Der XP-Setup-Vollautomat

Die Alternativen zur Setup-CD

  1. Windows einfach installieren
  2. nLite-Funktion
  3. Die Alternativen zur Setup-CD

Die Alternativen zur Setup-CD

"Warum Windows neu installieren?", fragen Sie zu Recht. Weil es mit der automatischen Setup-CD beziehungsweise -DVD so einfach ist! Trotzdem möchten wir Ihnen zwei Alternativen nicht verschweigen. Zum einen statten viele PC-Hersteller Ihre Geräte mit einer so genannte Recovery- DVD oder -Partiton aus. Das hat den Vorteil, dass Sie das System nach einem Windows-Crash wieder in den Auslieferungszustand zurücksetzen können. Allerdings bedeutet dies gleichzeitig, dass Sie sich damit auf dem Stand der PC-Produktion befinden: Alle neuen Updates, Hotfixes, Treiber, Service Packs und so weiter fehlen. Wichtig ist außerdem, vor dieser Radikaloption Ihre persönlichen Daten extern zu sichern. Denn viele Systeme überschreiben alles auf der Festplatte. Also auch eine zweite Daten-Partition, die Sie erst nachträglich erstellt haben. Möglichkeit 2 heißt: System-Image. Damit speichern Sie dauerhaft eine komplette Festplatten-Partition und damit Windows samt aller Einstellungen. Wenn Sie mit Ihrem derzeitigen System zufrieden sind, stellt das Image eine gute Alternative dar. Dazu bieten wir Ihnen mit DriveImage XML auf unserer Heft-DVD ein vollwertiges Sicherungsprogramm.

Mini-Workshop Persönliche Einstellungen sichern und Übertragen

Das Tool nLite ist wirklich mächtig, allerdings kann es nicht Ihre persönlichen Einstellungen für den Internet Explorer, den Windows Media Player, Outlook Express, die Desktop-Anordnung oder auch Microsoft Office in die automatische Windows-CD übernehmen. Das lässt sich aber schnell mit zwei Assistenten von Microsoft nachholen.1. Der Microsoft Übertragungsassistent Um diese Einstellungen zu speichern und nach der Neuinstallation von XP wieder einzuspielen, klicken Sie auf Ihrem PC auf "Start/Alle Programme/ Zubehör/Systemprogramme/ Übertragen von Dateien und Einstellungen": Der Übertragungsassistent startet. Im ersten Schritt ändern Sie die Voreinstellung in "Quellcomputer", wählen als Übertragungsmethode "Anderer Datenträger" und legen ein beliebiges Zielverzeichnis fest. Wenn Sie bereits Ihre persönlichen Daten auf einer externen Festplatte oder auf einer Daten-Partition, die beim Aufspielen von XP nicht überschrieben wird, gespeichert haben, wählen Sie zum Übertragen die "Einstellungen". Die Daten sind in wenigen Sekunden zusammengefasst. Speichern Sie sie beispielsweise auf einen USB-Stick.

2. Die persönlichen Office- Einstellungen Für Office XP, 2003 und 2007 hält Microsoft einen weiteren Assistenten bereit. Dazu schließen Sie sämtliche Office-Anwendungen und starten den Assistenten über "Start/Alle Programme/(Microsoft Office/) Microsoft Office Tools/Assistent zum Speichern eigener Einstellungen". Bestätigen Sie zweimal mit "Weiter". Bei Office XP wählen Sie in einem Zwischenschritt noch die Option "Einstellungen in einer Datei speichern". Über die Schaltfläche "Durchsuchen" bestimmten Sie den Speicherort, bevor Sie mit einem Klick auf "Fertig stellen" den Export aller Office-Einstellungen starten.3. Alle Einstellungen wieder einspielen

Windows ruckzuck neu installieren

© Archiv

Das Einspielen der Office-Einstellungen ist genauso einfach wie das Speichern.

Das Einspielen der beiden Einstellungsdaten nach der Neuinstallation von Windows XP erfolgt ganz analog. Beachten Sie bitte, dass Sie zuerst das Office-Paket installieren und erst danach die OPS-Datei über den Office-Assistenten importieren.

Das benötigen Sie für den Workshop

  • Windows Installations-CD oder Recovery-Funktion
  • Service Pack 3 (Download)
  • Aktuelle Hotfixes (Download)
  • Microsoft .Net-Framework
  • nLite
  • Aktuelle Hardware-Treiber (Download)
  • Programme Ihrer Wahl (Download)

Setup-DVD für Vista

Im Prinzip lässt sich - ähnlich wie für Windows XP - auch für Vista eine automatische und angepasste Installations-DVD erstellen. Allerdings bietet dieses Tool vLite bei weitem nicht all die Funktion wie nLite für Windows XP.

Nichtsdestotrotz können Sie mit der aktuellen Version 1.2 Windows-Programme wie beispielsweise die Windows Sidebar, das Media Center oder den Internet Explorer schon von der Installation ausschließen sowie viele andere Programme hinzufügen.

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