Kostenlos: USB-Stick mit Original Windows

Daten auf USB-Stick übertragen

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  2. Daten auf USB-Stick übertragen
  3. Notfallsystem mit Win Vista

Im daraufhin erscheinenden Fenster klicken Sie unten auf den breiten Button "Configure Windows Blinds.../OK/OK/Abbrechen/OK". Dieses Plug-in sorgt dafür, dass Sie später beim Booten vom USB-Stick mit der grafischen XP-Oberfläche arbeiten können.

Klicken Sie deshalb im Fenster "Wselect 1.0" doppelt auf den scheinbar inaktiven Link "Download all files now .../OK". Die Daten werden daraufhin automatisch heruntergeladen und sind nach ein bis zwei Minuten eingebunden. Im sich öffnenden Fenster "Wselect 1.0" wählen Sie per Doppelklick die gewünschte Optik, beispielsweise "XP-blue", und bestätigen nochmals mit Klicks auf "OK/OK". Sobald wieder die Hauptoberfläche des Tools Reatogo-X-PE erscheint, drücken Sie die zentrale Schaltfläche "Start PEbuilder/Ich stimme zu".

Die folgende Frage "Nach Windows-Installationsdateien suchen?" klicken Sie mit "Nein" weg und wählen im Feld "Quelle" des Reatogo PE Builders den zuvor angelegten Ordner "XP_Daten".

Abschließend drücken Sie auf "Start/Ich stimme zu", um die Setup-Daten zu einem bootfähigen Medium inklusive der XP-Oberfläche zusammenzustellen. Erscheint bei Ihnen an dieser Stelle eine Fehlermeldung "Quellordner ungültig - Fehler bei ..." , fehlt bei Ihnen ein Service Pack für Windows XP. In diesem Fall schließen Sie das Hinweisfenster, und laden Sie das zweite Service Pack über den Direkt-Link http://tinyurl.com/6loh4 auf die Festplatte. Zurück im Reatogo PE Builder klicken Sie oben in der Menüleiste auf "Quelldateien/Slipstream", wählen in der Zeile "Service Pack" das soeben heruntergeladene Service Pack 2 aus und binden es über einen weiteren Klick auf "OK" ein. Es dauert rund 15 Minuten, bis die Zusammenstellung der Daten abgeschlossen ist.

Lassen Sie sich am Schluss nicht durch die angezeigten Fehler und Warnungen beunruhigen. Schließlich haben Sie ja zuvor in nLite etliche Komponenten von der Installation ausgeschlossen. Mit "Schließen/Beenden" schließen Sie die Fenster.

Daten auf den USB-Stick übertragen

Jetzt kommen Sie zum letzten Schritt, dem Übertragen der soeben zusammengestellten Daten zum Booten auf den USB-Stick. Dazu stecken Sie einen USB-Stick in den PC und starten das Programm PEToUSB. Aktivieren Sie die Option "Erlaube Formatieren", und wählen Sie im Feld "Quellpfad zu BartPE/WinPE Files" den Ordner mit Ihren zuvor von Reatogo-X-PE zusammengestellten Daten aus. Haben Sie unter X-PE nichts an den Einstellungen geändert, liegen die Daten im Verzeichnis "C:\REATOGO-240\ReatogoPE". Vergessen Sie schließlich nicht, noch das letzte Feld "Aktiviere Kopieren" zu markieren, bevor Sie den Prozess mit "Start/Ja/Ja" anstoßen. Jetzt dauert es nochmals einige Minuten, bis die Daten auf den Stick übertragen sind.

Im Notfall vom USB-Stick booten

Probieren Sie den fertigen USB-Stick doch gleich einmal aus, und booten Sie Ihren PC von diesem Medium. Dazu stellen Sie entweder im BIOS die Boot-Reihenfolge so um, dass die USB-Anschlüsse vor der Festplatte stehen. Oder Sie ändern bei neueren PCs die Boot-Reihenfolge während des Hochfahrens.

Unter Umständen müssen Sie zusätzlich im BIOS den "USB Legacy Support" aktivieren. Das Booten des PCs dauert je nach Stick rund eine Minute. Was Sie dann sehen, wird Sie überraschen: Ein völlig "normales" Windows XP, das aussieht und genauso bedienbar ist wie das auf dem PC fest installierte Betriebssystem auch. Sie können also die integrierten Programme starten, wichtige Daten auf externe Festplatten sichern und vieles mehr. Für zusätzliche Möglichkeiten empfehlen wir Ihnen das Tool-Paket Lupo PenSuite. Damit haben Sie über 200 Programme für alle Zwecke auf dem Stick: vom Internet Browser bis zu diversen Tools wie beispielsweise Datenrettung. Geben Sie beim Setup direkt als Installationspfad den USB-Stick an.

Wenn es doch Probleme gibt...

Zu Beginn des Artikels haben wir bereits beschrieben, was Sie benötigen: einen USB-Stick sowie ein Mainboard mit USB-Boot-Option. Was im Prinzip einfach klingt, weil diese Boot-Möglichkeit praktisch alle Rechner beziehungsweise Boards der vergangenen Jahre unterstützen, macht insbesondere beim fix und fertigen Vista-System in der Praxis mitunter doch Schwierigkeiten.

Denn dabei kommt es auf die ganz konkrete Kombination von USB-Stick und Mainboard an!

Während der eine Stick auf vielen Rechnern problemlos bootet, tut er unter Umständen bei einem anderen keinen Mucks - obwohl die Boot-Reihenfolge im BIOS selbstverständlich richtig eingestellt ist. Was also tun? Ausprobieren heißt die einzige sinnvolle Alternative.

Einen Tipp zur BIOS-Einstellung haben wir Ihnen bereits genannt, nämlich die Aktivierung der Option "USB Legacy Support". Ansonsten heißt es zunächst, einen anderen USB-Anschluss zu verwenden, wenn ein Hinweis wie "No bootable Partition" oder eine andere Fehlermeldung erscheint.

Außerdem gilt: Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Ihr Rechner vom Stick bootet, wenn Sie die hinteren USB-Anschlüsse verwenden. Diese sind direkt auf dem Mainboard integriert und benötigen nicht noch irgendeinen Controller wie die USB-Anschlüsse in der Gehäusefront.

Bekommen Sie Ihren Rechner partout nicht über Ihren USB-Stick zum Laufen, bleiben zwei Möglichkeiten. Entweder versuchen Sie es einmal mit einem anderen USB-Stick. Dass zwei unterschiedliche Sticks bei einem PC nicht funktionieren, ist unseren Erfahrungen nach sehr unwahrscheinlich. Möglichkeit zwei ist, Sie verwenden statt des bootfähigen Sticks unsere bootfähige CD.

Wie Sie diese Notfall-CD erstellen, finden Sie in Kürze hier auf magnus.de. Der Einfachheit halber haben die Kollegen der PCgo die fix und fertige Boot-CD auf die Heft-DVD der aktuellen PCgo-Ausgabe gepackt. Sobald Sie diese im Windows-Rettungs-Paket auswählen, brennen Sie aus der ISO Datei in diesem Paket mit einem Klick auf "Brennen" die Scheibe.

Diese lassen Sie nach dem Brennen im Laufwerk liegen, booten den Rechner neu und stellen die Startreihenfolge auf "CD/DVD" um. Nach dem Reboot erscheint die gleiche Oberfläche wie beim USB-Stick.

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