Kostengünstige Alternativen

Felder nachbearbeiten

Felder abgleichen

Nun lassen sich die einzelnen Felder nachbearbeiten. Hier muss der Anwender prüfen, was seinen Anforderungen entspricht. Für die Zusammenarbeit mit OpenOffice ist es erforderlich, ein Feld mit einem Primärschlüssel zu definieren. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Feld, wählt Edit columm/Indexes/Index Name/Add Primary und wählt nun das Feld für den eindeutigen Primärschlüssel.

Eventuell müssen weitere Felder angepasst werden. Ein Datum wird oft als varchar() übertragen, das lässt sich über Edit columm leicht und fehlerfrei in Datetime korrigieren. Boolean-Felder (Ja/Nein) sind bei MySQL bit(1), also Bits mit der Länge Eins, so kommt nur Eins oder Null als Inhalt in Frage. OpenOffice stellt sie später tadellos als Käschen mit oder ohne Haken dar.

Auch die Längen der Textfelder sollte der Anwender kurz prüfen, so dass sie seinen Bedürfnissen entsprechen. Wer in Heidi neben der Typenbezeichnung der Felder auf das Fragezeichen klickt, findet übrigens eine ausführlich beschriebene Auflistung aller MySQL-Typen. Autoinkrement-Felder werden leider nicht automatisch weiter geführt, und wer Autoinkrement neu anlegt, löscht alle bisherigen Werte. Das kann ein Problem sein, wenn Verknüpfungen zu anderen Tabellen daran hängen.

Neues Gesicht

Nun fehlt das Frontend für Abfragen, Formulare, Berichte und Skripte. Hier könnte wieder das komfortable Access zum Einsatz kommen, das sich auch über ODBC mit MySQL verknüpfen lässt (Access 2007: Externe Daten/Importieren). Doch leider treten Schreibprobleme bei Abfragen und Formularen auf, die auf verknüpften Tabellen basieren. Die Situation verbessert sich etwas, wenn der Anwender in jeder Tabelle ein Timestamp-Feld einfügt und in der Windows-Konfiguration der ODBC-Eigenschaften das Feld Return matched rows (in den Details) aktiviert. Weitere Infos finden sich hier.

Datenbank wechseln

© Archiv

In OpenOffice Base greift der Anwender über die neu eingerichtete ODBC-Schnittstelle auf MySQL zu.

Wer komplett auf Access verzichten möchte, verwendet eben Base als Frontend. Es läuft stabiler mit MySQL, ist aber von den Funktionen her eingeschränkter. Abfragen, die aus verknüpften Tabellen resultieren, sind beispielsweise schreibgeschützt, so dass der Anwender Daten zwar auslesen, aber nicht ändern oder neu eintragen kann. Wer mehr als zwei abhängige Ebenen in einem Formular darstellen will, hat ebenfalls Pech gehabt. Ein Formular Tabelle Firmen verknüpft mit Tabelle Abteilungen geht, aber nicht Tabelle Firmen verknüpft mit Tabelle Abteilungen verknüpft mit Tabelle Mitarbeiter.

Nach dem Start von Base öffnet sich der Datenbank-Assistent. Der Anwender wählt "Verbindung zu einer bestehenden Datenbank herstellen" und als Format wieder ODBC. Hier erscheint dann die mysql-verbindung. Zusätzlich legt der Anwender eine lokale Datei an, die die Beziehungen, Abfragen, Formulare und Berichte enthält. Nun hat er Zugriff auf die MySQL-Tabellen und legt mit den Assistenten seine Datenbank-Werkzeuge an. Das ist ähnlich wie bei Access weitgehend selbsterklärend. Und der Umstieg ist geschafft.

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