Einfach schöner bloggen

Blog-Editoren im Vergleich

Wer ein Blog erstellen und unterhalten will, kann es sich leicht machen, und eine der zahlreichen Online-Lösungen benutzen. Zu einem wirklich professionellen Blog gehört auch das richtige Werkzeug. Wir stellen es Ihnen vor.

  1. Blog-Editoren im Vergleich
  2. Teil 2: Blog-Editoren im Vergleich
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Einfach schöner bloggen

Wer ein Blog erstellen und unterhalten will, kann es sich leicht machen, und eine der zahlreichen Online-Lösungen benutzen. Diese sind aber oft nicht sehr flexibel, was Layout und Änderungsmöglichkeiten betrifft.Daher gehört zu einem wirklich professionellen Blog auch das richtige Werkzeug. Wir stellen es Ihnen vor.

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Word Press, Moveable Type, Serendipity - die integrierten Editoren eines Blogsystems sind einfach und schmucklos, erfüllen aber ihren Zweck, so lange der Nutzer online ist. Wer mehrere Blogs mit Beiträgen bestückt, muss sich allerdings in das jeweilige System einloggen, um seine Artikel zu schreiben. Das kann mitunter ziemlich lästig sein.

Mehr Komfort und Möglichkeiten versprechen externe Blogeditoren, also Standalone-Programme. Wir bieten Ihnen einen Marktüberblick, wobei wir uns auf Windows und Linux als Betriebssysteme konzentriert haben.

Unterschiedliche Konzepte

Generell lassen sich drei Arten von externen Blogeditoren unterscheiden. Office 2007 speichert auf Wunsch des Anwenders Texte als Blogartikel und auch für die Office-Suiten OpenOffice und sein kommerzielles Pendant StarOffice stellt Hersteller SUN eine kostenpflichtige Erweiterung zur Verfügung, mit der sich eine solche Funktion problemlos nachrüsten lässt. Der Vorteil dieser Integration in die Textverarbeitung liegt auf der Hand. Der Autor schreibt in seiner gewohnten Umgebung und greift auf alle Komfortfunktionen wie Rechtschreibprüfung oder Wörterbücher zurück.

Blog-Editoren im Einsatz

Nutzen Sie externe Blog-Editoren für das Schreiben von Blog-Beiträgen?

Ja, Blog-Editoren will ich nicht mehr missen20%
Nein, ich nutze den Editor meines Blog-Providers50%
Nein, ich habe kein Blog30%

Die zweite Kategorie der Editoren setzt auf einem Browser auf oder integriert die Blogfunktionen direkt darin. Damit steht der Editor ständig zur Verfügung. Hilfreich, wenn es etwa darum geht, unmittelbar über eine gerade besuchte Internetseite einen Beitrag zu verfassen.

Schließlich werden auch Editoren als Standalone-Lösungen zur Installation auf dem Desktop angeboten. Diese kommen ohne ein großes Programmpaket aus, versprechen aber mehr Komfort als reine Online-Editoren oder Browser-Erweiterungen.

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Einfach schöner bloggen: BlogDesk
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Wer ein Blog erstellen und unterhalten will, kann es sich leicht machen, und eine der zahlreichen Online-Lösungen benutzen. Zu einem wirklich…

Office 2007

In Word 2007 fördert der Befehl Neu die Option Blogbeitrag zutage. Damit werden die Blogfunktionen aufgerufen. Die Kontoverwaltung nimmt die Angaben zu den Blogs auf, die Sie mit Word verwalten wollen. Der Einrichtungsdialog selbst ist einfach gehalten. Es wird lediglich die Angabe des Bloganbieters erwartet, danach werden Sie vom Programm in wenigen Schritten durch den Einrichtungsprozess geführt.

Der von Word erzeugte Quelltext ist korrekt und nimmt Rücksicht auf die im Blog verwendeten Style Sheets. Fotos oder andere Bilder zur Illustration eines Beitrag fügen Sie wie gewohnt in die Textverarbeitung ein. Während des Hochladens werden die Dateien zum Blog übertragen und sind dann unmittelbar sichtbar. Word wäre aber nicht Word, wenn das Öffnen eines vorhandenen Beitrags nicht etwas umständlich wäre, wenn sich das Programm gerade nicht im Blogmodus befindet.

Fortgeschrittene oder Profi-Blogger hat Microsoft mit seiner Lösung wohl kaum im Auge, denn diese vermissen sicherlich das Setzen von Trackbacks oder Pings. Word bietet auch keine Möglichkeit, Technorati-Tags automatisiert einzufügen.

StarOffice/OpenOffice

OpenOffice und seine kommerzielle Version StarOffice beherrschen unmittelbar nach der Installation noch keine Blogfunktionen. Diese lassen sich mit dem Weblog Publisher von Sun für knapp 10 Euro nachrüsten. Das als Extension programmierte Programm ist dank der übersichtlichen Schnittstelle schnell und unkompliziert installiert. Beim nächsten Aufruf des Officepakets stehen seinem Anwender eine zusätzliche Symbolleiste und weitere Menüeinträge zur Verfügung. Da StarOffice/OpenOffice auch für Linux angeboten wird, ist der Weblog Publisher derzeit die einzige Möglichkeit, mit einer Office Suite auch unter Linux zu bloggen.

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Die Einrichtung eines neuen Kontos ist mit dem Sun Weblog Publisher schnell erledigt

Das Programm ist multiblogfähig, wer also bei verschiedenen Blogs als Autor agiert, richtet diese gemeinsam unter einer Oberfläche ein. Die Einrichtung selbst ist auch für Einsteiger zu bewältigen. Der Weblog-Publisher ist bereits für zahlreiche Dienste und Blogsysteme vorbereitet. In seinem Einrichtungsdialog wählen Sie zunächst die entsprechende Plattform aus und ergänzen den Eintrag dann um zusätzliche Informationen, wie etwa die URL zum Blog, den Benutzernamen sowie das Passwort. Nach der Eingabe dieser Daten stellt die Software eine Verbindung zum Blog her und aktualisiert die Liste der verfügbaren Kategorien.

Für Beiträge selbst gibt es keine eigenständige Vorlage. Der Autor beginnt in der Textverarbeitung ein neues Dokument und schreibt seinen Text. Integrierte Bilder werden nicht an das Blog übertragen. Wird eine Illustration benötigt, muss die Grafik bereits im Internet vorliegen und als Verknüpfung in den Text übernommen werden. Sind die Eingaben abgeschlossen, wird mit einem Klick die Übertragung begonnen. Dabei fragt die Software noch nach dem Titel des Beitrags und der gewünschten Kategorie, die bequem aus einem Listenfeld gewählt wird. Außerdem lässt sich ein Beitrag auch als Entwurf kennzeichnen. Eine Kategorisierung über Technorati fehlt ebenso wie die Optionen, die URL des Beitrags an Bookmarkdienste zu versenden oder Trackbacks zu setzen. Insgesamt eigent sich die Software also eher zum Verwalten und Bearbeiten vorhandener Blogs, aber kaum, um neue Blogs anzulegen.

ScribeFire

Bei ScribeFire handelt es sich um eine Erweiterung für den Browser Firefox. Das relativ kleine AddOn wird über die dafür in Firefox vorgesehene Schnittstelle einfach in den Browser installiert und nistet sich mit einem kleinen Icon am rechten unteren Fensterrand im Browser ein. Damit ist der Editor jederzeit schnell aufgerufen.

Einfach schöner bloggen: ScribeFire

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Die Firefox-Extension ScribeFire bietet reichlich Funktionen, um den Alltag zu erleichtern.

Die Einrichtung der Blogs ist mit einem Assistenten sehr ansprechend gelöst. Die Eingabe der URL sollte bereits genügen, um die Einrichtung abzuschließen. Wer manuell eingreifen möchte, dem steht auch diese Option offen.

Das Verfassen eines Artikel nehmen Sie in einem kleinen Editorenfenster vor, das auf Wunsch am unteren Rand des Browserfensters erscheint. Über eine kleine Symbolleiste bietet ScribeFire Zugriff auf die wesentlichen Formate, wie Absatzausrichtungen, Aufzählungen aber auch Schriftformate. Außerdem bietet der Editor drei verschiedene Ansichten. Neben der Standardansicht greift der Autor bei Bedarf auf den Quelltext oder eine Vorschau zurück. Ein übersichtliches System, das die meisten Ansprüche der User mühelos befriedigen dürfte.

Bilder lassen sich direkt aus der Software heraus auf den Server übertragen. Dazu richten Sie entweder ein FTP-Benutzerkonto ein oder nutzen die API des Blogsystems. Damit werden auch Grafiken äußerst komfortabel integriert. Über eine Firefox-Erweiterung ist auch die Installation eines deutschen Wörterbuchs für die Rechtschreibprüfung möglich. Dabei kann jedes Wörterbuch benutzt werden, das die Firefox-Schnittstelle benutzt. Die für einen Beitrag infrage kommende Kategorie wählt der Autor bequem über eine Liste aus, die sich ständig und vollautomatisch mit dem Blog zusammen aktualisiert.

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