Flachmänner der besonderen Art

Einkaufsberatung TFTs

Die TFT-Technologie moderner Flachbildschirme ist ausgereift und liefert ein scharfes und kontrastreiches Bild. Da ein PC-Monitor meist viele Jahre im Einsatz ist, sollte man vor dem Kauf aber dennoch einige Punkte beachten.

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Haben die Röhrenmonitor mittlerweile fast komplett abgelöst in Privathaushalten: TFTs.

Viele Anwender wechseln jetzt zum praktischen Breitbildformat. Der hinzugewonnene Platz erlaubt die komfortable Darstellung mehrerer gleichzeitig geöffneter Fenster. 22-Zoll-TFTs sind derzeit eine sinnvolle Wahl, da sie viel Bildschirmfläche für wenig Geld bieten (Preise ab 150 Euro). Wer noch mehr Platz benötigt, kann auch zu einem 24- oder 26-Zoll-TFT greifen. Beim Kauf gilt es, zwischen sinnvollen Angaben und Werbeaussagen zu unterscheiden. Bestes Beispiel ist die Helligkeit. Heutzutage erreicht praktisch jedes Gerät das Mindestmaß von 200 Candela pro Quadratmeter, sodass man diese Angabe fast vernachlässigen kann.

Auch den werbewirksamen Werten eines dynamischen Kontrastverhältnisses brauchen Sie keine große Bedeutung zu schenken. Eine niedrige Reaktionszeit ist für PC-Spieler und Film-Fans interessant, sie sollte zwei bis fünf Millisekunden betragen. Für einen Office-PC genügen auch Schaltzeiten von acht bis 16 Millisekunden. Wichtiger ist die Verbindung von Grafikkarte und Monitor. Wir empfehlen, DVI zu benutzen. Dank verlustfreier digitaler Übertragung ermöglicht DVI die bestmögliche Bildqualität. Besitzt ihr PC nur einen analogen VGA-Ausgang (auch D-Sub genannt), sollten Sie ihn mit einer neuen Grafikkarte aufrüsten. Zwar gibt es Adapter, doch das Bild bleibt verlustbehaftet, worunter Qualität und Schärfe leiden. Auch auf Monitorseite muss man aufpassen: Gerade Billiggeräte sind oft nur mit D-Sub ausgestattet.

Bessere TFTs bieten zusätzlich noch eine HDMI-Buchse, etwa um einen HDV-Camcorder, einen Blu-ray-Player oder eine Playstation 3 anzuschließen. Praktisch sind auch Geräte mit integriertem TV-Tuner. Der TFT dient dann zugleich als Zweitfernseher. "Finger weg!" ist unser Rat zu "Glare-Type"-TFTs mit stark reflektierender Bildschirmoberfläche. Was auf den ersten Blick besonders satte Farben liefert, stört und blendet im Alltagseinsatz, ein entspiegeltes Gerät ist stets vorzuziehen. Sinnvoll können eingebaute Lautsprecher sein, ersparen sie doch den Kauf zusätzlicher Boxen - allzu viel Klangqualität darf man hier aber nicht erwarten.

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Ein Monitor sollte Schnittstellen für die häufigsten Übertragungsstandards bieten.

Wichtige Begriffe einfach erklärt!

Zoll: TFT-Monitore werden in ihrer Größe nach Zoll-Klassen unterteilt. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern (cm). Ein 22-Zoll-TFT hat eine Bildschirmdiagonale von etwa 56 cm, bei einem 24-Zöller sind es 61 cm und bei einem 26-Zöller 66 cm. LCD / TFT: LCD und TFT bezeichnen die gleiche Technik zur Bilddarstellung. LCD steht für "Liquit Crystal Display" (Flüssigkristallbildschirm) und TFT für "Thin Film Transistor" (Dünnschichttransistor).(Dynamisches) Kontrastverhältnis: Das Kontrastverhältnis beschreibt den Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten weißen und dunkelsten schwarzen Bildpunkt. Statt des statischen Kontrastverhältnisses (etwa 700:1) geben viele Hersteller nur noch ein dynamisches Kontrastsverhältnis an. Diese Maximalwerte (oft 8000:1 und höher) sind mit den statischen Angaben nicht vergleichbar. Helligkeit: Die Helligkeit wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m²) gemessen. Je höher die Angabe, umso besser. Reaktions- oder Schaltzeit: Sie wird in Millisekunden (ms) angegeben. Bei zu hohen Reaktionszeiten kommt es bei schnellen Bewegungen von Objekten im Bild zu Schlieren und verwischten Darstellungen.TCO: TCO ist ein Gütesiegel für Computermonitore. Es garantiert, dass der Bildschirm ergonomische Vorgaben erfüllt, geringe Emissionen ausstrahlt und einen reduzierten Energieverbrauch im Standby- Modus besitzt. Wide Color Gamut: Diese Technik ermöglicht eine bessere Farbwiedergabe im Vergleich zu herkömmlichen Displays. TN / S-PVA: Benötigt man einen Monitor mit weiten Blickwinkeln und hohen Kontrasten, sind TFTs mit S-PVA-Technik den üblichen TN+Film-Panels vorzuziehen.

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