Windows mit Bordmitteln entrümpeln und beschleunigen

Alte Treiber entfernen, Dienste konfigurieren

Tipp 7 - Vollständig deinstallieren

Treten beim Deinstallieren von Programmen Fehler auf oder wird die Software nicht richtig entfernt, bleiben die entsprechenden Einträge in der Windows-Registry gespeichert. Unschöner Nebeneffekt: Das Programm taucht weiterhin in der Liste installierter Programme auf und lässt sich auch nicht mehr löschen. Hier hilft das Spezial-Tool UnInstall Cleaner, das Programme nicht nur restlos deinstalliert, sondern auch verwaiste Registry-Einträge entfernt.

Tipp 8 - Alte Treiber entfernen

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Veraltete und nicht mehr benötigte Treiber lassen sich mit dem Driver Manager leicht ausfindig machen.

Entfernen Sie alte Treiber, die nicht mehr benutzt werden, aber noch installiert sind. Im Gerätemanager von Windows XP stehen nur diejenigen Treiber, die Windows aktuell verwendet. Nicht mehr benötigte oder unbenutzte Treiberversionen blendet das System dagegen aus. Hier hilft Driver Manager und zeigt alle auf dem Rechner installierten Treiber in einer Liste an.

Anders als im Gerätemanager müssen Sie sich für Detailinformationen nicht mehr von Gerät zu Gerät hangeln und erhalten außerdem zu jeden Eintrag genauere Angaben wie Name, Beschreibung, Version und Zustand. Veraltete oder nicht mehr benötigte Treiber lassen sich damit leicht ausfindig machen und per Knopfdruck vom System entfernen. Vorsicht: Entfernen Sie zu viele oder den falschen Treiber, startet das System unter Umständen nicht mehr. Erstellen Sie deshalb vor dem Einsatz des Programms einen Wiederherstellungspunkt.

Tipp 9 - Startmenü alphabetisch sortieren

Sorgen Sie mit alphabetischer Sortierung der Einträge im Startmenü für Ordnung. Bei vielen installierten Programmen ist das Startmenü nicht selten extrem unübersichtlich. Windows legt die Einträge nämlich nicht alphabetisch sortiert ab, sondern fügt neue Programme der Liste stets ganz unten hinzu.

Mit einem Trick sorgen Sie aber schnell für Ordnung. Öffnen Sie das Startmenü und den Programmordner und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Eintrag. Im Kontextmenü weisen Sie Windows XP mit dem Befehl Nach Namen sortieren an, alle Einträge alphabetisch anzuordnen.

Tipp 10 - Dienste konfigurieren

Konfigurieren Sie Hintergrundfunktionen von Windows (Dienste) und deaktivieren Sie überflüssige Module.

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Bei Windows XP laufen dutzende Dienste im Hintergrund, sind aber nicht immer sinnvoll für die aktuelle PC-Konfiguration.

Bei Windows XP verrichten zahlreiche Dienste im Hintergrund unauffällig Systemarbeiten und übernehmen zum Beispiel die Hardware- Erkennung, steuern die integrierte Firewall und die Druckerwarteschlange. Beim Systemstart aktiviert Windows bestimmte Dienste (Autostarttyp automatisch) und lädt andere bei Bedarf nach (manuell). Wiederum andere müssen Anwender selbst aufrufen ("manuell"), um ihre Funktionen nutzen zu können. Ein frisch installiertes Windows XP mit Service Pack 2 verwendet immerhin 79 Dienste, von denen es 34 automatisch startet, 7 deaktiviert und 38 auf manuell schaltet. Den aktuellen Status sämtlicher Dienste rufen Sie in der Systemsteuerung über den Eintrag Verwaltung, Dienste auf.

Wenn Sie Windows XP ohne Service Pack 2 einsetzen, sollten Sie den Nachrichtendienst und den Warndienst abschalten. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Dienst, rufen Sie aus dem Kontextmenü seine Eigenschaften auf und setzen Sie dann den Starttyp auf deaktiviert. Bei Windows XP sind beide Dienste ab dem Service Pack 2 automatisch deaktiviert. Das hat seine Gründe: Der Nachrichtendienst wurde oftmals als Spamschleuder missbraucht. Der Warndienst übermittelt interne Alarm-Meldungen und ist deshalb für einzelne PCs und kleine Netze unwichtig.

Ein weiter Streichkandidat ist der Fehlerberichterstattungsdienst, der Informationen über abgestürzte Programme sammelt und an Microsoft schicken will. Die Remote-Registrierung erlaubt es, die Registry über das Netzwerk zu bearbeiten. Wer das nicht will, schaltet diesen Dienst am besten aus. Gleiches gilt auch für den Telnet-Dienst, welcher die aktuellen Login-Daten unverschlüsselt über das Netzwerk schickt. Auch Dienste wie Hilfe- und Supportcenter, Sicherheitscenter, Indexdienst und Designs kann man im Zweifelsfall abschalten. Den Taskplaner sollten Sie dagegen nur abschalten, wenn Sie keine zeitgesteuerten Vorgänge wie beispielsweise automatische Backups oder automatisches Defragmentieren definieren wollen.

Dienstname Funktion
Nachrichtendienst Überträgt Net-Send- und Warnnachrichten
Remote-Registrierung Remote-Zugriff auf die Registry
Routing und RAS Routingdienste für LAN- und WAN-Netzwerkumgebungen
Telnet Authentifizierung über das Telnet-Protokoll
Warndienst Verschickt administrative Warnungen
Fehlerberichterstattungsdienst Fehlerberichterstattung für Dienste und Anwendungen

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