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Facebook-Marketing: Soziale Chancen nutzen - Teil 2

Fast jedes Unternehmen hat heute seine eigene Facebook-Fanpage, um einen direkten Austausch mit Kunden zu ermöglichen. Wir zeigen Ihnen worauf Sie achten müssen.

Facebook-Marketing: Soziale Chancen nutzen - Teil 2

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Facebook-Marketing: Soziale Chancen nutzen - Teil 2

Die Chronik bringt viele Neuerungen

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Gute Fotos sind besonders wertvoll, um die Timeline zu füllen.

Die Fanpage an sich hat sich durch die Umstellung von der klassischen Ansicht auf die Chronik (auch Timeline genannt) stark geändert. Als Erstes fällt natürlich das horizontale Headerbild ins Auge. Das stellt an sich trotz der Maße von 850 mal 315 Pixeln noch keine großen Herausforderungen an das Unternehmen, denn horizontale Bilder haben die meisten schon in Sachen Website im Repertoire.

Was allerdings wegfällt, sind die klaren Hinweise auf das "Gefällt mir". Hierzu konnte man auf der alten Pinnwand ein eigenes Tab definieren und dieses mit einem Bild versehen, das direkt auf "Gefällt mir" hinweist. Das geht doch auch bei dem horizontalen Bild in der neuen Chronik, werden Sie jetzt sagen. Stimmt prinzipiell, allerdings hat Facebook hier klare Regeln definiert, die genau das untersagen.

Konkret sind Informationen über Preise, Verkäufe oder direkte Aufrufe zu Aktionen verboten. Auch Kontaktinformationen und Pfeile zu den Facebook-Schaltflächen sind nicht erlaubt. Das Profilbild ist mit 125 mal 125 Pixeln deutlich kleiner und wird in verkleinerter Form neben Posts abgebildet (33 mal 33 Pixel). Ein interessantes Best Practice für den Einsatz des Headerbildes ist Coca Cola. Hier besteht das Headerbild aus Bildern einer Kampagne, die Bilder vom Nutzer verwenden. Im Informationstext darunter steht dann das Ziel der Kampagne.

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Reihenfolge: Bei den Apps entscheidet Reihenfolge und Qualität der Bilder.

Eine große Neuerung in der Chronik ist die Position von Tabs und Apps wie Fotos, aber auch der "Gefällt mir"-Anzeige. Statt auf der linken Seite finden sie sich nun in einer horizontalen Leiste, und es sind nur noch vier gleichzeitig sichtbar. Die Gesamtzahl wurde außerdem auf 12 beschränkt. Die übrigen acht sind für den Nutzer nur auf Knopfdruck zugänglich. Hierfür gibt es zwei klare Empfehlungen: Zum einen sollten Sie für alle eigenen Tabs und Apps gute Icons wählen, die die Größe 112 mal 75 Pixel haben. Zum anderen sollten Sie die Reihenfolge bedenken und die wichtigsten Teile nach vorne stellen und die Reihenfolge regelmäßig wechseln. In den Statistiken können Sie auch nachlesen, welche Tabs und Apps am besten funktionieren, und dementsprechend reagieren.

Interessant wird es auch bei den weiteren Chronikfunktionen. Eine Besonderheit der Chronik ist, dass man auch Vergangenheitsdaten eintragen kann. Wenn Ihr Unternehmen eine bewegte und längere Historie hat, bietet es sich also an, diese dort zu zeigen. Die entsprechende Funktion heißt Meilenstein. Ein Meilenstein kann pro Jahr, aber auch pro Monat definiert werden. Ein tolles Beispiel für den Einsatz von Meilensteinen ist neben Coca Cola auch die Modemarke Burberry. Hier gibt es einiges zu entdecken. Vor allem die alten Fotos mit Burberry-Mänteln bezeugen auch für junge Fans die bewegte Historie der Marke.

Das müssen Sie bei Postings beachten

Auch bei den Postings gilt es, Neuerungen der Chronik zu beachten: Sie können nun wesentlich besser steuern, wie Einträge erscheinen. Die Beiträge Ihrer Nutzer sind jetzt allerdings etwas stärker versteckt. Sie finden sie in der Chronik, indem Sie statt Höhepunkte die Option Beiträge von anderen wählen. Generell können Sie über die Einstellungen aussuchen, ob überhaupt fremde Beiträge zugelassen werden.

Eigene Beiträge ordnen sich automatisch chronologisch an. Allerdings können Sie einen Beitrag auch als Highlight festlegen, dann wird er über die volle Breite angezeigt. Außerdem können Sie ihn festpinnen, damit er oben erscheint. Durch geschickten Einsatz dieser Funktion steuern Sie, welchen Inhalten auf der Fanpage besonderer Wert beigemessen werden sollte. Bedenken Sie allerdings, dass das nur für Neubesucher der Fanpage gilt. Fans, die Ihre Seite nicht mehr besuchen, sehen Ihre Beiträge normal im Zeitfluss und in Konkurrenz zu allen anderen Informationen. Ein optisches Highlight können Sie mit der Galerieansicht erzeugen, wenn Sie mehrere Bilder zu einem Album kombinieren und das im Beitrag angeben. Hier sollten Sie ein wenig experimentieren und passend zur Kommunikationsstrategie gutes Bildmaterial verwenden.

Fazit

Authentisch, direkt und sozial sollte die Kommunikation über Facebook sein. Dazu kommt ein Verständnis der wichtigsten Neuerungen wie die hier beschriebene Chronik. Zusammengenommen ist das die Grundlage jedes Facebook-Marketings. Wer diese Grundbedingungen erfüllt, kann dann daran denken, mit Anzeigen, eigenen Apps und weiteren Facebook-Diensten wie Facebook Places und Deals die eigene Reichweite zu erhöhen.

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