Strategien zur Datensicherung

Backup mit NAS von Synology und Qnap: So geht's

Netzwerkspeicher sind optimal für Backups – automatisch, sicher, schnell. Wir erklären, wie Sie Backups mit NAS von Qnap und Synology einrichten.

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Backup mit NAS: Unsere Anleitung erklärt die automatische Datensicherung mit Qnap- und Synology-Netzwerkspeichern.

Eine Backup via NAS lohnt sich: Digitale Fotosammlungen, Videos, die das Aufwachsen des Nachwuchses dokumentieren, und in tage- oder wochenlanger Arbeit verfasste Office-Dokumente für das Studium oder den Job – auf nahezu jedem Privat-PC sind Tausende Dateien gespeichert, deren Verlust einen immensen Schaden verursachen würde. Dabei halten Festplatten und optische Speichermedien nicht ewig, zum anderen sind Stromausfälle und Überspannungen, etwa als Folge eines Blitzschlags, niemals auszuschließen. Aus diesen Gründen ist die Datensicherung ebenso wichtig wie der Schutz vor Viren, Trojanern und Malware. 

Hier schlägt die Stunde der Netzwerkspeicher. Mit zwei oder vier Festplatten bestückte NAS-Geräte spielen in Sachen Datensicherung eine eminent wichtige Rolle. Zum einen können Sie den Datenbestand mehrerer Rechner auf ein NAS-System kopieren. Zum anderen lassen sich solche Geräte ab Werk mit einer ausfallsicheren Festplattenkonfiguration betreiben, etwa mit RAID-1-Spiegelung oder als RAID 5. Sprich: Fällt eine Festplatte aus, sind die darauf gespeicherten Datensicherungen nicht weg. Damit sichert die NAS quasi ihre eigenen Daten selbst. Zusätzlich ist es oft sinnvoll, auch Daten von den Clients zu kopieren.​

Optimale Datensicherung 

Dabei spielen für Privatanwender zwei Szenarien eine Rolle: Sie legen auf Ihrem PC mit einer Windows-Funktion oder einer Dritthersteller-Software wie Novastor Backup, der Freeware Robocopy oder dem Imaging-Tool Acronis True Image regelmäßige Backups an und speichern diese Daten auf dem NAS-System. In diesem Fall dient der Netzwerkspeicher als reines Medium. 

Lesetipp: Die besten NAS-Apps für QNAP und Synology

Oder Sie nutzen die NAS-Datensicherungsfunktion, um lokale Verzeichnisse vom PC auf den Netzwerkspeicher zu kopieren. Hierbei übernimmt die NAS zusätzlich noch die Rolle der Sicherungssoftware. Ebenfalls möglich ist es, auf der NAS eine App zu installieren, die es Ihnen gestattet, Ihre bei Cloud-Anbietern wie OneDrive, Dropbox oder Google Drive gespeicherten Inhalte auf dem Netzwerkspeicher zu sichern. Eine vierte – für Privatanwender weniger interessante – Möglichkeit: Sie sichern die auf einer NAS gespeicherten​ Daten mit der Standardfunktion rsync auf einen anderen Netzwerkspeicher. 

Nicht vergessen: Ganz gleich, für welche Backupstrategie Sie sich entscheiden – zunächst müssen Sie an Ihrer NAS einen neuen Freigabeordner anlegen und die Zugriffsrechte entsprechend anpassen. Ratsam ist es, auch gleich ein neues Benutzerkonto anzulegen, das ausschließlich bei der Datensicherung zum Einsatz kommt.​

Wir erklären auf den folgenden Seiten, wie Sie NAS von Synology und Qnap für automatische Backups einrichten.

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