Fonts richtig nutzen

Fontslive.com

Fontslive.com

Hinter Fontslive.com steht ebenfalls Monotype Imaging. Während Fonts.com vor allem Schriften von Monotype, Linotype und ITC anbietet, fördert ein Blick in die verfügbaren Fontschmieden (im Pulldownmenü Foundry) auf Fontslive.com eine Menge anderer illustrer Namen zutage, darunter Bigelow & Holmes, Font Bureau, Hallmark und URW++.Bei Fontslive.com werden Sie immer pro Zeichensatz und pro Domain zur Kasse gebeten. Die Preise für gewöhnliche Zeichensätze starten realistischerweise bei etwa 18,50 US-Dollar pro Jahr für eine Domain. Anspruchsvollere Schriftschnitte können auch mit einem vielfach höheren Preis zu Buche schlagen. Die Preise sind außerdem nach der Anzahl der zu lizenzierenden Domains gestaffelt (eine Domain, 2 bis 6 Domains, 7-15 Domains, 16-24 Domains,... etc.) und die monatlichen Kosten sind nach oben offen.

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© Internet Magazin

Wie gedruckt: Die Website von New York Times verwendet Typekit.com.

Bei bis zu 30.000 Besuchern pro Monat dürfen Sie Ihre Zeichensätze direkt von Fontslive.com beziehen; sollten Sie hierbei eine Bandbreite von 1 GByte pro Monat überschreiten, wird ein Zuschlag fällig. Wer bereit ist, einen wesentlich höheren Preis zu bezahlen, kann die Schriftendateien auf Wunsch auch selbst hosten.Mit nur zwei Zeichensätzen im unteren Preisbereich (ca. 18,50 US-Dollar) von Fontslive.com liegen Sie oberhalb des Personal-Plans von Typekit.com. Zwei etwas anspruchsvollere Schriftarten aus dem preislichen Mittelfeld können leicht mit 75 US-Dollar pro Jahr zu Buche schlagen (37,50 US-Dollar mal zwei; es gibt aber auch Zeichensätze für jenseits von 55 USDollar pro Lizenz).Damit liegen Sie schon weit oberhalb des praktisch unlimitierten Portfolio-Plans von Typekit.com (49,99 USDollar pro Jahr). Dieser erlaubt Ihnen die Nutzung beliebig vieler Zeichensätze auf beliebig vielen eigenen Domains, bietet jedoch Zugriff auf eine wesentlich kleinere Zeichensatzbibliothek (statt über 8.000 nur maximal 530 Schriftenfamilien).

Fontspring.com

Fontspring.com befolgt ein anderes Konzept als die zuvor vorgestellten Dienste. Bei Fontspring.com handelt es sich im Prinzip um einen klassischen Online-Retailer für Zeichensätze, der traditionelle Desktop- Fonts um @font-face-Kompatibilität erweitert. Hier wird die Lizenzgebühr statt jährlich oder monatlich nur einmal erhoben.

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Fontspring verkauft Schriftenlizenzen für den Einsatz mittels @font-face im Web.

Eine Desktop-Lizenz verschafft Ihnen eine CFF OpenType-Edition der gewählten Schrift; diese darf im Web allerdings nicht referenziert werden. Beim Kauf der Lizenz müssen Sie daher darauf achten, Ihrer Bestellung die optionale @font-face-Lizenz hinzuzufügen. Diese sichert Ihnen ein Archiv mit TrueType-, WOFF-, EOT-, SVGund SVGZ-Versionen Ihrer Schrift und den benötigten Code zu.Das Preisspektrum der Lizenzen bei Fontspring.com ist breit gefächert. Für eine Schriftfamilie wie die Garamond Classic von FontSite Inc. mit 5 Stilen zahlen Sie 12,95 US-Dollar zzgl. 4 US-Dollar Aufpreis für eine @font-face-Lizenz, die eine unlimitierte Anzahl von Websites abdeckt.Die Brevia von HVD Fonts kostet 299,00 US-Dollar zzgl. 89,70 US-Dollar Aufschlag für die @font-face-Lizenz für eine ebenfalls unbeschränkte Anzahl von Websites. Die Proxima Nova von Mark Simpson Studio kostet 224 US-Dollar inkl. einer @font-face- Lizenz; eine Lizenz zur Nutzung der Schrift auf unlimitierten Websites kostet zusätzlich 67,20 US-Dollar.Die Lizenzbedingungen von Fontspring.com gestatten es Ihnen, die Web-Schriften auf Domains zu nutzen, die Sie entweder selbst besitzen und/oder direkt betreuen; Sie dürfen jedoch die Kontrolle über die Schriften nicht aus der Hand geben.

Google Schriften

Neuerdings hat auch Google einen eigenen Schriftendienst aus dem Ärmel gezaubert, der allerdings nicht unmittelbar auf @font-face, sondern auf Google Font API aufbaut (code.google.com/webfonts ). Mittels Google Font API können Sie Web-Schriften aus Googles eigener Sammlung, der sogenannten Google Font Directory, in Ihre Webseiten einbinden. Derzeit stehen Ihnen ca. 76 qualitativ hochwertige Zeichensätze kostenlos unter einer Open Source-Lizenz zur Verfügung. Google Font API sorgt hierbei für die Einhaltung der Kompatibilität mit allen gängigen Webbrowsern durch die Bereitstellung des passenden Schriftenformats.Beim Einsatz der Google Font API brauchen Sie auf externe Schriften-Dienstleister nicht zu verzichten. Mit der JavaScript-Bibliothek WebFont Loader, die Google in Zusammenarbeit mit Typekit entwickelt hatte, können Sie Web-Schriften und CSS-Stylesheets von externen Dienstleistern beziehen.Fazit

Für die Umsetzung von Web-Schriften, die wie gedruckt aussehen, bestanden noch nie so viele Möglichkeiten. Eine pauschale Empfehlung gibt es natürlich nicht, wohl aber gibt es für jeden Zweck die passende Lösung. Online-Dienste bekannter Schriftschmieden haben meist den schwerwiegenden Nachteil, dass sie zum Teil recht extreme Lizenzgebühren verlangen. Wer also nicht gerade auf eine ganz konkrete Schriftschnitte angewiesen ist, sollte sich besser bei unabhängigen Dienstleistern wie Typekit und Google umschauen.Der Zugriff auf Bibliotheken renommierter Fontschmieden schlägt dagegen grundsätzlich mit stolzen Preisen zu Buche.

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