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Peter Stelzl-Morawietz | Profil | Kontakt

14. Dezember 2011
Mobil online per UMTS-Stick: Die besten Tarife für mobiles Internet Bild vergrößern 937 618 http://img2.magnus.de/Die-besten-Tarife-f-r-mobiles-Internet-r937x617-C-edc04efa-50968168.jpg © Hersteller/Archiv
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Mobil online per UMTS-Stick

Die besten Tarife für mobiles Internet

Viele Dutzend Angebote machen die Wahl des richtigen Tarifs zum Surfen per UMTS-Stick unübersichtlich. Doch der Preis alleine ist nicht einmal alles: PC Magazin erklärt, was beim mobilen Internet wichtig ist.

Inhaltsverzeichnis 1/4

Zu Beginn eine Szene, die sich kürzlich auf einem international besetzten Symposium zum Thema Internet-Sicherheit abspielte. Da fragt der erste Sprecher am Morgen: "Wer von Ihnen hat sich schon im freien Hotel-WLAN eingeloggt, um E-Mails abzurufen oder Facebook Nachrichten zu prüfen?" Etwa die Hälfte der Teilnehmer hebt schuldbewusst, aber ehrlich die Hand.

Jeder der Anwesenden weiß, dass solche Abfragen in offenen Netzen extrem unsicher sind. Man muss wirklich kein professioneller Hacker sein, um Passwörter in offenen Wifi-Netzen auszuspähen. Das ist heute ein Kinderspiel, denn WLAN-Sniffer und andere Tools, mit denen Angreifer die Daten mitschneiden und nach Passwörtern durchsuchen können, sind im Internet frei zugänglich.

Die wahre Bedrohung liegt aber nicht darin, dass ein Hacker sich Zugang zu einem E-Mail-Account verschafft hat. Richtig gefährlich wird es für Internetnutzer, die für diverse Online-Zugänge immer das selbe Passwort verwenden. Und das ist leider die große Mehrheit der Nutzer. Sie sind einfach zu bequem, um sich für jeden Account ein anderes, sicheres Passwort zu merken.


Bild vergrößern 251 700 http://img2.magnus.de/image-r251x700-C-af80270b-52026736.jpg Altes oder neues Modell? Der Huawei-Stick E1550 schafft im Upload nur 384 Kbit/s, der 1750er mehr als das Zehnfache. © Hersteller/Archiv
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Altes oder neues Modell? Der Huawei-Stick E1550 schafft im Upload nur 384 Kbit/s, der 1750er mehr als das Zehnfache.

Und hier lauert die Gefahr: Denn ist erst einmal der Code für die E-Mail ausgespäht, können Ganoven dann bei eBay, Amazon und Co. shoppen gehen oder per Pay Pal das Bankkonto leer räumen, je nachdem wo der sorglose Nutzer eben seine Spuren hinterlassen hat und das selbe Passwort einsetzt.

Gewiss, offenes WLAN ist bequem. Aber wenn man es nicht nur zum reinen Surfen verwendet, sind die damit verbundenen Gefahren so groß, dass man sicherere Alternativen bevorzugen sollte – und die gibt es für Notebooks vergleichsweise preiswert als UMTS-Sticks mit einem passenden Datentarif.

Tarife für Wenig-, Gelegenheits- und Vielsurfer

Prinzipiell lässt sich jede SIM-Karte zum Telefonieren und zum Surfen verwenden, also auch die bereits vorhandene aus dem Handy. Doch zwei Gründe sprechen dagegen und damit für eine zusätzliche Karte im UMTS-Stick. Erstens hat man beim vorhandenen Mobilfunk-Provider vermutlich keinen preiswerten Datentarif. Darüber hinaus macht der ständige Kartenwechsel zwischen Mobiltelefon und Stick keinen Sinn.


Bild vergrößern 937 451 http://img1.magnus.de/image-r937x450-C-42fee45d-52026731.jpg Ein Firmware-Update kann die UMTS-Geschwindigkeit erhöhen, muss es aber nicht. © Hersteller/Archiv
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Ein Firmware-Update kann die UMTS-Geschwindigkeit erhöhen, muss es aber nicht.

Wer beim Smartphone allerdings schon eine Internet-Flatrate gebucht hat, braucht selbstverständlich keine zweite fürs Notebook. Moderne Handys lassen sich meist in einen WLAN-Hotspot umfunktionieren, wenngleich das die Akkulaufzeit rapide absenkt.

Zunächst gilt es, sich darüber im Klaren zu werden, wie häufig und zu welchem Zweck man mit dem Stick ins Internet möchte. Wer sein Notebook nur gelegentlich außerhalb des eigenen Zuhauses online benutzt, ist mit einer Tages-Flatrate gut bedient.

Berechnet wird der Zugang entweder pro Kalendertag oder für 24 Stunden, der Preis liegt meist zwischen zwei und vier Euro. Darin enthalten ist ein Transfervolumen von in der Regel einem GByte, bei einigen Anbietern auch weniger. Wird die Datenmenge überschritten, drosseln die Provider die Übertragungsgeschwindigkeit drastisch – meist auf langsames GPRS-Tempo.



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