Positives Web-Image

Der gute Ruf im Web

Ein positives Web-Image aufzubauen, es zu behalten und zu pflegen, ist heute schwieriger denn je. Erstrebenswert ist es aber nicht nur für karriereorientierte Jungdynamiker. Welcher Weg zum Erfolg führt, zeigen wir hier.

Der gute Ruf im Web

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Der gute Ruf im Web

Weil immer mehr Menschen soziale Netzwerke nutzen, wird die Welt zum globalen Dorf. Und wie es in Dörfern üblich ist, kennt nicht nur jeder jeden, sondern auch Gerüchte verbreiten sich in Windeseile rund um den Globus. Und nicht erst seit es das Wort "Egosurfen" auf Platz 3 des Jugendwortes des Jahres 2010 geschafft hat, sind Surfer an ihrem guten Ruf im Netz interessiert. Zwar ist Egosurfen laut Duden schon seit 1995 im internationalen Sprachgebrauch.

In aller Munde ist es aber, gerade wegen der immer breiteren Nutzung von sogenannten "Social-Media-Plattformen" wie Facebook, Xing, StudiVZ oder Lokalisten. Dass sie bei Jung und Alt beliebt sind, belegen Zahlen von Facebook. Die Betreiber verkünden stolz, dass allein in Deutschland 15 Millionen Nutzer aktiv in der Community sind; Tendenz steigend: Schließlich haben sich allein im letzten halben Jahr ganze fünf Millionen Nutzer neu angemeldet.

Bestätigt wird die Beliebtheit sozialer Netze durch eine Studie der Interessensgemeinschaft Bitkom. Demnach waren im März des letzten Jahres 30 Millionen Deutsche ab 14 Jahren Mitglied in mindestens einer Online-Community. Dabei ist der größte Anteil der Nutzer zwischen 18 und 34 Jahre alt.

Doch steigen auch die Teilnehmerzahlen unter den über 45-Jährigen. Auch Twitter erfreut sich einer wachsenden Popularität. Die Anzahl der Besucher im Sommer 2010 lag bei 2,93 Millionen in Deutschland.

Umso schwieriger ist es, ein positives Online-Image aufzubauen. Wer da nicht vorsichtig mit seinen persönlichen Daten umgeht, riskiert, dass Web 2.0 zum Stolperstein für die Karriere wird. Damit das nicht passiert, ist es wichtig, sich rechtzeitig um den guten Ruf im Netz zu kümmern.

Umso erstaunlicher ist es, dass gerade Kinder und Jugendliche im Internet besonders unvorsichtig sind und gerne alles über sich selbst, ihre Vorlieben oder Freunde ausplaudern.

Selbstmarketing

myON-ID

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Dienste wie myON-ID versprechen, den Online-Ruf ihrer zahlenden Kunden sauber zu halten.

Wer auf einen guten Ruf im Netz bedacht ist, sollte bei Facebook oder Xing ein Profil anlegen, bei dem es ganz klar um eine positive Selbstdarstellung geht. Die richtigen Fotos auszusuchen, ist dabei natürlich ebenso wichtig, wie die richtigen Freundschaften zu pflegen. Und gerade bei Letzterem kommt es nicht so sehr auf deren Anzahl an. Vielmehr ist die Qualität der Kontakte entscheidend.

Das gilt vor allem bei geschäftlich orientierten Plattformen wie Xing. Aber auch bei Facebook lauert die Gefahr, dass die guten alten Studienfreunde mal ein peinliches Bild im Netz gepostet haben, das immer noch im Web herumgeistert.

So sollte jeder, dem sein Web-Image am Herzen liegt, darauf achten, dass allzu freizügige Bilder, Videos oder dumme Kommentare erst gar nicht auftauchen. Dazu sollten die Freunde wissen, dass jemand auf sein Web-Renommee bedacht ist. Um dieses Wissen weiterzugeben, ist es vorteilhaft, die Freunde auch wirklich zu kennen und ihnen die Spielregeln zu kommunizieren.

Wichtig ist es auch, seine Privatsphäre bei solchen Profilen zu schützen. Berufliches und Privates sollte möglichst nicht vermischt werden. Während die Freunde Urlaubs- und Partybilder gerne sehen dürfen, sollten sie vor fremden Blicken geschützt werden. Dazu bieten Communities die Möglichkeit, bestimmte Bereiche nur Freunden freizugeben.

Umso erschreckender sind die Zahlen, die Bitkom bei einer repräsentativen Umfrage herausgefunden hat: Jeder zweite junge Nutzer von Internet-Communities nennt dort seinen vollen Namen (44 Prozent) und seinen Beziehungsstatus (50 Prozent). Darauf sollte man besser verzichten. Die bessere Strategie ist es, möglichst wenig von sich preiszugeben.

Und wer etwas für seine Online-Reputation machen will, kann sich mit Freunden auch unter einem Pseudonym, einem Nickname im Web vernetzen. Aber Vorsicht: Der Nickname sollte so gewählt sein, dass keine Rückschlüsse auf den eigenen Namen möglich sind. Und eine Verbindung zwischen Nickname und richtigem Namen sollte auch nicht im Internet zu finden sein.

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