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Die Einsteiger

Die Einsteiger

Trotz Kostendruck statten die Hersteller ihre günstigsten Blu-ray-Player mit jeder Menge Features aus. Gespart wird an anderer Stelle.

Sonys Einsteiger BDP-S 360

© Archiv

Sonys Einsteiger BDP-S 360 ist ein Schnäppchen. Für 300 Euro erhält man ein scharfes Bild und plastischen Analog-Klang. Kleines Manko: Der Player spielt keine Fotos und Musik vom USBStick ab.

Schnäppchen-Jäger wird es freuen. Der Preiskampf hat auch die Blu-ray-Player erreicht. Aber die Hersteller setzen bei den Einsteigergeräten nicht auf Minimalismus, wie man es hätte erwarten können. Bestes Beispiel ist Panasonics DMP-BD 60 für 300 Euro. Der Player ist etwa 20 Prozent billiger als sein gar nicht so alter Vorgänger, der DMP-BD 35, steht ihm aber bei der umfangreichen Ausstattung in nichts nach.

Der Panasonic verfügt etwa über einen USB-Eingang, Fotokarten-Slot und analogen 7.1-Tonausgang. Auf die analoge Mehrkanalton- Ausgabe wird jedoch bei anderen Geräten in dieser Preisklasse oftmals verzichtet. Die setzen auf die Audio-Übertragung per HDMI. Das kann zu Problemen führen, wenn man einen alten Receiver besitzt, der über keinen HDMI-Eingang verfügt.

Mehrkanalton kann dann nur noch über den oft vorhandenen optischen oder elektrischen Digitalausgang geschickt werden. Bei Blu-ray-Scheiben hat das meist Abstriche bei der Tonqualität zur Folge, da die Kabel hochwertige HD-Audio- Formate nicht weiterleiten.

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BD-Live gehört zur Grundausstattung

Beim Netzwerkzugang wird bei den Einsteigern selten gespart, will man doch mit der Konkurrenz mithalten und im Kampf um die längste Ausstattungsliste bestehen. Schon um BD-Live nutzen zu können, ist eine LAN- oder WLANAnbindung notwendig. Der dafür nötige Speicher wurde in die Geräte zum Teil nicht integriert, kann aber extern über einen USB- oder Fotokarten-Slot nachgerüstet werden.

Hersteller sparen bei günstigeren Geräten vor allem bei der Verarbeitung und beim Ton. Die Player ziert eine Plastikfront im Gegensatz zu soliden Metallgehäusen von High-End-Geräten. Beim Ton orientieren sich die Spieler an der Zielgruppe. SACDs und DVD-Audio werden nicht unterstützt. Freunde dieser Medien orientieren sich sowieso in anderen Preisgefilden.

Auch die Verwendung als CD-Spieler ist weniger empfehlenswert. Die Geräte wurden für diesen Einsatz nicht optimiert, und so wirkt sich das Anschließen eines HDMI-Kabels oftmals negativ auf die Qualität des Audioausgangssignals aus.

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