Tablets 2011

Android-3.0-Tablets

Erste Android-3.0-Tablets

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Auch der 10,1-Zöller Samsung Galaxy Tab 10.1 kombiniert Android 3.0 und Nvidia Tegra 2.

Die ersten Tablets mit Honeycomb stehen bereits in den Startlöchern. Motorola hat den XOOM schon auf der CES das erste Mal gezeigt. Das 10,1-Zoll-Tablet wartet mit einer hochklassigen Hardware-Ausstattung auf: Als CPU dient der Dual-Core-ARM-Prozessor Tegra 2 von Nvidia mit einem GHz Taktfrequenz, der Arbeitspeicher ist 1 GByte groß. Als Massenspeicher sind 32 GByte Flash an Bord, zusätzlich kann er mittels einer SD-Karte erweitert werden.

Das Display liefert mit 1280 x 800 Bildpunkten eine höhere Auflösung als das iPad. Neben einer 3G-Version wird Motorola auch ein reines WLAN-Modell bringen, für die Zukunft wird auch eine 4G-Version versprochen. Allerdings wird das Motorola XOOM in den USA 800 US$ kosten. In Europa wird das Tablet laut Motorola im zweiten Quartal auf den Markt kommen.

Asus hat auf der CES gleich drei Honeycomb-Tablets angekündigt: zwei Tegra-2-Modelle mit 10,1-Zoll-IPS-Display und den 7-Zöller Eee Pad MeMO mit Qualcomm-Snapdragon-CPU. Der 10,1-Zöller Eee Pad Slider verfügt über ein ausschiebbares Keyboard, der Eee Pad Transformer kann sich mit einer andockbaren Tastatur in ein Android-Notebook verwandeln.

Die Preise der drei neuen Tablets sollen je nach Ausstattung zwischen 399 und 799 US$ liegen. Der Slider soll im April auf den Markt kommen, der Transformer im Mai und der MeMO im Juni.

Acer bringt den 10,1-Zöller Iconia A500 und den 7-Zöller A100, beide mit Tegra-2-Dual-Core-Prozessoren und Android 3.0. Beide Geräte sollen über das Acer-eigene clear.fi einfach mit anderen Geräten Multimedia-Dateien austauschen und sich auf sozialen Netzwerken tummeln können. Darüber hinaus plant Acer ein eigenes Angebot für Musik und andere Inhalte.

Auf die Kombination aus Nvidias Tegra 2 und Android 3.0 setzen auch Toshiba und MSI mit 10,1-Zoll-Tablets. Dell liefert den 450 Gramm leichten 7-Zöller Streak 7 noch mit Android 2.2 aus, verspricht aber ein Android-3.0-Update für das Tegra-2-Gerät, das sich vor allem durch seine 4G-Unterstützung auszeichnet.

Androiden auf der Mobile World

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HP beschreitet mit dem TouchPad eigene Wege. Das Tablet kommt mit dem HP-eigenen Palm-Betriebssystem WebOS 3.0.

Auf der Mobile World in Barcelona im Februar wurden von einer ganzen Reihe von Herstellern weitere Android-3.0-Tablets präsentiert.

Einer der Höhepunkte war dabei das Galaxy Tab 10.1. von Samsung. Das Tablet mit dem namensgebenden 10,1-Zoll-Display basiert auch auf dem Tegra 2 von Nvidia, ist aber etwas dünner und leichter als das Motorola XOOM. Zudem kann es mit einer 8-Megapixel-Kamera aufwarten, das Gros der Androiden verfügt nur über 5-Megapixel-Bildsensoren.

Wieviel das große Galaxy Tab kosten wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest, der Preis dürfte aber auf dem Niveau des XOOM liegen. Für 999 Euro soll das LG V900 OPTIMUS PAD über den Ladentisch gehen, ein weiteres Barcelona-Highlight. Vom Gros der neuen Tablets setzt es sich durch die Größe und die Kamera ab.

Mit seinem 8,9-Zoll-Display ist es vergleichsweise kompakt. Das Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixeln stellt mit einer optionalen Brille 3D-Bilder dar, auf der Rückseite des Tegra-2-Geräts sind zwei 5-MP-Kameras integriert, die Bilder und Videos in 3D aufnehmen können.

Der 7-Zöller Flyer von HTC nimmt dagegen mit der Stiftbedienung ein Konzept auf, das bisher nur Microsoft bei Tablets propagiert hat.

Fragementierungsgefahr

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Vom SmartPhone-Spezialisten RIM kommt das 7-Zoll-Tablet BlackBerry PlayBook mit Dual-Core-CPU und QNX-Betriebssysten.

Neben den genannten Android-3.0-Tablets gibt es bereits eine Fülle günstiger Tablets mit älteren Android-Versionen und es werden noch mehr auf den Markt kommen. Als Surfbrett, für E-Mails und ein Spielchen zwischendurch reichen sie auch aus, sofern ein kapazitives Display eingebaut ist. Allerdings ist bei vielen dieser Geräte ein Upgrade auf Android 3.0 weder möglich noch sinnvoll.

In Zukunft wird die Leistung der Hardware-Basis sogar noch weiter auseinander laufen. Denn Nvidia hat auf der Mobile World bereits die nächste Tegra-Stufe gezündet. Noch dieses Jahr sollen die ersten Tablets mit einem Quad-Core-Prozessor kommen, den Nvidia unter dem Codenamen Kal-El entwickelt.

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