April, April!

Aprilscherze 2016: Gags von Google, Heise, Golem & Co.

  1. Aprilscherze 2016: Die besten Witze im Netz
  2. Aprilscherze 2016: Gags von Google, Heise, Golem & Co.

Google: Cardboard Plastic

Virtual Reality soll die Zukunft sein. Doch Oculus Rift, HTC Vive oder Playstation VR haben ein großes Problem – man muss viel Geld ausgeben. Massenprodukt? Im  Moment eher nicht: Für die Brillen selbst werden bis zu über 800 Euro fällig. Und dann fehlt auch noch ein potenter Zuspieler in Form eines High-End-PCs oder einer PS4. Google hat mit Cardboard nicht umsonst einen Mega-Erfolg. Für wenige Euro können Smartphone-Nutzer einfach und schnell in die Virtual-Reality-Welt eintauchen. Natürlich mit riesigen Abstrichen in Sachen Bildqualität und Performance.

Dagegen hat Google nun ein Mittel gefunden: Cardboard Plastic. Hochwertige Materialien – Plastik statt Pappe – sollen die nächste Evolutionsstufe auf dem VR-Markt unterstreichen. Was soll das Rennen um das realistischste Bild, die höchste Performance und die beste Immersion? Cardboard Plastic „kopiert“ einfach die Realität. Man braucht kein Smartphone – wie eine VR-Brille setzt sich der Nutzer Cardboard Plastic auf das Gesicht und genießt, wie Google es aufzählt: ein 4D-Erlebnis, echten 360-Grad-Sound und eine dem Menschen perfekt angepasste „20/20“-Auflösung. Fortgeschrittene Haptik und realistisches Feedback komplettieren die Feature-Liste. Wir freuen uns auf die ersten Anwendungen und Spiele-Umsetzungen: passend zum Wetter vielleicht „Rausgehen und Eis essen“? Mehr Informationen zu Cardboard Plastic bietet natürlich Google.

Cardboard Plastic

Quelle: Google
Googles Aprilscherz für 2016: eine neue VR-Brille

Golem: Push-Benachrichtigungen per Fax

Das Internet ist immer mal wieder nicht erreichbar und wie soll man dann über die neuesten Geschehnisse und Entwicklungen in der Welt Bescheid bekommen? Golem führt daher das Fax-Abonnement ein!

Anstatt die Website zu besuchen (wenn das Internet mal funktioniert), um Nachrichten zu lesen, meldet sich Golem einfach selbst. Die Fax-Technik sei robust und noch immer sehr verbreitet – gerade im Unternehmensumfeld. Vier von fünf entsprechenden Teilnehmern einer Umfrage gaben an, noch ein Fax-Gerät zu nutzen, währen soziale Netzwerke nur bei jedem sechsten Nutzer in Gebrauch sind. Das ist das Ende von Facebook!

Heise: Erpresser-Trojaner „Highwayman“ schnappt sich Autofahrer

Das Auto wird vernetzt und um viele Funktionen erweitert, die bis vor wenigen Jahren noch kein Mensch brauchte, zum Beispiel das Türenöffnen per App via Internet, WLAN, Bluetooth & Co. Klar, dass Cyberkriminelle nicht auf eine Einladung warten und Nutzer gleich mit Erpresser-Trojanern ausnehmen wollen. Einen solchen haben die Kollegen von heise.de mit „Highwayman“ (Wegelagerer) gefunden. Verschiedene Autobesitzer von Marken wie Audi, BMW oder Opel versichern, dass ihre App für das Öffnen des Autos plötzlich ein Lösegeld von einem Viertel Bitcoin fordert – fast 100 Euro! Hacker haben den Code der bei vielen Herstellern zugrunde liegenden App–Komponente KECcore (Keyless Entry and Check) manipuliert. BMW zeigte sich betroffen und nannte die Angriffe einen „schlechten Aprilscherz auf dem Rücken [der] Kunden“.

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Chip: Windows 10 Update ist illegal

Windows 10 beschäftigt derzeit viele Nutzer: „Soll ich updaten oder warten? Soll ich es ganz lassen?“ Ein Gericht in den USA hat laut chip.de verfügt, dass das kostenlose Upgrade auf Windows 10 illegal sei, und Nutzern somit die Entscheidung abgenommen. Die Richterin „Mariah LaScorge“ entschied zudem – unter Anwesenheit von Microsoft-CEO Satya Nadella –, dass Microsoft drei Monate Zeit blieben, bei Nutzern, die umgestiegen sind, ein Downgrade auf Windows 7 oder Windows 8.1 durchzuführen. Gerüchten zufolge soll bei ersten Nutzern ein Warnhinweis aufgetaucht sein, dass Windows in kurzer Zeit automatisch auf eine alte Version zurückgesetzt wird. Die Nutzer suchen nun nach einem Blocker für das Downgrade.

Gamestar: Kostenpflichtige Youtube-Kommentare

Schaut man sich auf Youtube um und liest Kommentare, glaubt man, so mancher Nutzer würde die Plattform nur deshalb aufsuchen: vorrangig zum Beschimpfen und Beleidigigen der Mitmenschen. “Warum sollte man derart schlechte Menschen nicht bestrafen und im gleichen Zug direkt alle kommentierwilligen Nutzer ausbeuten?”, dürfte sich ein Manager heimlich gedacht haben und erfand kurzerhand ein neues Geschäftsmodell: Ab dem 1. Juni sollen Nutzer, die Videos kommentieren wollen,  Geld bezahlen – laut Gamestar.

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