Neuauflage der MP3-Player iPod nano und iPod touch

Apples neue iPod-Generation

Mit classic, shuffle, nano und touch zählt Apples iPod-Familie bereits vier Mitglieder. Die zwei iPods nano und touch erleben nun einen Generationswechsel, die beiden anderen bekommen lediglich etwas Feinkosmetik. Zusätzlich bringt Apple noch iTunes in der Version 8 heraus. Alle neuen Features und Änderungen rund um den iPod-Clan erfahren Sie hier.

Aktuelle iPod-Familie

© Archiv

Die aktuelle Apple iPod-Familie. Dürfen wir kurz vorstellen (von links nach recht): die iPods touch, classic, nano und shuffle.

"Der iPod nano ist der beliebteste Digital Music Player der Welt und wir haben ihn zum Weihnachtsquartal noch besser gemacht!", verkündete Steve Jobs, der CEO von Apple, gestern Abend in San Francisco und lässt keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier weltweit die meisten MP3-Player absetzt. Zumal der nano ja nur einer von vier MP3-Playern ist, die Apple derzeit im Sortiment listet. Um nun auch für das diesjährige Weihnachtsfest gegen die Konkurrenz bestens gerüstet zu sein, unterzog Apple seine Zöglinge einer kleinen Generalüberholung, die je nach Gerät mehr oder weniger groß ausfiel. Hier die neuen Modelle im Einzelnen:

Aktuelle iPod-Familie

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Die aktuelle Apple iPod-Familie. Dürfen wir kurz vorstellen (von links nach recht): die iPods touch, classic, nano und shuffle.

iPod nano - 4. Generation: Schmaler, bunter und schlauer

Bereits in der 4. Neuauflage beglückt nun der iPod nano die mobile Musikgemeinde. Der neue nano erscheint im Vergleich zum Vorgänger etwas abgespeckter und ähnelt von der Form her wieder dem hochgewachsenen Modell der 2.Generation. Zudem ist er mit rund 37 Gramm nochmals leichter als der vorherige nano. An Kapazitäten stehen jetzt eine 8 und eine 16 GB Version zur Verfügung. Der interne Akku soll unterwegs für bis zu 24 Stunden Musik sorgen, bei Videos hält er vier Stunden durch. Als technische Neuerungen führt Apple eine überarbeitete Bedienoberfläche, einen eingebauten Beschleunigungssensor sowie die so genannte Genius-Technologie an. Der Beschleunigungssensor reagiert auf die Bewegungen des iPod-Nutzers und dreht zum Beispiel die Bildwiedergabe im Display um 90 Grad, wenn der nano zur Filmwiedergabe oder Cover-Flow-Ansicht von hochkant auf quer gelegt wird - vom iPhone und iPod touch kennt man diese Technik schon länger. Außerdem schaltet der nano selbstständig in den Shuffle-Betrieb bei der Musikwiedergabe, wenn der Hörer ihn entsprechend schüttelt. Mit der Genius-Technologie verbindet Apple die automatische Erstellung von Wiedergabe-Listen. Angenommen sie hören gerade Amy Winehouse und wollen aufgrund der aufkommenden Stimmung diesen Stil weiterhören, teilen Sie dem Player per Knopfdruck mit, er solle nun stilistisch entsprechend ähnlich Titel suchen - und mit etwas Glück findet er dann zum Beispiel Duffy. Die Genius-Technologie ist übrigens auch bei der iTunes-Software ab Version 8 fixer Bestandteil, damit der i-Pod-Fan den neuen Discjockey-Effekt auch am heimischen PC nutzen kann. Erhältlich ist der nano in mittlerweile neun Farben (silbern, lila, blau, grün, gelb, pink, orange, rot und schwarz). Der Preis für das 8-GB-Modell liegt bei 149 Euro, 16 GB kosten 199 Euro.

iPod nano 4.Generation

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Zurück in die Zukunft: Das Design des Apple iPod nano gleicht fast identisch dem seines Vorgängers aus der 1. und 2.Generation. Die "bulligere" 3. Generation verschwindet wieder von der Bildfläche.

iPod touch - 2. Generation: Leichter und mit veredeltem Design

Ganze 5 Gramm leichter als der iPod touch der ersten Generation kommt Apples Neuerscheinung auf den Markt. Zudem macht die Optik einen leicht modernisierten Eindruck. Ob dies reicht, um jetzigen Besitzern des Ur-touch zum Neukauf zu bewegen, darf bezweifelt werden. Rein technisch ändert sich nämlich kaum etwas. Gleich bleiben die verfügbaren Kapazitäten (8, 16, 32 GB), die Display-Größe und Auflösung, der integrierte Bewegungs- und Beschleunigungs-Sensor sowie die WLAN-Anbindung über 802.11 b/g. An Akkulaufzeit gibt Apple 36 Stunden Musik und 6 Stunden für Videos an. Einzige echte Neuerung ist die Geräte-Software, die mittlerweile die Version 2.1 trägt und die bereits oben beschriebene Genius-Technologie beherrscht. Besitzer des alten iPod touch mit der Software 2.0 können aber kostenlos updaten, bei vorherigen Versionen werden 7,99 Euro fällig. Preislich kommt der 8-GB-touch auf 219 Euro und der 16-GB-touch auf 279 Euro, für die 32-GB-Version muss der Kunde 379 Euro berappen.

iPod Shuffle: Bunt treiben es die Mini-Player

Mittlerweile gibt es die iPod Shuffles ja endlich mit 2 GB Kapazität, somit war die bahnbrechendste Veränderung schon vorweg genommen. Daher beschränkte sich der Spielraum Apples für etwaige Neuerungen auf die Farbgebung. Derzeit buhlen die Colorierungen Silber, Pink, Rot, Grün und Blau um die Käufergunst. Auch die 1-GB-Versionen stehen noch im Regal, für 45 Euro wandert ein Player über die Ladentheke. Darf es ein bisschen mehr sein, also 2-GB-Player, müssen 65 Euro auf den Tisch.

iPod classic: 50 Prozent mehr Kapazität für lau

Die Änderung des iPod classic im Vergleich zum Vorgänger ist schnell erzählt: statt einer 80-GB-Festplatte dreht nun eine 120er ihre Runden im iPod. Das macht immerhin 50 Prozent mehr Platz für Lieder und Videos. Das Erfreulichste dabei ist jedoch der Preis, der mit 239 Euro exakt gleich bleibt.

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