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Kaufberatung Features und Co.: Die richtige Fritzbox finden

Online-Festplatte, Medien-Stream oder Netzbeschleuniger: AVMs Fritzboxen sind mit Abstand die erfolgreichsten Modem-Router in deutschen Haushalten.
AVM Fritzbox 7390 © AVM
AVM Fritzbox 7390

Der Name "Fritzbox" hat sich schon seit Längerem als Markenzeichen für qualitativ hochwertige und innovative WLAN-Router im heimischen Netzwerk etabliert. Dabei heben sich die Geräte des deutschen Herstellers AVM von der Konkurrenz in mehreren wichtigen Punkten ab. So enthält eine Fritzbox neben Router, Switch und Access- Point grundsätzlich ein Modem für den entsprechenden Online-Zugang.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sind die in vielen Modellen enthaltenen Telefonie-Funktionen für Festnetz- und Internet-Anschlüsse. Hinzu kommt die Bereitstellung von NAS-Funktionen, Printserver, Medienserver, eine ausgezeichnete, kontextsensitive Online-Hilfe im Router-Menü und die konsequente Versorgung mit Firmware-Updates, die fast immer neue, nützliche Funktionen für die Fritzbox bereitstellen.

Dabei ist die Bezeichnung Fritzbox nur ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe verschiedener Router-Modelle mit unterschiedlichen Ausstattungs- und Leistungsmerkmalen. Die folgende Kaufberatung soll dabei helfen, die Suche nach der passenden Fritzbox einzugrenzen.

Bei den DSL-Fritz-Box-Routern kommt die Serie 7XXX mit Telefonie (Telefonanlage, VoIP etc.), die Serie 3XXX hingegen ohne Telefonie. Die Serie 68XX besitzt ein integriertes LTE-Modem, die hier nicht aufgeführte Serie 63XX ein Kabelmodem. © Hersteller/Archiv
Bei den DSL-Fritz-Box-Routern kommt die Serie 7XXX mit Telefonie (Telefonanlage, VoIP etc.), die Serie 3XXX hingegen ohne Telefonie. Die Serie 68XX besitzt ein integriertes LTE-Modem, die hier nicht aufgeführte Serie 63XX ein Kabelmodem.

Der Übersichtlichkeit halber wird dabei nur auf die aktuellen, als Neugeräte erhältlichen Fritzbox-Modelle eingegangen. Auch auf die unzähligen Sondermodelle, die AVM für diverse Zugangs-Provider fertigt und die – von Einzelverkäufen bei eBay einmal abgesehen – nicht offiziell im Handel verfügbar sind, wird nicht näher eingegangen.

DSl, Kabel oder LTE?

Die erste wichtige Entscheidung für ein AVM-Router- Modell fällt mit der Wahl der Online- Verbindungsart. Da Fritzbox-Geräte immer mit einem Modem ausgestattet sind, legt man sich beim Kauf einer Fritzbox auf einen bestimmten Internet-Zugang fest: DSL, Kabel oder LTE. Wer sich für einen Kabelanschluss entscheidet, ist bei der Auswahl recht eingeschränkt, zumal Fritzboxen mit Kabelmodem im freien Handel nicht erhältlich sind.

Das derzeit leistungsstärkste Modell ist die Fritzbox 6360 Cable, die unter anderem mit n-300- WLAN (2,4 oder 5 GHz), einem 4-GBit-Switch, einer Telefonanlage mit VoIP-, ISDN- und Analog-Anschluss inklusive DECT-Basisstation ausgestattet ist

Testbericht: AVM Fritz!Box 6810 LTE

Bei den LTE-Router-Modellen von AVM sieht es ebenfalls übersichtlich aus. Im Handel verfügbar ist derzeit die Fritzbox 6840 LTE, deren LTE-Modem die beiden Frequenzbänder bei 800 MHz (Land) und 2600 MHz (Ballungsräume) unterstützt.

Die größte Vielfalt an Modem-Routern besitzt AVM aber im DSL-Bereich, denn DSL ist der mit Abstand am häufigsten genutzte Breitbandzugang in Deutschland.

AVM teilt seine DSL-Modelle in eine 7er-Serie und eine 3er-Serie auf, wobei die 3er-Serie keinerlei Telefonfunktionen integriert hat. Wer also vornehmlich per Handy telefoniert oder die eigene Telefonanlage weiternutzen möchte, kann sich die Modelle 3370 oder 3270 näher ansehen. Die Fritzbox 3370 unterstützt auch schnelle VDSL-Anschlüsse bis zu 100 MBit/s und hat zudem AVMs schnellsten Access Point (450 MBit/s) an Bord.

Workshop: Fernzugriff auf die Fritz!Box einrichten

In der 7er-Serie besitzen alle Geräte n-300-WLAN, USB-Ports für Speicher und Drucker sowie umfangreiche Telefonie-Funktionen. Diese Geräte eignen sich für alle Nutzer, die auch weiterhin über Festnetztelefone kommunizieren möchten.

Mit einem Klick auf die den entsprechenden Link in der Spalte Datei-Index wird die Medienbibliothek des USB-Speichers aktualisiert. © Hersteller/Archiv
Mit einem Klick auf die den entsprechenden Link in der Spalte Datei-Index wird die Medienbibliothek des USB-Speichers aktualisiert.

Die Fritzbox als NAS und Medienserver

Ein Fritzbox-Router mit USB-Port lässt sich zugleich auch als Netzwerkfestplatte und Medienserver nutzen. Dazu muss man nur einen externen Speicher an den oder die USB-Ports des Routers anschließen – und schon ist der Inhalt des Speichers im Heimnetz verfügbar.

Der Zugriff auf angeschlossene Speichermedien funktioniert im Heimnetz über SMB, HTTP und FTP. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Heimnetz-NAS bietet AVMs Netzwerkspeicher keine richtige Benutzerverwaltung, jedoch lässt sich der Zugriff im Heimnetz auf angeschlossene Speicher mit einem Kennwort schützen. Allerdings kann der Kennwortschutz nicht auf einzelne Verzeichnisse begrenzt werden.

Tipp: So finden Sie die richtige Fritz!Box

Leider ist die USB-2.0-Schnittstelle an der Fritzbox nicht für das Übertragen größerer Datenmengen geeignet. Das Beschreiben übers Netzwerk läuft gemächlich mit etwa 2 MByte/s, die Lesegeschwindigkeit liegt bei 3 MByte/s. Unabhängig von der geringen Übertragungsrate lässt sich der an die Fritzbox angeschlossene Speicher jedoch sehr gut als Medienserver für Musikdateien, Fotos und Filme (Full-HD nur eingeschränkt) verwenden.

Der Zugriff auf den Fritzbox-Medienserver funktioniert mit jedem UPnP-AV- oder DLNA-Client wie zum Beispiel einem Webradio, netzwerkfähigen Media- und Blu-ray-Playern, Spielekonsolen, Smart-TVs und natürlich auch vom Tablet oder Smartphone aus, falls man die entsprechende App installiert hat. AVM bietet für Android-Geräte das kostenlose Fritz-App Media an.

 
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