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Feedscrub im Test

Feedscrub ist ein lernender Spam-Filter für Webfeeds, der unerwünschte Meldungen aussortiert.

Einzeltest: Feedscrub

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Einzeltest: Feedscrub

Effizienter als per Webfeed lassen sich die Änderungen in einem Blog nicht verfolgen. Aber selbst der eifrigste News-Junkie verzweifelt an allzu schwatzhaften Feeds. Spätestens wenn der Feedreader chronisch mehrere Hundert ungelesene Postings meldet, schlägt die Stunde von Feedscrub.

Aussortiert

Feedscrub ist ein Spam-Filter für Webfeeds, was aber natürlich nur dann Sinn macht, wenn man "Spam" als "uninteressante Meldungen" übersetzt. Nach der kostenlosen Registrierung kopiert man einfach die Adresse eines zu filternden Feeds in das Eingabefeld auf der Feedscrub-Website.

Nach einem Mausklick erzeugt Feedscrub die URL des gefilterten Feeds, die man anstelle der originalen Adresse in seinen Feedreader überträgt.

Danach heißt es erst mal warten, denn Feedscrub bearbeitet nur Meldungen, die neu hinzukommen. Dabei wird jede Nachricht mit zwei Links ergänzt, über die Sie diese als Spam beziehungsweise Ham markieren können. Auf diese Weise passen Sie Feedscrub an Ihre persönlichen Vorlieben an.

Der nach dem Bayes-Prinzip auf Basis von Stichworten und unterschiedlich gewichteten Nachrichten-Teilen arbeitende Filter führte im Test tatsächlich zu einer merklichen Entspannung des Nachrichtenaufkommens. Das gilt unabhängig von der im Feed verwendeten Sprache.

Feedscrub

Feedscrub RSS-Spamfilter

A Small Orange Webdesign

www.feedscrub.com

Weitere Details

Fazit:Feedscrub ist ein lernender Spam-Filter für Webfeeds, der unerwünschte Meldungen aussortiert.

3/5
befriedigend

Die Quote der gefilterten Nachrichten variiert allerdings je nach Themenbreite des Feeds und Trainingszustand des Filters so stark, dass eine zahlenmäßige Angabe unsinnig wäre. Sehr gut: Zu Unrecht gefilterte Nachrichten können Sie über einen eigenen Junk-Feed in den Newsreader laden und gegebenenfalls als Ham markieren.

Schade ist, dass in der Gratis-Version nur ein einziger Feed beobachtet wird. Schon das Upgrade auf zehn Feeds schlägt mit monatlich fünf US-Dollar zu Buche. Für zehn Dollar können Sie unbegrenzt viele Feeds durch den Spam-Filter laufen lassen.

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