Ratgeber

E-Commerce leicht gemacht - Mit gutem Design zum Verkauf

Mit einem ansprechenden Design fördern Sie die Kaufbereitschaft Ihrer Kunden. Lesen Sie die Leitsätze für eine erfolgreiche Seitengestaltung.

e-Commerce - Shop - Online-Handel

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e-Commerce - Shop - Online-Handel

Untersuchungen im Bereich des Neuromarketing haben es gezeigt: Als Betreiber eines Onlineshops haben Sie etwa acht Sekunden, in denen Sie potenzielle Kunden für Ihr Angebot begeistern können. Nach dieser Zeitspanne lässt die emotionale Aktivierung rapide nach und die Kaufbereitschaft nimmt ab. Nicht technische Hindernisse sind der Hauptgrund für Kaufabbrüche, sondern unprofessionelles und wenig ansprechendes Design.Optimieren Sie die Gestaltung Ihres Shops und Sie optimieren gleichzeitig Ihre Konversionsrate. Die Investition in einen erfahrenen Designer oder auch in ein gutes Template, die professionelle Programme meist als Vorlage bieten, zahlt sich daher schnell aus. Möchten Sie lieber selbst gestalten, helfen Ihnen folgende vier praxiserprobte Leitsätze dabei, ein professionelles Design zu erstellen.

1. Überfordern Sie Ihre Kunden nicht.

Die Startseite Ihres Onlineshops ist Ihr Aushängeschild, mit dem Sie auf den ersten Blick um das Vertrauen Ihrer Kunden werben. Entsprechend viel Mühe sollten Sie sich daher mit ihr geben. Oftmals wird von Onlinehändlern der Fehler gemacht, die Startseite mit zu vielen Informationen zu überladen. Der Kunde findet sich dann nicht mehr zurecht und bricht seinen Einkauf ab. Präsentieren Sie daher nicht jedes Ihrer Produkte bereits auf der Startseite.Nutzen Sie sie lieber, um ein emotionales Einkaufserlebnis zu schaffen. Großflächige und hochwertige Themenbilder auf der Startseite werten beispielsweise den Gesamteindruck Ihrer Website auf. Auf diese Weise schaffen Sie zusätzlich den Raum, um einzelne Produkte als Aktionsware zu promoten.

2. Setzen Sie Ihre Produkte in Szene.

Nutzen Sie auf den Produktseiten so viele Produktfotos wie nötig sind, um Interessenten zu einer Kaufentscheidung zu bringen. Nehmen Sie dafür die Produktbilder der Händler oder erstellen Sie eigene Bilder. Aber Vorsicht: Tun Sie das nur, wenn Sie dafür auch das nötige Equipment wie etwa eine professionelle Beleuchtung besitzen. Ansonsten wirken Ihre Produktbilder schnell unansehnlich und billig.

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Produktfotos werden in der Regel vor einem weißen Hintergrund fotografiert. Es empfiehlt sich daher meist, die Bereiche, auf denen Ihre Produkte präsentiert werden, ebenfalls mit einem weißen Hintergrund anzulegen. Auf diese Weise fügen sich die Bilder harmonisch in ihre Umgebung ein.Setzen Sie in Ihrem Onlineshop aber auch farbige Akzente. Etwa in den Menüs oder den Seitenelementen, die Ihren Produktbereich umrahmen. Achten Sie aber darauf, Farben zu wählen, die harmonisch zueinanderpassen. Einige Shopsysteme bieten Ihnen dazu spezielle Farbassistenten. Alternativ bieten sich dafür auch Onlinetools wie Adobe Kuler an.

3. Positionieren Sie die wichtigsten Elemente oben rechts.

Für Websites gibt es eine praxiserprobte Regel: Das Wichtigste sollten Sie stets oben platzieren - im besten Fall auf der rechten Seite. User haben gelernt, dort danach Ausschau zu halten. Bei einem Onlineshop sind die zwei wichtigsten Dinge, die Sie dort auffindbar machen sollten, der Überblick über den Warenkorb sowie die Produktsuche.

4. Setzen Sie selbsterklärende Buttons ein.

Um Interessenten in Kunden zu verwandeln, müssen Ihre Kunden an jeder Stelle wissen, was sie als Nächstes tun müssen, um ihren Einkauf fortzusetzen. Daher empfiehlt es sich, die für den Kaufprozess wichtigen Buttons durch Farbwahl oder Größe hervorzuheben. Achten Sie bei der Wahl der Button-Grafiken auf ein Iconset, das Ihren Kunden bekannt ist.Das Symbol für "Hinzufügen zum Warenkorb" etwa sollte auf einen Blick verständlich sein. Auch das Angebot an akzeptierten Zahlungsmitteln ist entscheidend. So sollten Sie auf Start- und Detailseiten stets die Logos der Zahlungsanbieter an prominenter Stelle einblenden.Generell gilt: Leiten Sie Ihre Kunden durch den Shop. Eine Menüleiste und gut strukturierte Kategorien helfen ihnen dabei. Eine sogenannte Breadcrumb, also die Einblendung des aktuellen Menüpunktes als Pfad ober oder unterhalb des Warenbereichs hilft ihnen bei der Orientierung. Pflichtangaben, wie etwa das Impressum oder die Links zu den Kontaktmöglichkeiten, sollten Sie im Footer, dem unteren Bereich der Website, unterbringen, da User dort als Erstes danach suchen.

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