Webvideos laden und archivieren

Online-Videos rippen und konvertieren - so klappt's

Kaum eine Website, die ohne Videoclips auskommt. Dazu gibt's TV-Mediatheken und Videoportale wie YouTube, ClipFish und Co. Den Rechteinhabern ist das scheinbar ein Dorn im Auge, und sie rüsten auf: Neue Verschlüsselungstechnologien sollen das Speichern der Filmchen verhindern.

  1. Online-Videos rippen und konvertieren - so klappt's
  2. Download-Manager, Mediatheken
  3. Protected Streaming, Konverter
Online-Videos herunterladen und konvertieren

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Online-Videos herunterladen und konvertieren

Zu einer der wichtigsten Errungenschaften des WWW zählen zweifelsohne in Webseiten eingebundene Videos. Kaum eine angesagte Seite kommt heutzutage ohne Bewegtbilder aus. Die Liste ist endlos lang: Spiegel, Focus, Stern, Kicker, Sport1 oder unser Webangebot Magnus.de. Und natürlich mischen auch die Fernsehsender mit, die ihre TV-Produktionen sowie Serien quasi als Zweitverwertung online stellen - manchmal kostenlos, manchmal für ein paar wenige Euro pro Folge.

Je nach Website kommen die Formate Windows Media Video (WMV), Apple Quicktime (MOV, MP4), Real Video (RM) sowie Flash Video (FLV) zum Einsatz.

In den meisten Fällen setzen die Site-Betreiber auf das Real Time Messaging Protocol (RTMP), ein von Adobe entwickeltes, proprietäres Netzwerkprotokoll zum Übertragen von Media-Inhalten über das Internet. Für die Wiedergabe der Clips genügt in der Regel ein Webbrowser mit installiertem Flash Player, der das weitverbreitete Videoformat FLV unterstützt. Der verwendete Browser spielt nur eine untergeordnete Rolle, sodass Sie Internet Explorer, Firefox, Google Chrome, Opera oder Safari verwenden können.

Frei interpretiert nach einem Bier-Werbespot, heißt es aber nicht "Nur angucken, nicht anfassen", sondern "Nur angucken, nicht speichern!". Denn eine Aufnahmefunktion für Webvideos sucht man meist vergebens - zumindest bei den legalen Angeboten.

Die gute Nachricht für alle TV-Junkies: Auch wenn der Download von Bewegtbildern nicht vorgesehen ist, ist das mit speziellen Tools dennoch möglich. Diese spüren - vereinfacht ausgedrückt - die Links von Web-Videos mit verschiedenen Techniken auf und sichern die Streams auf Platte, sodass man die Sendungen archivieren, vor allem aber auf Wunsch auch DVD-Player-tauglich konvertieren kann. So können Sie die Sendungen auch ohne PC oder speziellem Streaming-Client (viele beherrschen nicht einmal den Flash-Download) im Wohnzimmer genießen, denn das IPTV für jedermann lässt noch auf sich warten.

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Download-Add-ons für Firefox

Für den Webbrowser Firefox existieren zahlreiche Erweiterungen zum einfachen Archivieren von Media-Streams auf Festplatte. Das klappt jedoch nicht auf allen Webseiten zuverlässig.

Die Firefox-Extension Fast Video Download 2.03 (https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/3590) erweitert den Browser um ein Symbol in der Statusleiste, über die das Tool gestartet wird. Die Arbeitsweise des Add-ons ist ganz einfach: Zunächst statten Sie Daily Motion, iFilm, My Space oder YouTube einen Besuch ab und spielen dort einen Clip ab.

Dann klicken Sie auf das Icon in der Statusleiste und geben ein Speicherverzeichnis für das Video an. Über Extras/Add-ons und einen Rechtsklick auf Einstellungen gelangen Sie zu den Optionen von Fast Video Download. Auf Wunsch können Sie die Downloads an einen Download-Manager übergeben oder die Firefox-Extension DownThemAll verwenden.

Ähnliche Funktionen bietet auch Unplug (http://unplug.mozdev.org). Nach der Installation starten Sie etwa bei YouTube die Wiedergabe eines Videos und klicken auf das Unplug-Symbol. Nach einer Analyse des HTML-Quellcodes werden die Links zu den Videos auf einer neuen Webseite angezeigt und können von dort direkt geladen oder zur Weiterverarbeitung in ein Programm wie XMedia Recode 2.1.4.2 (www.xmedia-recode.de) übernommen werden (siehe Kasten "Videos TV-tauglich konvertieren").

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