Report Windows 8

Backup-System in Windows 8

  1. Die Großbaustelle Windows 8
  2. Backup-System in Windows 8

Was ist wirklich schon zu sehen?

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Der neue Taskmanager von Windows 8 hat ein neues Design und erweiterte Funktionen.

Die Anmeldung des zweiten Builds hat ein neues Design. Das Anwenderbild ist viel größer und es gibt Schaltflächen zur Wahl der benutzen Sprache. Ein Knopf links unten öffnet ein Fenster mit verschiedenen Einstellungen und Tools. Hier findet man eine Bildschirmlupe und eine Audio-Hilfe.

Das System startet und zeigt sich mit der von Windows 7 bekannten Oberfläche. Rechts unten in der Taskbar ist ein neues Element mit dem Login-Bild des angemeldeten Benutzers zu sehen. Darüber kann man sich abmelden oder den Anwender wechseln.

Nach der Freischaltung der verfügbaren neuen Windows-8-Funktionen fällt als Erstes im Windows Explorer das Ribbon Design auf, das schon aus Microsoft Office bekannt ist. Für die Dateioperationen hält der Explorer verschiedene Tabs bereit. Diese passen sich abhängig vom gewählten Verzeichnis oder Datei automatisch an. Der Explorer blendet dann weitere Registerkarten ein.

In "Home" finden sich alle Operationen zur Arbeit mit Verzeichnissen und Dateien. Dazu gehören das Kopieren, Löschen und das Verschieben. Dazu kommen die neuen Funktionen zum Kopieren in bestimmte Verzeichnisse und eine Auswahl mit oft gebrauchten Orten im System und Netzwerk. Neu sind die Funktionen zum Teilen von Daten - dazu gibt es die Schaltfläche "Share". Bislang ist hier nur der Knopf zum Brennen von Daten auf CD bzw. DVD nutzbar.

Das Verschicken per Fax oder E-Mail funktionierte in der vorliegenden Vorabversion von Windows 8 noch nicht. Der Knopf zum Teilen von Dateien ist zum Austausch mit anderen angemeldeten Anwender. Das funktioniert auf dem benutzten PC oder und im lokalen Netzwerk innerhalb einer Arbeitsgruppe. Überraschend ist, dass es offensichtliche keine Spur von einer Anbindung für die Speicherung von Daten im Internet gibt.

Im Tab "View" stellt der Anwender die Darstellungsart im aktuellen Explorer-Fenster dar. Hier stehen bekannte Optionen wie Symbol, Liste und Details zu Verfügung. Neu ist die Möglichkeit, bei Bildern die Namen unter Thumbnails direkt auszublenden. Für das Ein-bzw. Ausblenden von Dateierweiterungen existiert im neuen Explorer eine Schaltfläche.

Abhängig vom Datentyp bietet der Internet Explorer einen dateispezifischen Reiter an. Darüber lassen sich beispielweise Bilder anzeigen oder rotieren. Die getestete Vorabversion war an dieser Stelle mehr als dünn ausgestattet - für MP3-Musik, ZIP-Archive oder auch Dokumente sind die Funktionen an dieser Stelle nicht aktiv.

Wem das neue Ribbon Design des Internet Explorers nicht gefällt, braucht keine Angst zu haben. Das Ribbon Design des Explorers lässt sich ausblenden und wie bei den Vorgängerversionen nutzen. Beschränkt funktionsfähig zeigt sich der Webbrowser "Immersive" - die Größe des Programmfensters ist fix. Die Oberfläche besitzt erste Ansätze der MetroUI, die man schon von Windows 7 Phone kennt.

Der Immersive Browser ist eines der Anzeichen für die Unterstützung von Tabletts mit Touchscreens. Ob man in Redmond mit zwei verschiedenen Oberflächen (Desktop und Tablett) plant oder beide parallel anbietet, muss vorerst Spekulation bleiben.

Die Funktionalität des neuen PDF-Viewers von Windows 8 war in der vorliegenden Preview unvollständig. Das Tool versteckt sich im Programme-Ordner und öffnet nur PDF-Dokumente. Keine Spur vom Dateimenü oder einer Möglichkeit der Druckerausgabe. Windows 8 besitzt in der Vorabversion eine Webcam-Software. Sie funktioniert mit extern angeschlossenen und internen Kameras und ermöglicht die Aufnahme von Standbildern und Videos.

Windows 8 unterstützt das Einbinden und Lesen von ISO-Images. Ein Rechtsklick auf das Dateisymbol öffnet ein Kontextmenü, über das man mit der Mount-Funktion das Image in das System integriert. Im Vergleich zum Vorgänger hat Microsoft für Windows 8 scheinbar mit neuen Features gegeizt. Dagegen sprechen viele Hinweise, die durch Fans im Internet veröffentlicht wurden.

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Die Vorabversion von Windows 8 aus dem Internet ist entsprechend gekennzeichnet. Neu ist das kleine Tool für die Nutzerverwaltung im rechten Teil der Taskbar (Ausschnitt).

In verschiedenen INI-Dateien soll es Hinweise auf die Anbindung auf Datenspeicher im Internet geben. Ob Microsoft beim neuen Betriebssystem seinen Online-Speicher SkyDrive unterstützt, bleibt weitestgehend unklar. Ebenso die Frage nach einem App Store von Microsoft. Zwar tauchten im Internet schon Screenshots von einem angeblichen App Store auf, wurden aber später als Fälschung entlarvt.

Ein russischer Windows-Fan entdeckte in Build 7955 zwei DLL-Bibliotheken, die auf die Existenz eines Online-Shops für Programme hinweisen. Eine der beiden Programmfragmente weist auf den "Windows Store Service" hin.

Bis Redaktionsschluss tauchte noch ein Server-Build für 64-Bit-Systeme auf und in diversen Foren war schon von einer Build-Nummer 8000 oder höher die Rede. Bei Windows 7 wurde mit Build 7000 die Beta-Phase begonnen. Deswegen spekulieren viele Fans über eine erste interne Beta von Windows 8. Vielleicht überrascht Microsoft schon ab Herbst 2011 mit einer öffentlichen Betaversion des neuen Betriebssystems.

History Vault: Ein neues Backup-System in Windows 8?

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History Vault speichert Versionen von Dateien und Verzeichnissen als Backup.

Der Windows Explorer hat in einem Reiter der Ribbon Oberfläche eine Schaltfläche mit der Bezeichnung "History". Damit öffnet man für Verzeichnisse und Dateien den "History Vault". Die neue Funktion ist eine Versionsverwaltung für Daten und erinnert an Time Machine von Apple. History Vault hilft bei der Wiederherstellung gelöschter oder geänderter Daten.

Der Anwender kann für das Backup von Daten die lokalen Festplatten, USB-Geräte und Netzlaufwerke definieren. Ob das Feature nur Daten oder auch das System sichert, kann man zur Zeit noch nicht sagen. Die Systemwiederherstellung existiert noch im aktuellen Build von Windows 8.

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