Wenn's mal ein E-Brief sein soll

E-Mail mit dem Handy: Echte Konkurrenz zur SMS

Wenn Sie unterwegs mal mehr als 160 Zeichen schreiben wollen, müssen Sie nicht warten, bis Sie am nächsten Computer sitzen. E-Mails sind auch schnell vom Handy aus verschickt. Und viel teurer als eine SMS ist es nicht.

Handy mit Nutzer auf Bank

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Handy mit Nutzer auf Bank

1. Einstellungen für POP3-Mails

Welche Einstellungen Sie auf Ihrem Handy vornehmen müssen, ist auf den unterschiedlichen Geräten durchaus verschieden. Erfreulicherweise sind die Bezeichnungen der einzelnen Parameter auf den unterschiedlichen Geräten gleich. Zu finden sind sie aber an unterschiedlichen Stellen im Menü. Zur Orientierung beschreiben wir die Konfiguration auf dem bekannten Handy-Betriebssystem Symbian S60 (unter anderem bei Nokia eingesetzt). Viele neuere Mobiltelefone bieten sogar einen Assistenten zum Einrichten an. Die Einstellungen, die Sie für die mobilen E-Mail-Konten vornehmen müssen, finden Sie bei Nokia im Bereich "Mitteilungen". Diese Anwendung wird nicht nur für SMS, sondern auch für E-Mails verwendet. Im Menüpunkt "Einstellungen" wählen Sie "E-Mail". Die eigentliche Konfiguration beginnt mit der Festlegung des Mailbox-Typs. Zur Auswahl stehen die Optionen IMAP4 und POP3. Wir haben hier ein POP3-Account eingerichtet.

2. E-Mail-Adresse angeben

Tragen Sie zunächst Ihre E-Mail-Adresse ein, die Sie für das neue E-Mail-Konto verwenden wollen. Diese Adresse wird dann vor allem für die ausgehenden E- Mails genutzt. Es kann also durchaus eine andere sein, als die Adresse, die auf dem Mailserver abgefragt wird. Wenn Sie die Weiterleitungen nutzen, geben Sie hier die E-Mail-Adresse an, deren E-Mails auch auf dem Handy ankommen. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie die Antwort auf eine mobil gesendete Mail auch wirklich wieder mobil empfangen. Tragen Sie den Namen des Posteingangs-Servers und des SMTP-Servers zum Versenden Ihrer E-Mails ein (s. Kasten "Mailserver einiger Webmailer"). Bei der Eingabe der Server-Namen ist der Domain-Name häufig über die eingetragene E-Mail-Adresse voreingestellt, sodass Sie sich diese Eingabe sparen können.

Webmailer Posteingang Postausgang Benutzername
Arcor pop3.arcor.de mail.arcor.de Name vor dem @-Zeichen
Google Mail pop.googlemail.com smtp.googlemail.com E-Mail-Adresse
GMX pop.gmx.net mail.gmx.net E-Mail-Adresse
freenet pop3.freenet.de mx.freenet.de E-Mail-Adresse
WEB.DE pop3.web.de smtp.web.de Name vor dem @-Zeichen
Yahoo pop.mail.yahoo.de smtp.mail. yahoo.de Name vor dem @-Zeichen

3. Zugangspunkte wählen

E-Mail mit dem Handy

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Geben Sie auf Ihrem Mobiltelefon Benutzernamen und Kennwort sowie Servereinstellungen an.

Wichtig ist der verwendete Zugangspunkt zur Datenübertragung. Wenn Sie zu Hause oder im Büro Ihre E-Mails kostenfrei per WLAN abfragen möchten und nur unterwegs eine kostenpflichtige Mobilfunkverbindung nutzen, setzen Sie diese Einstellung am besten auf "Immer fragen". Sie entscheiden dann selbst, ob die Verbindung über das Mobilfunknetz oder über WLAN aufgebaut werden soll. Das geht natürlich nur, wenn Ihr Handy auch WLAN-fähig ist. Um Ihr WLAN daheim nutzen zu können, müssen Sie den Zugang auf dem Handy einrichten. Sie benötigen dazu den Namen des drahtlosen Netzwerkes und das dazugehörige Kennwort.

4. Mailbox benennen

Jede Mailbox braucht einen Namen, der beliebig gewählt werden kann. Er dient nur zur Identifizierung, wenn Sie mehrere Mailboxen einrichten und nutzen. Haben Sie diesen Namen eingetragen, wird die Mailbox angelegt. Vor der ersten Benutzung sind aber noch einige, weitere Einstellungen vorzunehmen. Tragen Sie in den Verbindungseinstellungen für eingehende E-Mails den Benutzernamen und das Passwort für den Zugriff auf den Posteingangsserver, POP3 oder IMAP ein. Diese Daten erhalten Sie von Ihrem E-Mail- Anbieter. In den Einstellungen für ausgehende E-Mails tragen Sie den Namen ein, der beim Empfänger Ihrer E-Mails angezeigt werden soll (also Ihr eigener Name). Legen Sie außerdem fest, wann neue E-Mails versendet werden sollen: direkt nach dem Schreiben oder erst, wenn die nächste Internetverbindung aufgebaut wird. Diese Einstellung ist wichtig, wenn Ihr Datentarif Gebühren für jeden Verbindungsaufbau berechnet. Tipp: Verwenden Sie E-Mail-Weiterleitungen zwischen verschiedenen Adressen und lassen Sie sich bestimmte E-Mails über Filter an eine spezielle Adresse schicken, die vom Handy abgefragt wird. Es ist auch möglich, sich Kopien gesendeter E-Mails an die eigene Adresse zu schicken. Diese Kopien sollten natürlich mit entsprechenden Filterregeln behandelt werden, sodass sie nicht wieder auf das Handy zurückkommen.

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Geben Sie auf Ihrem Mobiltelefon Benutzernamen und Kennwort sowie Servereinstellungen an.

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