Tipps & Tricks

Fotobücher gestalten: 6 Tipps für kreative Effekte

Sie wollen Fotobücher erstellen und mit Effekten besonders kreativ gestalten? Dann haben wir sechs nützliche Tipps für Sie!

Fotobücher - 6 Tipps für kreative Effekte

© shutterstock/Mario Lopes

So werden Ihre Fotobücher besonders kreativ!

Bilder sagen mehr als tausend Worte: Besonders dann, wenn Sie Ihre Lieblingsfotos in einem schicken Bildband präsentieren. Fotobücher kann jeder im Handumdrehen selbst gestalten – die schönsten Resultate erzielen Sie mit der kostenlosen Design-Software des Fotobuchdienstes Ihrer Wahl und den folgenden Tipps.

Tipp 1: Mit großen Bildern die Weichen für perfekte Fotobücher stellen

Beim Gestalten von Fotobüchern ist man verleitet, ein paar mehr der schönen Bilder auf die Einzelseiten zu packen. Doch weniger ist hier mehr: Nur in voller Größe entfalten gute Aufnahmen ihre Wirkung. Nutzen Sie die verfügbare Fläche auf den Seiten optimal aus und platzieren Sie Ihre Fotos möglichst großflächig. Achten Sie dabei besonders auf den Bildausschnitt: Schneiden Sie alles unwichtige Drumherum weg, sodass die Hauptaussage des Fotos im Mittelpunkt steht.

Ist das Fotobuch hauptsächlich für einen aktuellen Anlass gedacht, spricht nichts gegen ein flippiges Design. Soll das fertige Fotobuch dagegen auch noch nach Jahren gerne in die Hand genommen werden, verzichten Sie darauf, Bilder kreuz und quer anzuordnen – wählen Sie stattdessen eine zeitlose gerade Ausrichtung.

Screenshot: Photofiltre

© Weka/ Archiv

Das Programm PhotoFiltre bringt alles mit, was Sie sich zum Aufpolieren von Bildern für Fotobücher wünschen.

Tipp 2: Das Foto-Tuning besser in der Bildbearbeitungs-Software erledigen

Unscharfe Details, matte Farben oder zu dunkle Schatten: Mit Einstellmöglichkeiten für globale Bildparameter wie Schärfe, Helligkeit, Kontrast oder Farbbalance machen Sie oft aus einer durchschnittlichen Aufnahme noch ein brauchbares Bild. Entsprechende Funktionen finden sich in allen Fotobuchprogrammen, allerdings können sie in puncto Einstellgenauigkeit meist nicht mit eigenständigen Fotoprogrammen mithalten. Optimieren Sie Ihre Bilder daher zunächst in einem separaten Bildbearbeitungsprogramm, bevor Sie sie ins Fotobuch übernehmen.

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Screenshot: XnRetro

© XnRetro

Durch Vintage-Effekte macht XnRetro aus Ihren Schnappschüssen ansehnliche Aufnahmen.

Tipp 3: Abwechslung mit Bildeffekten – aber nur, wenn sie hochwertig sind

Neben den einfachen Filtern zum Weich- oder Scharfzeichnen von Fotos bieten alle Fotobuchprogramme eine Vielzahl von Spezialeffekten zur Bildmanipulation. Man sieht den Resultaten allerdings oft an, dass die Effektfilter nur Beiwerk zur Software sind und nicht den Schwerpunkt bilden. Wenn Sie sich für den Einsatz von Effekten entscheiden, überlassen Sie diese Aufgabe einem richtigen Pixelmeister wie XnRetro von der Heft-DVD der PCgo 12/2015. Das auf die Imitation von Retro-Looks vergangener Tage spezialisierte Tool ist dank Klickvorlagen für schnelle Resultate gut, gestattet Ihnen aber auch präzise Einstellungen für Farbschema, Lichtwirkung, Vignette und Fotorahmen.

Tipp 4: So nutzen Sie die Tilt-Shift-Fokussteuerung in Fotobüchern

Mit dem derzeit angesagten Tilt-Shift-Effekt scheint das Hauptfotomotiv einer Modelllandschaft zu entstammen. Durch einen Bruch zwischen scharfem Zentrum und weichem Rand erzeugen Sie Aufmerksamkeit und Dynamik. Alle Blicke fallen so auf den scharfen Bildbereich. Der Tilt-Shift-Effekt lässt sich wohldosiert zur Fotobuchgestaltung einsetzen, ebenso kann man damit kreative Fotobuch-Storys auf mehreren Seiten erzählen und so etwa neue Perspektiven Ihrer letzten Urlaubsreise aufzeigen. Eine Tilt-Shift-Funktion fehlt Fotobuchprogrammen normalerweise – Fotor.com for Windows aus dem Fotobuch-Paket schließt diese Lücke.

Screenshot: Fotor

© Fotor.com

Das kostenlose Fotor.com for Windows verwandelt Ihre Motive schnell in faszinierende Miniaturaufnahmen.

Tipp 5: Stift- oder Tuschezeichnung als Hingucker für Ihre Fotobücher

Kunsteffekte sind eine heikle Sache und wirken schnell kitschig. Dabei kann etwa die mit Bedacht durchgeführte Umwandlung von Fotos in Zeichnungen oder Skizzenbilder persönliche Stimmungen zum Ausdruck bringen. Auch als Seitenhintergrund sind schöne Fotoskizzen eine gute Sache, um darauf mehrere Aufnahmen stilvoll in Szene zu setzen. Wichtig bei der Aufbereitung der Ausgangsbilder ist eine präzise Feinsteuerung aller Parameter, die für die Umsetzung der Fotopixel in Malpinsel-, Stift, oder Kreidepixel verantwortlich sind. Heraus kommen realistisch anmutende Werke, die an handgemalte Zeichnungen erinnern.

Screenshot: Fotosketcher

© Fotosketcher

In FotoSketcher geben Sie an, welche Stift- oder Maltechnik Sie für Ihre Zeichnungen verwenden wollen.

Tipp 6: Mehrere Bildobjekte zu einer neuen Fotokompositionen vereinen

Fotobuchprogramme können Bilder zwar übereinanderlegen, Bildkompositionen durch das Montieren von Ausschnitten aus mehreren Einzelfotos lassen sich auf diese Weise aber nicht erstellen. Sie behelfen sich, indem Sie die gewünschte Fotobuchseite in einer Bildbearbeitung wie PhotoFiltre erstellen. Hier stehen Ihnen Auswahlwerkzeuge, Masken und Bildebenen zur Verfügung, um Ausschnitte herauszupicken und wie bei übereinandergelegten Klarsichtfolien neu zusammenzusetzen. Die fertige Seite speichern Sie und laden sie dann im Fotobuchprogramm.

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