Datenrettung

Fazit

Tipp: Steady State unter Windows 7

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Für die Installation von Steady State ist das Setup im Kompatibilitätsmodus zu starten.

Das AutoRepair-Programm Windows Steady State läuft nach Angaben von Microsoft nicht unter Windows 7 - es gibt also keinerlei Support dafür. Mit einem Trick aber lässt sich das Tool auch im aktuellen Betriebssystem installieren. Laden Sie Windows Steady State über die Seite www.microsoft.com/germany/protect/products/family/steadystate.mspx auf die Festplatte.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gespeicherte MSI-Datei, um das Kontextmenü zu öffnen. Auf der Registerkarte "Kompatibilität" aktivieren Sie die Option "Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für vorherige Windows-Version". Anschließend starten Sie per Doppelklick auf diese Datei die Installation und fahren mit "Validate" fort.

Nach dem Setup setzen Sie wie beschrieben den Kompatibilitätsmodus für das Desktop-Icon von Windows Steady State auf "Windows XP (Service Pack 3)" ein. Beim ersten Programmstart öffnet sich ein Fenster mit Hinweisen zu den Einstellungen und zur Bedienung. Ein ausführliches Handbuch in englischer Sprache laden Sie über den Direkt- Link http://tinyurl.com/6j2tynk in den Browser.

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Fazit

Windows Steady State im aktuellen Microsoft- Betriebssystem zu verwenden, ist ein Risiko. Zwar ist es nicht für Windows 7 konzipiert, bietet aber den Vorteil, dass es bestimmte Änderungen wie Updates nicht jedes Mal wieder verwirft. Die Image-Methode ist zuverlässig und beeinträchtigt nicht die Leistung des Computers.

Andererseits dauert das Wiederherstellen des gespeicherten Zustands meist 10 bis 20 Minuten, ist also nichts, was man mehrmals am Tag einsetzen möchte. Virtuelle PCs für die automatische Systemreparatur laufen ebenfalls zuverlässig, allerdings sind Einrichtung und Doppelbetrieb von realem und virtuellem Rechner inklusive dem Datenaustausch zwischen beiden Systemen nicht ganz trivial.

Bleibt das spezielle AutoRepair-Tool BitDisk Free, das wir ausgiebig getestet haben. Das Ergebnis: Alles funktioniert, insbesondere läuft der Rechner kaum langsamer als zuvor, obwohl es sich auch hier letztlich um einen virtuellen PC handelt. BitDisk erfordert allerdings ein perfektes Management zwischen den Daten zum Verwerfen und Daten, die Sie dauerhaft speichern möchten.

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