Foto-Praxis: Architekturaufnahmen

Foto-Praxis: Architekturaufnahmen

Die moderne Architektur ist vielgestaltig. Gebäude bieten sich an für dokumentarische Aufnahmen, abstrakte Bilder, zeigen oft interessante Details oder können als Hintergrund für Portrait-, Mode- oder Werbeaufnahmen dienen.

Foto-Praxis: Architekturaufnahmen

© Josef Bleier

Foto-Praxis: Architekturaufnahmen
Foto-Praxis: Architekturaufnahmen

© Josef Bleier

Hausbau

Die moderne Architektur ist vielgestaltig. Gebäude bieten sich an für dokumentarische Aufnahmen, abstrakte Bilder, zeigen oft interessante Details oder können als Hintergrund für Portrait-, Mode- oder Werbeaufnahmen dienen.

Wollen Sie Architekturaufnahmen machen, kommt es auf das richtige Licht an. Es muss nicht immer die Sonne scheinen, auch bei trübem, nebligem Licht kann man zum Beispiel eine Brücke fotografieren, die halb im Nebel verborgen liegt. Allgemein heißt es in der Fotografie: Das beste Licht für Aufnahmen ist am frühen Morgen und abends, wenn das Licht einen warmen und sanften Charakter hat. Zur Mittagszeit hingegen ist das Licht sehr hart und blaustichig. Aber gerade dieses Licht mit den harten Kontrasten kann für moderne Bauwerke die richtige Lichtstimmung sein. Das blaue Licht und der strahlend blaue Himmel unterstreichen die nüchterne Kühle der Gebäude, die vorwiegend aus Glas und Beton gefertigt sind. Das seitlich einstrahlende Licht in der Frühe und abends führt gerade in der Stadt, in der die Häuser eng nebeneinander stehen, oft dazu, dass benachbarte Gebäude einen Schatten auf ihr Motiv werfen. Auch hier ist dann eine Aufnahme bei Mittagslicht zu empfehlen, da hier das Licht senkrecht von oben einfällt und eine zu starke Schattenbildung vermieden wird.

Besonders aussagestarke Aufnahmen gelingen kurz vor Sonnenuntergang zur so genannten blauen Stunde. Der Himmel ist tief blau, der Horizont ist noch hell, geht aber langsam in rötliches Licht über. Die Kombination des natürlichen und des künstlichen Lichts mit dem die Gebäude beleuchtet und oft auch angestrahlt werden, schafft eine ganz eigene Stimmung. In dieser Zeit ist das Licht diffus, die Schatten sind sehr weich. Aufnahmen bei Dämmerung sollte man mit einem stabilen Stativ anfertigen. Die Lichtstärke ist zu dieser Zeit sehr gering. Zudem benötigtman für Architekturaufnahmen eine große Schärfentiefe. Man muss also an der Kamera eine kleine Blende einstellen, dadurch verlängert sich die Belichtungszeit und man kann die Kamera mit der freien Hand nicht mehr verwacklungsfrei halten. Lösen Sie die Kamera mit einem Draht- oder elektronischen Auslöser aus, das vermindert zusätzlich die Gefahr des Verwackelns. Haben Sie keinen Fernauslöser, können Sie die Kamera auch auf Selbstauslöser stellen. Drücken Sie auf den Auslöseknopf, der Selbstauslöser beginnt zu laufen und löst die Kamera nach etwa zehn Sekunden aus. In dieser Zeit hat die Kamera, die durch den Auslösevorgang leicht erschüttertworden ist, Zeit, sich zu stabilisieren und es gelingt eine verwacklungsfreie Aufnahme.

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