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So einfach wird Windows sicher Autostart ausmisten

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Autostart ausmisten

Als Erstes gilt es festzustellen, welche Update-Programme überhaupt beim Windows-Start automatisch mit hochfahren. Da es viele Varianten für einen solchen Autostart gibt, geht ohne Hilfsprogramm wenig. Windows bringt in allen Versionen das Tool Msconfig mit. Um es zu starten, rufen Sie im Startmenü Ausführen auf und tippen

msconfig

ein.

Besonders übersichtlich ist die Darstellung nicht, immerhin kann man mit einem Mausklick Einträge abschalten, ohne sie gleich zu löschen. So lassen sie sich später wieder aktivieren, falls man doch etwas Falsches ausgeknipst hat. Bei Vista tippen Sie im Startmenü ins Suchfeld ebenfalls msconfig ein. Im Register Systemstart sind die Einträge der verbreiteten Autostartmethoden aufgelistet.

Leider hat Microsoft dem Programmfenster eine feste Breite gegeben, so dass die Darstellung recht unübersichtlich ist.

Alternativ bietet sich für Windows 2000 und XP das Freeware-Tool CCleaner mit deutscher Oberfläche an. Weitere Autostartoptionen erfasst Autoruns, die allerdings reguläre Update-Programme nicht nutzen.

Der Knackpunkt ist auch nicht die Tatsache, dass Updater sich verstecken würden, sondern sie zu identifizieren. Oft haben sie einen völlig unverständlichen Dateinamen und liefern keine zusätzliche Erklärung. Aber immer der Reihe nach.

Hinter dem Programm SunJavaUpdateSched verbirgt sich zum Beispiel das Update-Tool für die Java Virtual Machine, die vor allem Webbrowser zum Ausführen von Java-Applets einsetzen. Oft ist der Programmname weniger aussagekräftig, da hilft vor allem ein Blick auf das Verzeichnis, in dem die fragliche Datei gespeichert ist. Daraus lässt sich oft erschließen, zu welchem Programmpaket es gehört.

Einmal die Woche wird das Update-Tool für Apple-Software (iTunes, Quicktime) ab jetzt über den Taskplaner von Windows gestartet.
Einmal die Woche wird das Update-Tool für Apple-Software (iTunes, Quicktime) ab jetzt über den Taskplaner von Windows gestartet.

Bringt das nichts, etwa weil die Datei direkt im Windows-Verzeichnis steht, hilft fast immer eine Google-Suche mit dem exakten Dateinamen, etwa igfxpers.exe. Diese Datei ist übrigens eine Erweiterung zum Grafiktreiber, die auf vielen Motherboards mit Intel-915G-Chipsatz zu finden ist.

Neben Google ist File.net eine Anlaufstelle, hier gibt es zu jeder Datei einen Diskussionsbereich mit einer einfachen Bewertung nach dem Ampel-Schema. Sehr präzise und überwiegend deutsch gehalten ist die Prozessliste von EMSO Software, dem Hersteller des bekannten Analyse-Tools HijackFree. Auch eine Suchfunktion fehlt nicht.

Achtung: Löschen Sie die Autostarteinträge nicht, sondern deaktivieren Sie sie nur. Dann lassen sie sich bei einem Irrtum später jederzeit wieder einbinden.

Bei dieser Gelegenheit kann man auch gleich ein paar andere Tools abschalten, die zum Beispiel wie der Adobe Reader Speed Launcher einen schnelleren Start des zugehörigen Programms versprechen – in der Praxis bedeutet das verschwendeten Arbeitsspeicher.

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