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Praxis: TV-Netzwerk-Empfänger für iPhone und iPad

Streaming mit Spezial-Tuner

TV-Tuner

© Video Homevision

pro: Kein zusätzlicher TV-Tuner notwendig. Elgato und AVerMedia bieten auch TV-Empfang am Notebook/Computer. Tizi lässt sich dank Akkubetrieb überall nutzen. contra: Tizi, AVerMedia: TV-Weiterleitung auf Mobilgeräte nur innerhalb des lokalen Funknetzes. Elgato, AVerMedia: Computer notwendig

Elgato EyeTV, Equinux Tizi.tv und AVerMedia HomeFree Duett leiten das TV-Signal an mobile Geräte weiter. Sie sind vor allem für iPads und iPhones optimiert.

Tizi.tv von Equinux für knapp 150 Euro empfängt DVB-T-Fernsehen und schickt es über ein eigenes WLAN an iPhones und iPads weiter. Dort regelt die kostenlose tizi-TV-App alles Weitere.

Elgato EyeTV Netstream DTT für rund 250 Euro ist für DVB-T und DVB-S zu haben. TV-Sendungen werden über ein vorhandenes WLAN oder via Internet und mobiles 3G-Datennetz an Apple-Mobilgeräte geschickt, auf denen die Eye-TV-App läuft.

Der DVB-T-Empfänger HomeFree Duett von AVerMedia (ca. 150 Euro) schließlich wird per LAN-Kabel mit dem Heimnetzwerk verbunden und streamt das TV-Programm innerhalb des lokalen Funk-Netzwerkes selbstständig auf das iPad.

Verfügbar für: Elgato: iPhone, iPad; tizi: iPhone, iPad; AVerMedia: iPad

Praxistest: Slingbox

TV und Video überall hin streamen

Slingbox

© Video Homevision

pro: Lässt sich mit jeder Empfangsbox nutzen. Klappt unterwegs, ohne dass zu Hause ein Computer laufen muss. contra: Ist recht teuer: Gerät kostet 200 (Slingbox Solo) oder 300 Euro (Slingbox pro HD), die Apps nochmals über 20 Euro.

Die Slingbox streamt das TV-Programm jedes TV-Empfängers ins Netzwerk. Bild und Ton von einer Set-Top-Box oder Videos von anderen Zuspielern lassen sich so am PC und Mac, auf Handys oder Tablet-Computern anschauen. Das klappt im lokalen WLAN und via Internet - und ist in der Praxis simpel: Die Slingbox wird per Computer über das Netzwerk eingerichtet.

Dabei lernt sie vor allem die Infrarot-Steuercodes des angeschlossenen Gerätes, die das Slingbox-Steuerprogramm am PC einer großen Online-Datenbank entnimmt.

Die Slingplayer-Software im Notebook oder Smartphone steuert dann alle Funktionen des Gerätes über eine Menü- Oberfläche, sobald sie per Netzwerk Kontakt mit der Slingbox aufgebaut hat. Die Bild-und Tonqualität im Heimnetzwerk ist top, bei der Übertragung via Internet hängt sie von der ausgehenden DSL-Datenrate ab.

Empfangs-Apps für: Windows-und Mac-Notebook, iPhone, iPad, Android, Windows, BlackBerry, Palm, Symbian (Nokia)

Technik: Pay-TV auf dem MobilGerät

Fußball im Grünen

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© Video Homevision

pro: Immer und überall Fußball schauen, toller Vorführeffekt für Fans, übersichtliche Apps von Sky und T-Mobile auf iPhone/iPad. contra: Teures Vergnügen, Verfügbarkeit bei populären TV-Events oft eingeschränkt (Sky: Sport am Spieltag).

Das Basis-TV-Paket mit Mobilversionen der großen Privat-TV-Sender kostet bei Vodafone 1,49 Euro pro Woche, bei T-Mobile 7,50 Euro pro Monat. T-Mobile bietet Kunden für 4,95 Euro pro Monat den Bundesliga-Sender "LIGA total!" an. Auf herkömmlichen UMTS-Handys läuft das als Videostream im Media-Player des Telefons. Für iPhones, Android-Handys und andere App-Systeme gibt es spezielle Programme.

Mobiles Pay-TV liefert auch Sky: Das Sportprogramm mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League ist in einer iPad App zu sehen - komplett allerdings nur in privaten Funknetzen. Über das mobile Datennetz gibt es keine Bundesliga-Spiele.

Verfügbar für: T-Mobile, Vodafone - praktisch alle UMTS-Handys mit Videofunktion; Apps für Apple-und Android-Geräte; Sky: iPad/iPhone.

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