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Brauchbare Komponenten aus älteren Notebooks

© shutterstock/Teerasak Ladnongkhun

Aus älteren Notebooks lassen sich brauchbare Komponenten leicht ausbauen und auch recht gut verkaufen.

Tipp 4) Laufwerke als externe Geräte weiternutzen

Anders als früher werden viele aktuelle Rechner ohne optische Laufwerke verkauft. Gerade bei Notebooks sparen die Hersteller auf diese Weise Gewicht und Bauhöhe ein. Wer allerdings Software von einer CD oder DVD installieren oder einen Spielfilm auf dem Notebook ansehen möchte, der schaut in die Röhre. Es bietet sich also durchaus an, das interne CD- oder DVD-Laufwerk eines alten PCs oder Notebooks in ein externes USB-Laufwerk zu verwandeln.

Der Hersteller Opticaddy hat eine ganze Reihe externer USB-Gehäuse für kleine Notebook-Laufwerke mit 9,5 oder 12,7 Millimeter Höhe zu Preisen zwischen 15 und 35 Euro im Angebot. No-Name-Gehäuse sind bereits für weniger als zehn Euro zu haben. Das LC-Power EH-525B-PS für knapp über 20 Euro bietet dagegen großen 5,25-Zoll-Laufwerken Platz. Hier können Sie etwa ein ausgewachsenes DVD-Laufwerk aus Ihrem ausrangierten PC einbauen. Ein Vorteil: Dieses Gehäuse ist auch für Laufwerke geeignet, die über einen inzwischen veralteten IDE- oder einen aktuellen SATA-Anschluss verfügen. Ältere PC-Festplatten können Sie mit einem beliebigen USB-Festplattengehäuse in ein externes Laufwerk verwandeln. Einzige Voraussetzungen: Das Gehäuse muss 3,5-Zoll-Festplatten aufnehmen können und für IDE-Festplatten geeignet sein. Einfache Modelle kosten im Handel ab 15 Euro aufwärts. Der Einbau der Festplatte ist in wenigen Minuten für jeden zu bewerkstelligen.

Einzelteillager

© shutterstock/DeSerg

Einzelne PC-Komponenten lassen sich verkaufen oder sie dienen als Ersatzteillagerfür den Notfall.

Tipp 5) Nostalgie pur: Computerspiele aus der Jugend aufleben lassen

Bestimmt erinnern Sie sich an alte DOS-Spiele, die Sie früher gespielt haben, als der Rechner noch langsam, die Grafik pixelig und der Klang eher künstlich war. Nichtsdestotrotz haben die Spiele Spaß gemacht, viele davon mit Sicherheit weitaus mehr als die heute üblichen Grafikwunder mit wenig Spielspaß. Ein mäßig schneller Rechner mit Windows XP reicht vollkommen aus, um Hunderte von Retro-Spielen wieder zum Leben zu erwecken, ohne Ihren aktuellen PC damit zuzumüllen. Die Games bekommen Sie als Gratis-Download auf Seiten wie old-games.com oder gamesbasis.com.

Tipp 6) Einen alten PC als Media-Center verwenden

Erfüllt Ihr betagter PC die in Tipp 1 genannten Anforderungen an Alter und Geschwindigkeit, ist die Nutzung als Mediacenter eine sehr schöne Variante. Sie können den PC dazu zusammen mit einem Monitor verwenden oder ihn, sofern die Grafikkarte bereits über einen HDMI- oder DVI-Ausgang verfügt, direkt an den entsprechenden Eingang Ihres Fernsehers anschließen. Letzteres ist zumeist die bei Weitem elegantere Lösung, wenn es um den Einsatz im Wohnzimmer geht.

Als Media-Center-Software eignet sich Kodi. Mit der Software können Sie Musik und Filme von CD beziehungsweise DVD abspielen und haben auch Zugriff auf Mediatheken im Internet und Streaming-Seiten wie YouTube oder Spotify.

Lesetipp: Kodi installieren und einrichten

Über den Befehl Video/Add-Ons/mehr installieren Sie zusätzliche Erweiterungen und erhalten auf diese Weise Zugriff auf weitere Quellen wie etwa die ARD Mediathek.

Screenshot Computerspiel

© Weka/ Archiv

Alte Computerspiele laufen auf betagten Rechnern durchaus noch einwandfrei.

Tipp 7) Erstellen Sie mit "dem Alten" ein schnelles WLAN-Netz

Mit dem Tool WiFi HotSpot Creator können Sie über Ihren alten Laptop sehr schnell ein WLAN-Netz einrichten. Damit können Sie etwa für Ihre Gäste ein WLAN zur Verfügung stellen, ohne die eigenen Zugangsdaten verraten zu müssen. Voraussetzung ist, dass Ihr Rechner per Netzwerk ans Web angeschlossen ist. Nach dem Start des Tools geben Sie im Programmfenster einen Namen für das WLAN-Netz, ein Passwort und die maximale Anzahl der Teilnehmer an. Anschließend klicken Sie auf Start, und das WLAN-Netz steht zur Verfügung.

Tipp 8) Verwenden Sie den alten Rechner zu Testzwecken

Viele Windows-Programme haben die unangenehme Eigenschaft, sich tief im System zu verankern. Diese Software bei Nichtgefallen wieder loszuwerden, ist oft sehr schwierig. Wir empfehlen Ihnen, Software aus unsicheren Quellen zunächst einmal auf Ihrem alten Rechner auszutesten. Läuft alles glatt, können Sie die Installation später auf Ihrem Arbeitsgerät vornehmen. Gleiches empfiehlt sich für Programme, die Sie vor dem Kauf kostenlos testen können. Wenn Sie hierfür Ihren alten Rechner nehmen, bleibt garantiert kein lästiger Datenmüll auf Ihrem Arbeitsrechner zurück.

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