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Die sechs häufigsten Facebook-Mythen

Immer wieder erreichen uns Fragen von Nutzern zu verschiedenen Gerüchten rund um Facebook. Grund für uns, um mit diesen Facebook-Mythen einmal aufzuräumen.

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Manche Facebook-Mythen halten sich wacker. Doch wen wundert es? Facebook gehört nicht unbedingt zu den Unternehmen, denen man bedingungslos traut. Denn Facebook ist, was die Aufklärung dieser Gerüchte angeht, eher zurückhaltend. Deshalb räumen wir an dieser Stelle einmal auf mit den Annahmen, die immer noch in vielen Köpfen festsitzen. Lesen Sie im Folgenden, welche die sechs häufigsten Mythen sind und was tatsächlich an ihnen dran ist.

1. Die Messenger-App greift auf Kamera und Mikro zu, um Nutzer auszuspionieren

Zum Glück ist dies tatsächlich nur ein Mythos. Wie Facebook kürzlich selbst klarstellte, greift die App nur dann auf Kamera und Mikro zu, wenn der Nutzer ein Bild oder eine Sprachnachricht verschicken will. Ohne den Zugriff auf die beiden Features wäre das nicht möglich, sodass Facebook hier keine andere Wahl hat, als die entsprechenden Berechtigungen vom Nutzer abzufragen. Für mehr als die genannten Funktionen werden dieser Recht jedoch nicht genutzt.

2. Facebook wird bald etwas kosten

Auch dies ist nicht zutreffend. Facebook verdient sein Geld nicht durch Gebühren der Nutzer, sondern durch die Werbung, die Unternehmen auf der Seite schalten. Wenn man so will, zahlen die Nutzer lediglich mit ihren Informationen, die sie in dem sozialen Netzwerk preisgeben, wie etwa Wohnort, Alter und Interessen. Erst hierdurch können die Unternehmen ihre Zielgruppen gezielt ansprechen.

3. Unternehmen greifen auf meine persönlichen Informationen zu

Das könnte man auch aufgrund Punkt 2 annehmen, konkret ist es jedoch so, dass die Unternehmen bei ihrer Werbung zwar angeben können, dass sie nur an Personen mit bestimmten Merkmalen (wiederum Alter, Wohnort etc.) ausgespielt wird, diese Informationen verknüpft Facebook jedoch nicht mit konkreten Profilen, die an die Unternehmen weitergegeben würden.

Das Unternehmen sieht lediglich, wie viele Personen der angegebenen Zielgruppe entsprechen, nicht jedoch, wer diese Personen genau sind. Wirklich Zugriff auf die Informationen in Verbindung mit einem bestimmten Nutzer haben die Firmen nur dann, wenn man Apps eines Unternehmens nutzt und dieser Zugriffsrechte einräumt.

4. Facebook verkauft Nutzerdaten

Auch das stimmt so nicht. Zwar ist es so, dass Facebook mit den Nutzerdaten durch Werbung Geld verdient, sie werden jedoch nicht verkauft. Damit würde sich Facebook ins eigene Fleisch schneiden.

5. Man kann sehen, wer das eigene Profil angeschaut hat

Auch das stimmt nicht. Es gab jedoch eine Zeit lang immer wieder Apps, in denen genau das versprochen wurde. Dabei handelte es sich jedoch immer um Anwendungen, deren Ziel es war, an die Nutzerdaten der Interessenten zu gelangen. Anders als bei z. B. Xing ist es bei Facebook nicht vorgesehen, dass man einsehen kann, wer sich für das eigene Profil interessiert hat.

Ratgeber: Missed Stories - Sehen, welche Beiträge Facebook verbirgt

6. Wer mit den Nutzungsbedingungen von Facebook nicht einverstanden ist, kann diesen mit dem Posten eines Bildes widersprechen

Regelmäßige Facebook-Nutzer kennen diese Posts von Freunden und Bekannten zur Genüge. Natürlich ist auch dies vollkommener Unsinn. Facebook hat inzwischen über eine Milliarde Nutzer. Schon allein der gesunde Menschenverstand führt zur Erkenntnis, dass Facebook nicht sämtliche Postings aller Nutzer auf etwaige Bildposts überprüfen kann. Des Weiteren hat man nur zwei Möglichkeiten: Entweder, man nutzt Facebook, muss sich dann aber auch mit den AGB zufrieden geben, oder aber man ist mit diesen nicht einverstanden. Dann jedoch kann man den Dienst auch nicht mehr nutzen.

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