Profi-Tricks

Hintergrund, Bearbeitung und Rahmen

  1. Fotobuch erstellen: 7 Tipps zur Gestaltung
  2. Hintergrund, Bearbeitung und Rahmen

5. Hintergrund als roter Faden

Auch die Hintergrundgestaltung sollte sich wie ein roter Faden durchs ganze Buch ziehen. Eleganter als neutrale Hintergründe in Weiß oder Schwarz wirken Seiten mit hellen oder dunklen Grautönen. Auch gedeckte helle oder dunkle Farben passen gut und harmonieren mit jeder Art von Bild und Text. Grelle Farben lenken von den Bildern ab, können bei Schwarzweiß-Fotos die Wirkung aber auch verstärken.

Hintergrund

© MedienBureau

Die Hintergründe müssen nicht immer farblos sein. Gedeckte helle oder dunkle Farben wirken in Kombination mit den Bildern oft sehr schön.

Beim Jahresrückblick darf sich die Hintergrundfarbe auch ändern, etwa mit den Jahreszeiten. In einem Reisebericht können sich die einzelnen Tage in den Hintergrundfarben unterscheiden. Für Tage mit strahlend blauem Himmel bietet sich ein heller, bläulicher Hintergrund an - sofern er nicht in Babyblau abrutscht. Bei Aufnahmen, die an einem Regentag entstanden sind, kann man mit warmen Farben dagegenhalten oder die triste Stimmung mit grauen Hintergründen verstärken.

Aber auch Fotos sind als Hintergründe denkbar. Wer das vorhat, sollte beim Fotografieren vor Ort geeignete Motive sammeln. Stimmig ist der Foto-Hintergrund zum Beispiel dann, wenn man den Strandtag mit einem Bild vom Strand, den Segeltag mit Wellen und den verregneten Lesetag mit einem Bücherstapel oder dem regennassen Fenster hinterlegt. Für eine Städtetour wären die verschiedenen Stadtwappen für den Hintergrund eine Idee.

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6. Fotos bearbeiten?

Gänzlich unbearbeitete Fotos können passen - doch das ist die Ausnahme. Um Korrekturen und Effekte anzubringen, muss man jedoch zu anderen Programmen greifen, denn die meisten Fotobuchprogramme bieten nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten für die Bearbeitung. Den Weißabgleich für alle Bilder ähnlich einzustellen, ergibt einen durchgängig einheitlichen Look. Allerdings kann darunter - besonders bei Jahresrückblicken oder Reisealben - die Bildstimmung leiden.

Wer mehr Zeit in die Bearbeitung stecken will, kann alle Fotos in Schwarzweiß umwandeln und immer genau ein Detail farbig machen. Das wirkt vor allem auf Landschafts-, Porträt- und Architekturaufnahmen klasse - kann allerdings auch von der Bildgestaltung ablenken. Um ein einheitliches Konzept zu erhalten empfiehlt sich die Wandlung aller Bilder in Schwarzweiß. Aber prüfen Sie vorher, ob die Motive für die Darstellung in Schwarzweiß wirklich geeignet sind - sonst erzielen Sie nicht die gewünschte Wirkung.

Karte

© MedienBureau

Cliparts haben in der Regel nichts im Fotobuch zu suchen. Zu den Ausnahmen zählen Kartenausschnitte, gegebenenfalls mit Camper oder Flugzeug darauf, wenn sie nützliche Informationen transportieren.

7. Rahmen: weniger ist mehr

Fotobuchprogramme bringen meist ein Sammelsurium an Rahmen und Masken mit. In den meisten Fällen ist es wohl besser, sie nicht zu verwenden. Einzige Ausnahme sind millimeterdünne Rahmen, die das Bild von anderen Fotos oder dem Hintergrund abgrenzen. Wer sich dennoch für auffallendere Rahmen entscheidet, sollte nicht das ganze Repertoire der Programme nutzen, sondern sich auf eine Rahmenart oder zumindest auf einen Stil beschränken. Polaroid-Rahmen können witzig sein, um den Schnappschusscharakter einzelner Fotos zu betonen; und einer kitschigen Aufnahme kann man mit einem verschnörkelten Rahmen ein Augenzwinkern unterjubeln.

Wie immer gilt auch bei der Verwendung von Rahmen: Entweder es ist die absolute Ausnahme, oder man setzt ihn konsequent im ganzen Buch ein. Cliparts sind in Büchern für Kinder in Ordnung, sonst nicht. Einzig auf einem fotografierten Kartenausschnitt kann ein Flugzeug- oder Wohnmobil-Clipart sinnvoll sein.

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