Messe-Special

Die IFA verbindet: Connected World

Schon jetzt ist abzusehen: Die große Berliner Messe wird die Heimkinos erneut verändern und das Medienheim so innovativ wie nie zuvor machen. "Kommunikation" lautet der alles überragende Megatrend dieses Jahres.

  1. Die IFA verbindet: Connected World
  2. Vernetzte Welt ohne Standards
Die IFA verbindet: Connected World

© Video HomeVision

Die IFA verbindet: Connected World

Willkommen auf der IFA! Vom 2. bis 7. September werden in Berlin kleine und ausgewachsene Sensationen zu bestaunen sein. Doch ganz so wie die Jahre zuvor präsentiert sich die weltweit bedeutende Heimelektronik-Messe diesmal nicht.So zahlreich die Highlights auch sind, so unterschiedlich fallen sie aus. Auf den folgenden Seiten erwarten Sie deshalb nicht wie gewohnt zahlreiche große Trends. Stattdessen gibt es eine alles überragende Entwicklung, die das Medienleben zukünftig grundlegend verändern wird. Dieser Megatrend heißt: Kommunikation. Von ihm und seinen Facetten erfahren Sie hier ausführlich.Bei den anderen Innovationen sind sich die Hersteller weniger einig. Sie umfassen 1200-Hertz-TVs, den brillenlosen 3D-Laptop oder edle Kompakt-Audioanlagen. Auch hierüber erhalten Sie alle wichtigen Details.

Mediencenter: Die Telekom-Welt Toshiba Places : Die Toshiba-Welt Smart Hub : Die Samsung-Welt MediaNet : Die Loewe-Welt Net TV: Die Philips-Welt

Absoluter Megatrend: Vernetzte Welten

Wer die IFA regelmäßig aufsucht kennt den großen Traum der vergangenen Jahre. Begriffe wie "Connected Home" oder "intelligentes Heim" machten immer wieder die Runde. Dieser Traum wird 2011 wahr. Zwar bieten die Hersteller bereits viele Lösungen, um Fernseher, Lautsprecher, Radios und MP3-Spieler miteinander zu verbinden. Auch der Weg ins Internet gelingt mit hochwertigen TVs und Web-Radios. Die Tests und Berichte der Video-HomeVision-Redakteure haben die Neuerungen stetig begleitet. Doch das war nur der halbe Weg.In diesem Jahr schmieden die innovativen Markenhersteller aus den Einzeltrends einen ganzen: Connected World. Das gewachsene Know-how der Firmen sowie technische Verfeinerungen verbinden das Heimkino nun mit den vielen sonstigen elektronischen Mitspielern im Haus. Und auch der Weg nach draußen ist gesichert zu Freunden, mit denen man seine Kinoperlen teilen und sich austauschen möchte. Die Hersteller präsentieren auf diese Weise ein jeweils eigenes, in sich stimmiges Konzept, das ein lückenloses Netzwerk für die Kommunikation bereitstellt. Samsung nennt seine Welt "Smart" , Toshiba tummelt sich auf "Places" , Loewe integriert via "MediaNet" und Philips durch "Net TV" . Auch die Telekom als Vernetzungsspezialist ist als Newcomer mit dabei, der durch sein "Entertain"-Angebot zum Fernsehen vorgestoßen ist und neuerdings auch via Satellit empfangen werden kann.

IFA 2011

© Messe Berlin GmbH

Auftritt: Miss IFA

Zauberwort "App"

Alle Firmen scheinen geradezu auf ein letztes Detail gewartet zu haben: auf die Applications, kurz "Apps" genannt. Die Mini-Programme sind auf einzelne Aufgaben spezialisiert und leicht zu bedienen. Der US-Gigant Apple hat sie mit iPhone, iPad und Co. berühmt gemacht.Nun halten die Apps überall Einzug. Sie sind so leicht zu handhaben, dass sie für eine Vielzahl von Geräten geeignet sind. Ruckzuck hat man sie nicht nur aufs Smartphone geladen, sondern auch auf den Multimedia-Fernseher oder aufs hochwertige Internet-Radio.Bislang stand bei den Heimkino-Spezialisten die Bedienung der Anlagen im Vordergrund. Jetzt sollten Apps mit ansprechenden Grafiken und umfangreichen Steuermöglichkeiten die Bild- und Ton-Protagonisten erfreuen.Doch diese IFA führt den App-Gedanken deutlich weiter. Nun senden etwa Fernseher das TV-Programm zum Mobil-Entertainer, sobald die entsprechenden Programme auf die Geräte heruntergeladen sind. Das geht schnell und kostenlos. Oder man stöbert via Tablets im Internet nach Videos und Fotos, um sie schließlich mit einer Fingerbewegung zum Fernseher zu schicken und als Großbild bestaunen zu können.Audio-Anlagen gehen ebenfalls auf Empfang. Beim Nach-Hause-Kommen genügt das Aufrufen der entsprechenden App am Smartphone, schon wird die darauf gespeicherte Musik gespielt, die drahtlos den Weg zum favorisierten Lautsprecher findet.In manchen Welten verschwinden die Grenzen zwischen zu Hause und unterwegs ganz. Man hört ein bestimmtes Musikstück oder sieht einen Film zu Hause nur zur Hälfte an. Ist man dann auf Reisen, kann man per Tablet oder Handy exakt von der gestoppten Stelle ab weiterhören oder -sehen. Oder die Rekorder-Programmierung zu Hause findet vom Zug aus statt. Das ist schon fast Magie.

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