Weltkriegs-Shooter

Battlefield 1: Open-Beta-Test – Grafik, Sound und Performance

Battlefield 1 Screenshot

© Screenshot: pc-magazin.de

Hier sehen wir Staub aufwirbeln. Das ist der Vorbote für einen Sandsturm, die Sichtweite sinkt dann auf wenige Meter. Die Map verdunkelt sich dann und bietet ein völlig neues Spielgefühl. Wie das aussieht, zeigt die Galerie.

Battlefield 1 setzt auf die Frostbite Engine des schwedischen Entwicklerstudios DICE. Seit Battlefield 3 (2011) ist diese im Einsatz. Mit Battlefield 4 und zuletzt Star Wars Battlefront oder Mirror's Edge Cataclysm gab es Updates, die die Fähigkeiten weiter aufbohrten. Auch FIFA 17 wird die Engine einsetzen. Zu den Stärken gehören vor allem die Lichteffekte, das Physiksystem - Stichwort Destruction - und die Skalierbarkeit auf verschiedenen Systemen. Battlefield 3 kam übrigens auch für PS3 und Xbox 360. Der Technikunterbau lief während des Spielens der Beta übrigens sehr stabil. Lediglich beim Start gab es oft direkt Abstürze von Battlefield 1.

Bevor wir allerdings zur Grafik und Performance kommen, folgt ein kurzer Abschnitt zum Sound. Battlefield 1 bietet wie schon die Vorgänger eine wuchtige und sehr detailreiche Sounduntermalung. DICE hat wieder viele Originalsounds aufgenommen und sehr gut in das Spiel eingebaut. Bei Sperrfeuer aus einem Fahrzeug etwa hören Sie herunterfallende Patronenhülsen, in den Schluchten gibt es ein weitreichendes Echo. Wenn wir in einem Panzer ein Geschoss abfeuern, glauben wir wirklich, in einem Stahlmonstrum zu sitzen. Untermalt wird das Spiel zudem von einem Orchester-Soundtack, der je nach Spielstand variiert. Wenn Sie sich keine Sorgen um die Grafik und Performance machen müssen, können wir nur raten: Investieren Sie in ein gutes Stereo-Headset, oder gleich in eine gute 5.1-Anlage.

Sandstürme und weitere Bilder

Battlefield 1 Screenshot
Galerie
Ego-Shooter

Battlefield 1 startet in die Open-Beta. Wir zeigen hier Screenshots vom Spielen auf der Map Sinai Desert.

Nun zur Grafik: Wer Star Wars Battlefront gespielt hat, sieht Battlefield 1 zum jetzigen Zeitpunkt (Beta-Status) auf ähnlich hohem Niveau. Sandflächen und Gesteinsformationen sehen auf Ultra-Einstellungen hochdetailliert, plastisch und sehr realistisch aus. Die Skymap steht dem in nichts nach - Wolken und blauer Himmel sehen fotorealistisch aus, genau wie aufwirbelnder Sand. Explosionen sind spektakulär umgesetzt und auch die Charaktermodelle wissen durch detailreich umgesetzte Kleidung und butterweich animierte Bewegungen zu überzeugen. Doch an wenigen Stellen gab es auch weniger erfreuliche Ansichten, wie etwa hier im folgenden Bild. Das kann aber durchaus dem Beta-Status geschuldet sein.

Battlefield 1: Open-Beta mit kleinem Grafik-Fail

© Screenshot / pc-magazin.de

Anstatt einer dynamischen Tiefenunschärfe für das Spiel verpassen die Macher dem Fahrer einfach mal ein Matschgesicht.

Und die Anforderungen? Wer Battlefield 4 und Star Wars Battlefront auf Full-HD und Ultra-Details in hohen oder mehr als ausreichenden Spielraten genießen konnte, wird mit Battlefield 1 keine Probleme haben. Die FPS-Werte werden ähnlich, nur leicht niedriger liegen. Das muss leider als Anhaltspunkt reichen, da EA für Battlefield 1 noch keine Systemanforderungen nennt.

HardwareAnforderung
Betriebssystem:Windows 7, Windows 8.1 und Windows 10 (64 Bit)
Prozessor:AMD FX-6350; Intel Core-i5 6600K
Arbeitsspeicher:8GB RAM
Grafikkarte:AMD Radeon HD 7850 2GB; Nvidia GeForce GTX 660 2GB
Internetverbindung:512 Kbps oder schneller
Festplatte:10 GB (Finales Spiel wird mehr Speicherplatz benötigen)
DirectX:DirectX 11.0
Hinweis:Die empfohlenen Hardware-Spezifikationen werden später veröffentlicht

Wir haben Battlefield 1 in der Betaversion auf zwei Rechnern ausprobiert - einem aktuellen Skylake-System und einem älteren Rechner, der aus heutiger Sicht zur Mittelklasse gehört. Installiert war jeweils Windows 10 Pro, als Datenträger für das Spiel dient eine zweite Partition auf einer SSD. RAM-seitig standen 16 (DDR4) und 8 (DDR3) Gigabyte zur Verfügung.

Auf System 1 mit einem Intel Core-i5 6600k auf Standardtakt (3,5 GHz) mit einer übertakteten Nvidia Geforce GTX 1070 (1.730 statt 1.506 MHz) sank die Bildrate ganz selten unter 100 Bilder pro Sekunde. Im Schnitt beobachteten wir rund um 110 FPS. Battlefield 4 auf Ultra liegt auf diesem System nur rund 10 Bilder drüber. Beim zweiten System aus einem übertakteten i5-750 (3,5 statt 2,6 GHz) mit einer ebenso höher getakteten Geforce GTX 970 (1.228 statt 1.076 MHz) lief Battlefield 1 in aufwendigen Gefechten mit minimal 70 Bildern pro Sekunde. Der Schnitt liegt eher bei 80 FPS. Das ist für einen rund sieben Jahre alten Prozessor und eine rund zwei Jahre alte Grafikkarte aus den ihrerzeit oberen Segmenten eine sehr gute Leistung und spricht für die Engine. Sie ist zwar nicht unbedingt hardware-schonend, aber auch kein Hardware-Fresser. Absolut empfehlenswert ist jedoch Frostbite-typisch ein Vierkern-Prozessor. Die Ladezeiten entsprechen in etwa denen von Battlefield 4. Beim Einsatz einer SSD sind Sie in wenigen Sekunden im Spiel und ebenso schnell auf dem Server.

Wer schwächere Hardware einsetzt, kann in den Einstellungen viele Anpassungen vornehmen. In niedrigen bis mittleren Einstellungen reichen auch schon Mittelklasse-Grafikkarten vorheriger Generationen.

Wichtig ist noch zu wissen, dass Battlefield 1 einen DirectX12-Modus hat. Dieser bringt im Moment jedoch keine Vorteile, eher im Gegenteil. Das Spiel lief teilweise instabiler, und weniger performant. Open-Beta-Tester sollten also am besten bei DirectX 11 bleiben. Eine AMD-Grafikkarte oder einen entsprechenden Prozessor konnten wir mangels Muster leider nicht testen.

Battlefield 1 Official Reveal Trailer

Quelle: EA
EA zeigt den Reveal Trailer zu Battlefield 1, den nächsten Shooter aus dem Hause DICE.

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