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Ratgeber: "Systemrettung" Die besten Live-CDs zur Systemrettung im Überblick

Schnelle Hilfe bei Virenbefall: Die Hersteller von Antivirenprogrammen begegnen dieser Herausforderung mit Live-CDs, die ein eigenes, startfähiges System samt Virenscanner und Online-Update bereitstellen. Die besten Rettungs-CDs stellen wir Ihnen vor. Von David Wolski
Firewall ohne Chance © Hersteller/Archiv
Firewall ohne Chance

Ist der PC erst mal von Schad-Software befallen, ist es für die nachträgliche Installation von Antiviren-Software bereits zu spät, da sich Schad-Software mit Rootkit-Funktion unsichtbar machen kann. Dann müssen Sie schwerere Geschütze auffahren. Eine zuverlässige Methode, Viren mit Tarnkappe zu finden und Rootkits aufzuspüren, ist deshalb der Check von einem alternativen, sauberen Betriebssystem aus. Die Live-Systeme basieren üblicherweise auf Linux und sind mit einfachen, intuitiven Benutzeroberflächen ausgestattet.

Die besten Live CDs im Überblick

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Antivir Rescue System startet sofort seine eigene grafische Oberfläche und bindet alle vorhandenen Windows-Partitionen auf den Festplatten des Rechners automatisch ein. Bevor der Virenscanner zur Verfügung steht, müssen Sie zuerst die neuesten Virendefinitionsdateien herunterladen. Dazu präsentiert das Live-System einen entsprechenden Hinweis, den Sie mit Yes bestätigen. Stellen Sie die Oberfläche des Virenscanners über das Auswahlfeld rechts oben auf Deutsch um. Um einen Suchlauf über alle eingebundenen Festplatten zu starten, klicken Sie auf Scanner starten. Falls Sie erst die Einstellungen des Scanners anpassen möchten, wechseln Sie zuvor in den Bereich Konfiguration. Hier legen Sie fest, welche Dateien der Scanner untersucht. Empfehlenswert ist dabei immer Alle Dateien untersuchen. Die Option Intelligent suchen reduziert den Scan auf ausführbare Dateien, Bibliotheken und andere Dateiformate, die für Vireninfektionen in Frage kommen. Was Antivir bei gefundenen Viren und potenziellen Schadprogrammen unternehmen soll, legen Sie unter Aktion bei Malware-Fund fest. Die Standardaktion ist Infizierte Dateien reparieren. Da dies nicht bei allen Schädlingen gelingt, ist die Alternative das Umbenennen betroffener Dateien. Ein Suchlauf mit der Einstellung Malware nur prokollieren führt keine Aktion aus und legt lediglich ein Logbuch an, das Sie nach dem Suchlauf über den Menüpunkt Sonstiges einsehen. Die Aktion Infizierte Dateien löschen ist nützlich, wenn Sie die Art der Vireninfektion kennen und verifiziert haben, dass Sie die betroffenen Dateien gedankenlos löschen können.

Tipp: Aktualisieren Sie die Signaturen 

Ein Virenscanner ist immer nur so gut wie die verwendeten Signaturen zur Erkennung von Schadprogrammen. Dies gilt auch für die Live-Systeme. Alle Hersteller haben für ihre Antiviren-Notfall-Programme eine Aktualisierungsfunktion, um vor dem Suchlauf aktuelle Signaturen vom Server des Herstellers herunterzuladen.

Damit das Update klappt, muss der PC über eine Internetverbindung per Netzwerkkabel verfügen oder mit einem Router verbunden sein, der die Netzwerkverbindung automatisch über DHCP konfiguriert. Die Verbindung über ein Drahtlosnetzwerk klappt dagegen nicht bei jeder Antivirus-CD, da nicht jedes Live-System einen entsprechenden WLAN-Treiber mitbringt. Für den Einsatz der meisten Antivirenprogramme von DVD gilt deshalb: Kabel statt Drahtlosnetzwerk.

Hier können Sie die Live-CDs runterladen

 
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