Software für Handys

Apps: Nützliche Helfer für unterwegs

Ob Office-Anwendungen, Landkarten oder Lexika: Nützliche Software macht das Handy zum Überall-Computer. Wir stellen Ihnen ausgewählte Programme vor und zeigen, worauf Sie bei der Nutzung von Handy-Software achten müssen.

Software für Handys

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Software für Handys

Handys und vor allem Smartphones besitzen von sich aus schon eine Menge nützlicher Funktionen. Wirklich interessant werden sie aber, wie ein PC auch, erst durch Installation zusätzlicher Software. Die ersten Mobiltelefone boten außer Telefonfunktionen höchstens noch ein Adressbuch und einen Terminkalender. Im Laufe der Zeit sind die Geräte so leistungsfähig geworden wie PCs vor einigen Jahren. Damit können sie nicht mehr nur als simpler Datenspeicher, sondern auch für komplexe Berechnungen, Multimedia-Anwendungen und für Spiele eingesetzt werden. Dank billiger, großer Speicherkarten stehen auch riesige Datenmengen, wie Stadtpläne, Landkarten oder komplette Lexika unterwegs zur Verfügung - und das sogar offline, ohne teure Internet-Verbindung unterwegs. Das Angebot mobiler Software wird täglich größer. Einiges ist kostenlos, aber qualitativ besonders hochwertige Programme müssen in der Regel bezahlt werden, wie bei PC-Software.

Handy-Betriebssysteme

Im Laufe der Jahre hat sich ein breites Software-Angebot entwickelt, das mobilen Geräten erst zu ihrem wirklichen Erfolg verhalf. Handys und Smartphones, die heute erfolgreich sein wollen, brauchen ein Betriebssystem, das es Drittentwicklern ermöglicht, Programme für diese mobile Plattform zu schreiben. Mit derartigen Anwendungen lassen sich die Funktionen eines Handys erheblich erweitern und völlig neue Anwendungsgebiete für die mobilen Kleincomputer eröffnen.Vier große Betriebssysteme teilen sich den Markt mobiler Geräte: Symbian OS, Windows Mobile, Palm OS und BlackBerry. Dazu kommen die relativ jungen Plattformen iPhone und Google Android mit geringen Marktanteilen und deutlich eingeschränktem Software-Angebot. Da keines der Systeme absolute Marktführerschaft beanspruchen kann, entwickeln immer mehr Software-Hersteller Programme für mehrere mobile Plattformen. Handys ohne Standardbetriebssystem verlieren zunehmend an Bedeutung, die meisten lassen sich wirklich nur zum Telefonieren, SMSen und Musik hören verwenden. Java sollte ursprünglich die allumfassende Handy-Plattform werden, mit der jede Software auf jedem Handy läuft. Schnell stellte sich heraus, dass allein durch unterschiedliche Bildschirmgrößen und Bedienelemente Java-Programme fast für jedes Handy- Modell neu geschrieben werden müssen, sodass es kaum Java-Software von wirklicher Qualität gibt.Ein standardisiertes Betriebssystem auf dem Handy hat den großen Vorteil, dass Software nicht über eine teure Online-Verbindung heruntergeladen werden muss. Alle Handy-Betriebssysteme bieten Funktionen zur Installation von Software und Daten per Kabel, Infrarot oder Bluetooth vom PC.

Qualitativ besonders hochwertige Programme müssen in der Regel bezahlt werden

Welches Betriebssystem ist auf meinem Handy?

Jeder Computernutzer weiß, welche Windows-Version er auf seinem PC hat oder vielleicht sogar Linux oder ein anderes Betriebssystem. Bei Handys ist es anders. Jeder kennt den Hersteller seines Handys, aber nur wenige das Betriebssystem.Das Betriebssystem auf einem Handy zu erkennen, ist nicht ganz so einfach, wie auf dem PC, ist doch die Vielfalt einfach größer. Bevor man sich um zusätzliche Software fürs Handy kümmert, muss man wissen, welches Betriebssystem läuft, um die richtige Programmversion installieren zu können.

Symbian OS

Symbian OS ist das mit Abstand am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem. Fast alle Geräte verwenden die derzeitige Version der Benutzeroberfläche "S60 3rd Edition". Welche Handys von Nokia, LG und Samsung Symbian S60 verwenden, ist auf der Webseite des Betriebssystem-Herstellers www.s60.com leicht festzustellen. Auf diesen Geräten findet man über den Menüpunkt "Hilfe/Info" einen Copyright-Hinweis auf S60. Einfachere Nokia-Handys verwenden die S40-Oberfläche, für die aber nur sehr wenig Software verfügbar ist. Das Touchscreen-Handy Nokia 5800 nutzt bereits die neue "S60 5th Edition". Eine "4th Edition" wird es mit Rücksicht auf den japanischen Markt nie geben, wo die Zahl 4 für Unglück steht. Sony Ericsson und Motorola nutzen für ihre Profi-Handys mit UIQ eine andere Variante von Symbian OS. UIQ unterstützt Geräte mit und ohne Touchscreens. Programme sind zwischen S60 und UIQ nicht kompatibel, die meisten Entwickler entwickeln ihre Produkte daher für beide Symbian-Varianten. Auf der Herstellerwebseite www.uiq.com/phones sind alle aktuellen UIQ-Handys aufgelistet.

Windows Mobile

Windows Mobile ist die Windows-Version für ganz kleine Geräte, PDAs und Handys. Um dem Benutzer die Bedienung zu erleichtern, wurden möglichst viele Elemente der vertrauten Windows-XP-Oberfläche in die mobile Version übernommen. Windows Mobile wird in zwei Varianten ausgeliefert: mit und ohne Touchscreen. Geräte ohne Touchscreen, früher als Windows-Smartphones bezeichnet, lassen sich nur mit der Handy-Tastatur und einer Navigationstaste steuern. Moderne Smartphones haben oft eine komplette QWERTZ-Tastatur. Windows Mobile wird von diversen Handy- Herstellern verwendet, allen voran HTC, die die Geräte der MDA- und XDA-Serien bauen, die über Mobilfunkprovider als Eigenmarke verkauft werden. Auch Samsung, Acer, Asus, HP und sogar Palm bauen Geräte mit Windows Mobile.

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Das Geräte-Center verbindet Windows-Mobile-Handys mit Vista-PCs.

Unter "Einstellungen/System/Info" auf Touchscreen-Geräten oder "Einstellungen/Info" auf Geräten ohne Touchscreen wird die verwendete Windows-Mobile-Version angezeigt. Windows Mobile lässt sich auf dem Bildschirm auch leicht am Windows-Logo erkennen, das bei Geräten mit Touchscreen oben links auf dem Startbildschirm zu sehen ist, auf Geräten ohne Touchscreen unten links.

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