Gutenbergs digitale Erben

E-Books in der Praxis

E-Books für PDAs und Smartphones

Seit März gibt es von Amazon auch eine E-Book-Reader-Software für das iPhone und den iPod Touch. Sie ist als kostenloser Download in Apples App Store erhältlich. Die Applikation mit dem Namen "Kindle for iPhone and iPod touch" ist dabei kompatibel zu Amazons E-Book-Reader Kindle, Mit der Mobipocket-oder der Amazon-Software spart man sich zwar die Ausgabe für einen E-Book- Reader, dafür können diese Smartphones und PDAs weder bei der Lesbarkeit, noch bei der Akkulaufzeit mit den Spezialisten mithalten, die hier mit ihrem elektronischen Papier gegenüber den herkömmlichen Displays anderer Mobilgeräte punkten können.

E-Book-Reader in der Praxis

In der Praxis ist die Lesbarkeit der drei E-Book-Reader, die wir in der Redaktion einem Test unterziehen konnten, erstaunlich gut. Selbst in grellem Sonnenlicht, bei dem auf einem TFT-Display nichts mehr zu erkennen wäre, reicht der Kontrast noch gut aus. Allerdings kommt man im Halbdunkel nicht ohne Lampe aus, da den Geräten eine Hintergrundbeleuchtung fehlt. Beim Blättern flackert die Darstellung etwas, das ist bei E-Ink-Displays nicht zu vermeiden.

Die 6-Zoll-Displays sind etwas kleiner als gängige Taschenbücher, aber bei allen drei Geräten kann der Text vergrößert angezeigt werden. Der Sony PRS-505 und das BeBook bieten drei Zoomstufen, beim BeBook wird die Drastellung in der höchsten Zoomstufe automatisch ins Querformat umgeschaltet. Das CyBook Gen3 von Bookeen wartet mit nicht weniger als einem Dutzend Schriftgrößen auf, bei denen die größten aber nicht wirklich praktikabel sind.

In der Bedienung folgen die drei Geräte unterschiedlichen Konzepten. Während das CyBook Gen3 von Bookeen fast ausschließlich über einen 4-fach-Wippschalter mit einem zentralen Knopf gesteuert wird, gibt es beim Sony nicht weniger als zehn Schnellzugriffstasten. Sie werden nicht nur für die Navigation innerhalb der Bibliothek verwendet, sondern auch für die praktische Verlaufsfunktion, die alle Leser schätzen werden, die gerne blättern. Das BeBook operiert ebenfalls mit Schnellzugriffstasten, die Bedienung ist aber nicht so intuitiv wie beim Sony. Zudem haben sich einige Übersetzungsfehler in die Menüs eingeschlichen, etwa "Fuehren Sie Seitennummer ein", um eine bestimmte Seite anzuspringen.

Die Übertragung von gekauften E-Books erfolgt beim Sony und dem Weltbild-CyBook über die Adobe Software Digital Editions, ein Windows-Rechner ist also Voraussetzung. Beim BeBook genügt es, die Mobipocket-ID beim Händler zu registrieren, das heruntergeladene E-Book wird dann einfach via USB auf das Lesegerät kopiert.

Warum die Revolution ausfällt und wie elektronisches Papier funktioniert, erfahren Sie auf der kommenden Seite...

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