Neue Herausforderungen im Web 2.0 finden

Coole Websites: iCjobs.de, Helpedia, Deutsche Post

In unseren Surftipps zum Wochenende zeigen wir Ihnen, wie Sie einen neuen Job finden, eigene Briefmarken gestalten, oder Ihren Gemeinsinn unter Beweis stellen können. Neue Web-2.0-Dienste helfen dabei.

Mitmach-Web

© Wolf Hosbach

Mitmach-Web

Hier sind die Jobs

Wer ohne Job ist, hat nichts zu lachen. Zum finanziellen Notstand des drohenden Hartz IV-Gewitters kommt oft auch noch die soziale Ausgrenzung. Spätestens wer in den Gängen einer Arbeitsagentur zum ersten Mal eine Nummer zieht, anhand derer er aufgerufen wird, um sein Schicksal vorzutragen, weiß was die Stunde geschlagen hat.

Wer sich nicht auf Gedeih und Verderb dem saatlichen Förderprinzip ausliefern will, ist bei der Stellenbörse iCjobs.de gut aufgehoben. Nach eigenen Angaben sammelt der Job-Crawler jeden Tag über 20.000 neue Stellenangebote ein und will mit 750.000 tagesaktuellen Jobangeboten sogar die Bundesagentur für Arbeit übertroffen haben.

Dabei wartet das Stellenportal nicht darauf, dass Unternehmen freie Stellen melden sondern findet über eine Suchtechnik offene Stellen direkt auf den Websites der Unternehmen. Nimmt der Arbeitgeber eine Stelle von seiner Homepage, verschwindet diese auch aus dem Angebot der Jobbörse.

Die Basisfunktionen, also Eingabe von Berufsbezeichnung und Anzeige der vakanten Stellen steht jedem zur Verfügung. Jobsuchende, die sich kostenlos registrieren, erhalten zudem beispielsweise eine Merkfunktion für Stellen oder eine Landkartenfunktion, die gleich anzeigt, wo sich das suchende Unternehmen befindet. Ebenfalls für registrierte Nutzer: Die Anzeige, wie viele andere Suchende auf iCjobs.de das Stellenangebot ebenfalls angesehen haben.

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Coole Websites: iCjobs.de
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Neue Herausforderungen im Web 2.0 finden

Wer sich nicht auf Gedeih und Verderb dem saatlichen Förderprinzip ausliefern will, ist bei der Stellenbörse iCjobs.de gut aufgehoben.

Eine kleben lassen

Haben Sie eine passende Stelle gefunden, beweisen Sie doch schon eimal beim Umschlag für die Bewerbungsunterlagen ihre Individualität. War es früher den großen und weniger großen Staatsmännern vorenthalten, das eigene Konterfei auf einer Briefmarke zu verewigen, erlaubt die Deutsche Post das nun jedem Bürger.

Sorgen Sie also schon beim Bewerbungsschreiben dafür, dass Sie unter der Masse auffallen. Grafiker können beispielsweise eine ihrer Arbeiten auf den Umschlag bannen, Sachbearbeiter ein pfiffiges Bild von sich selber zwischen Aktenordnern, Architekten eines ihrer Modelle.

Coole Websites: Deutsche Post

© Archiv

Eigene Motive als Briefmarke sind nicht länger ein Traum.

Die Menüführung durch den Gestaltungsvorgang ist einfach. Die Bilder, die im JPG-Format vorliegen müssen, dürfen nicht größer als fünf Megabyte sein und werden einfach via Browser hochgeladen. In einer Art digitalen Bilderrahmen kann der Postkunde dann den Bildausschnitt wählen, wenn sich das Bild nicht komplett auf Briefmarkengröße verkleinern lässt.

Kleiner Wermutstropfen: Die Mindestabnahme liegt bei 20 Briefumschlägen, auf den die Post dann die selbstgestaltete Briefmarke aufdruckt. Der Preis für 20 Normalbriefe liegt bei 33,85 Euro. Dafür darf man neben der Briefmarke noch ein zweites, größeres Bild auf den linken, oberen Teil des Umschlags drucken lassen.

Einfach Gutes tun

Hat es mit dem neuen Job geklappt und der Hart IV-Schreck ist wieder in unsichtbare Ferne gerückt, ist es vielleicht eine gute Idee, anderen zu Helfen, die nicht soviel Glück gehabt haben. Warum also nicht eine ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen und anderen Hilfe zur Selbsthilfe geben?

Allerdings sollte ein Ehrenamt nicht als Opfer der eigenen Zeit betrachtet werden. Wer kostenlos Zeit und Arbeit gibt, erhält dafür persönliche Erfüllung und Dankbarkeit von seinen Mitmenschen zurück.

Coole Websites: Helpedia

© Archiv

Das Online-Portal Helpedia.org bringt Helfer und Hilfsbedürftige zusammen.

Wer sich entschließt, einen Teil seiner Freizeit für einen guten Zweck zu geben, ist oft mit dem Problem konfrontiert, eine erste Anlaufstelle zu finden. Hier bemüht sich Helpedia.org als erste Infostelle bereitzustehen. Auf der Website können Interessierte über eine Landkarte herausfinden welche Organisationen in der Nähe sind.

Möglich ist aber auch eine klassische Suche nach Tätigkeitsfeldern wie Bildung, Frauen, Migration, Gesundheit oder Kunst & Kultur. Insgesamt 16 Tätigkeitsfelder stehen zur Auswahl. Über die Trefferliste erfahren zukünftige ehrenamtliche Mitarbeiter mehr darüber, ob in den Wunschorganisationen Mitarbeiter gesucht werden.

Natürlich hilft Helpedia nicht nur Leuten, die sich in einem Ehrenamt engagieren wollen, sondern auch Zivieldienstleistenden und Menschen, die eine Stelle für ein freiwilliges soziales Jahr oder ein gemeinnütziges Praktikum suchen.

Kennen Sie auch eine richtig coole Website?

Schicken Sie uns Ihre Vorschläge doch bitte direkt in die Redaktion (E-Mail: online@wekanet.de, Betreff: Surftipp). Wir schauen jeden Webtipp an und veröffentlichen die besten mit Namensangabe auf magnus.de.

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