Licht aus, Spot an!

Bildhelligkeit

So errechnen Sie die richtige Bildhelligkeit

Finzelsche Formel

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Finzelsche Formel

Diese Formel erlaubt eine überschlägige Berechnung der Projektionsparameter und die Orientierung, ob man mit der Kombination der Komponenten eine sinnvolle Leuchtdichte, sprich Bildhelligkeit, erhält. Wichtig ist hierbei allerdings, dass Sie einen für die Filmwiedergabe relevanten ANSI-Lumen-Wert verwenden, zum Beispiel aus den Messergebnissen von Video-HomeVision.

Der werkseitig angegebene Wert ist in der Regel deutlich höher. Wir haben die Formel für Sie bereits für alle drei Parameter abgeleitet. Setzen Sie einfach die Werte für Gain als Faktor, die Lichtleistung des Projektors in ANSI-Lumen und die Bildbreite in Metern ein. Bitte gehen Sie nicht dogmatisch vor, denn die Formel gibt lediglich einen Überschlagswert, einen Anhaltspunkt, ob die Produkte zusam-menpassen.

Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt

Gain-Faktor: Sagt etwas über die Lichtbündelung der Leinwand aus. Gain über 1,0 macht das Bild heller, jedoch inhomogener, weil winkelabhängig. Im Heimkino sind Werte zwischen 0,75 und 1,5 praxisgerecht.Betrachtungswinkel: In Verbindung mit dem Gain-Faktor ist das der Winkel, von welchem aus betrachtet das Bild nur noch halb so hell erscheint, als ob man genau davorsitzt.Betrachtungsabstand: Die Entfernung zwischen Betrachter und Bildwand.Bildgröße: In der Projektionswelt rechnet man mit Bildbreite und nicht, wie bei Fernsehern, mit der Bilddiagonalen.

Bildformat: Auch Aspekt-Ratio genannt, beschreibt die Bildbreite in Relation zu der Bildhöhe. Wird als Bruch oder auch als Dezimalbruch beschrieben. Im Heimkino ist 16:9 üblich, was auch 1,78:1 entspricht.

Cache: Der schwarze Rand um das Bild dient dem Auge als Schwarz-Referenz und steigert subjektiv den Kontrast erheblich.

Planlage: Damit beschreibt man, wie eben, flach und wellig ein Tuch hängt.

Tab-Tensioned: Eine mit der Bildwand aus einem Rollo herausfahrende Seilverspannung, die durch steten Zug mit Schleifen an dem eigentlichen Tuch dauerhaft gute Planlage garantiert.

Mikroperforation: Akustisch transparente Leinwände mit einer Vielzahl winziger Löcher, welche sie schalldurchlässig - akustisch transparent - machen und so ermöglichen, die Lautsprecher direkt hinter dem Bild zu positionieren.

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