USB 3.0 im Test

Alte Rechner flott machen

Alte Rechner flott machen

USB 3.0-Schnittstelle in Bildern

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Rekordhalter: Auf der CeBIT erreichte das Raid Drive von Supertalent mit 300 MByte/s einen Rekordwert. Im PCM-Labor kamen wir allerdings "nur" auf 189 MByte/s.

Zum Glück wird durch die Abwärtskompatibilität des Standards ein Henne-Ei-Problem von vorneherein stark abgefedert. Wer sich jetzt ein USB-3.0-Laufwerk kauft, hat zwar nicht unbedingt etwas von der höheren Geschwindigkeit, kann das Laufwerk aber zumindest an jedem PC betreiben. Sind die Preise vergleichbar, sollte man sich also auf jeden Fall für 3.0-konforme Geräte entscheiden.

Wer auch mit einem älteren Rechner oder Notebook in den Genuss der höheren Geschwindigkeit kommen möchte, findet eine erkleckliche Anzahl von Steckkarten oder Express-Cards auf dem Markt.

Um PCs nachzurüsten, kommen praktisch nur PCI-Express-Karten in Frage. Die derzeit angebotenen Steckkarten verfügen ebenso wie die beiden Modelle aus unserem Test über zwei USB-3.0-Schnittstellen und eine PCIe-X1-Schnittstelle.

Diese folgt dem Standard 2.0, der eine Übertragungsrate von 5 Gigatransfers pro Sekunde erlaubt. Wie bereits erwähnt, verwendet auch PCI Express eine 8Bit/10Bit-Codierung, eine einfache Lane überträgt daher ebenso wie USB 3.0 500 MByte/s.

Das funktioniert allerdings nur, wenn die entsprechenden Schnittstellen des PCs ebenfalls PCIe-2.0-konform sind, was bei älteren Mainboards bzw. deren Chipsätzen nicht unbedingt der Fall ist.

Folgt die Schnittstelle nur dem älteren Standard 1.0, liegt die Bruttotransferrate bei 250 MByte/s - für schnellere USB-Geräte wie das Supertalent RAID-Drive reicht das schon nicht mehr aus, erst recht nicht, wenn man den Overhead abzieht.

Gleiches gilt für Notebooks. Diese lassen sich über Express-Cards nachrüsten, von denen wir uns ebenfalls zwei für diesen Test haben kommen lassen. Neuere Express-Cards folgen dem Standard 2.0, der 5 GT/s, also 500 MByte/s überträgt. Notebooks sind dagegen meist nur mit den halb so schnellen normale

Während man beim Aufrüsten von Notebooks in den sauren Apfel beißen muss, kann man sich bei älteren Mainboards, die zwei Grafikkarten-Einschübe besitzen, wenigstens mit einem Trick behelfen: Selbst wenn die PCI Express X1- und PCI-Express-X4-Schnittstellen nur dem Standard 1.0 folgen, sind Grafikkarten-Slots (PEG) oft PCIe-2.0-konform.

Abgesehen davon, dass sofort 8 der 16 Lanes des ersten PEG abgeschaltet werden, sobald eine PCI-Express-Karte in den zweiten Slot gesteckt wird, spricht nichts dagegen, eine USB-3.0-Steckkarte im zweiten Slot zu betreiben. Wer keine große Grafikleistung benötigt, kann sich so etwas USB-Geschindigkeit erkaufen.

Festplatten nachrüsten

USB 3.0-Schnittstelle in Bildern

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Die blau markierten USB-3.0-Schnittstellen werden bislang über On-Board-Chips angebunden. Wann USB 3.0 in Chipsätze integriert wird, ist noch offen.

Vor allem externe Festplatten profitieren von der höheren Geschwindigkeit der USB 3.0-Schnittstelle. Für externe Laufwerke bekannte Hersteller wie Western Digital oder Buffalo haben bereits USB-3.0-Laufwerke im Programm. Andere sind auf die Idee gekommen, nur die Adapter zu liefern und dem Kunden selbst die Wahl der Festplatte zu lassen.

Das ist durchaus reizvoll, denn so lassen sich ältere (SATA-)Platten weiter verwenden oder gar schnelle SSDs, die von USB 3.0 erst richtig Gebrauch machen. Die angebotenen Adapter unterscheiden sich von der Art her, wie die Platten verwendet werden sollen.

Soll die Festplatte einen auf Reisen begleiten oder muss sie öfter vom Büro nach Hause und zurück transportiert werden, empfiehlt sich ein Festplattengehäuse, das das empfindliche Laufwerk schützt.

Sollen dagegen nur hin und wieder Backup-Laufwerke angeschlossen werden, die ansonsten im Schrank lagern, bieten sich Dockingstations an, an die sich SATA-Platten im 2,5- und 3,5-Zoll-Format anschließen lassen.

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