E-Mail Marketing

Als Spam eingestuft

Besonders bei unregelmäßig oder selten verschickten Newslettern ist die Gefahr groß, dass sie irrtümlich für Spam gehalten werden. Die Gefahr steigt noch, wenn Sie den Newsletter mit einer kryptischen Absenderadresse verschicken. Denn neben dem Betreff sortieren viele Leser ihre E-Mails auch anhand des Absenders und eine Absenderadresse wie infolist@newsletterservicexy.de erschwert dem Abonnenten die Zuordnung.

Im Zweifel führt dies dazu, dass der Newsletter erst gar nicht geöffnet, sondern direkt gelöscht wird. Empfehlenswert ist es, die Absenderadresse in der Form wie newsletter@unternehmensdomain.de aufzubauen.

Zu viel Produktwerbung

Unabhängige Whitelists

dnswl.org http://www.dnswl.org

ECO Certified Senders Alliance http://www.certified-senders.eu

Goodmail http://www.goodmailsystems.com

Senderscore http://www.returnpath.net

Zum Ärger vieler Leser missbrauchen einige Onlineshops ihre Newsletter, um sie ausschließlich zur Produktwerbung oder als Preisinformation zu verwenden. In den meisten Fällen sind Inhalte dieser Art für den Abonnenten eher uninteressant, denn wer beispielsweise gerade erst einen neuen Rechner gekauft hat, wird sich nicht im nächsten Monat schon für das Nachfolgegerät interessieren.

Will man als Shopbetreiber trotzdem nicht auf diese Marketingmaßnahmen verzichten, sollte man darauf achten, neben der reinen Produktwerbung auch redaktionelle Inhalte, wie beispielsweise Tipps und Tricks, Ratgeber, Hintergrundinformationen oder Ähnliches zu liefern.

Inhaltliche Mängel

Nur etwa jeder zweite Newsletter nutzt die Chance, den Empfänger individuell zu begrüßen. Dabei hat gerade die persönliche Ansprache des Kunden beim E-Mail-Marketing eine große Auswirkung auf den Erfolg.

So haben Untersuchungen gezeigt, dass personalisierte Newsletter rund ein Drittel höhere Klickraten erzielen als unpersonalisierte. Nicht zu unterschätzen sind auch die Auswirkungen sprachlicher Mängel. Auf die korrekte Grammatik und Rechtschreibung sollten Sie viel Wert legen.

Zu umfangreich

Whitelists

Die großen deutschen Provider wie GMX, Web.de und 1&1 verwenden unabhängige Whitelists wie beispielsweise von ECO Certified Senders Alliance. Lediglich AOL und Yahoo setzen zusätzlich noch auf eigene Whitelists, obwohl diese Provider an dem unabhängigen Projekt Goodmail teilnehmen.

Providereigene Whitelists

AOL http://postmaster.aol.com/whitelist/whitelistguides.html 

Yahoo http://help.yahoo.com/l/us/yahoo/mail/postmaster/bulkv2.html

Während bei Briefen schon wegen des Portos aufs Gewicht geachtet wird, scheint der Umfang von E-Mails nur wenige Versender zu interessieren: 29 Prozent der HTML-Newsletter lagen bei einer Gesamtgröße von über einhundert Kilobyte und ganze 1,3 Megabyte umfasste der größte der 40.421 E-Mail-Serienbriefe, welche die Analysten der Absolit Dr. Schwarz Consulting untersuchten. Solche Datenmengen strapazieren nicht nur die Geduld der Surfer, sondern treiben auch die Kosten der Leser in die Höhe, die die Newsletter mit mobilen Endgeräten empfangen.

Kein Interesse mehr

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© Internet Magazin

lässt sich online prüfen, ob eine bestimmte IP-Adresse in

Ob Newsletter zum Thema Schwangerschaft, Geburt oder Babynahrung: Viele werdende Eltern sind erst einmal dankbar für jede Information, die sie kriegen können. Ist das Kind aber nach einigen Monaten dem Babyalter entwachsen, lässt das Interesse spürbar nach, bis es schließlich ganz verschwindet.

Auch wenn es Ihnen als Anbieter des Newsletters schwerfällt: Stellen Sie nicht nur für diesen Fall sicher, dass der Abmeldeprozess für den Leser genauso einfach und unkompliziert ist, wie das Abonnement des Newsletters.

Neue E-Mail-Adresse

Selbstverständlich enden auch viele Abos dadurch, dass sich die E-Mail-Adresse des Lesers geändert hat. Wenn er sich weiterhin für Ihren Newsletter interessiert, wird er sich mit seiner neuen Adresse wieder anmelden. Trotzdem ist es für Sie hilfreich, von der Änderung zu erfahren. Um dies zu erreichen, bietet es sich beispielsweise an, den Leser im Rahmen des Abmeldeprozesses nach den Gründen seiner Kündigung zu fragen.

Rechtliche Voraussetzungen

In Deutschland regeln zahlreiche Gesetze den E-Mail-Versand zum Zweck der Werbung. Wer sich hier nicht auskennt, verstößt schnell unfreiwillig gegen geltendes Recht und riskiert teure Abmahnungen oder Rechtsstreitigkeiten. Beachten Sie beispielsweise, dass

  • vor dem ersten Mailversand die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers einzuholen ist, etwa per Confirmed-Opt-In- oder durch das in rechtlicher Hinsicht noch bessere Double-Opt-In-Verfahren
  • Verfahren Sie von dem Abonnenten nicht mehr Informationen fordern dürfen, als Sie für den vorgesehenen Zweck benötigen
  • Sie auch die Möglichkeit zum anonymen Bezug des Newsletters einräumen
  • Sie dem Interessenten bereits vor Abschluss des Abonnements eindeutig erklären, welche Inhalte Sie mit welcher Häufigkeit versenden
  • jedes Mailing über eine Anbieterkennzeichnung (Impressum) verfügen muss
  • sich der Empfänger jederzeit über einen entsprechend gekennzeichneten Link in Ihrem Newsletter aus dem Verteiler austragen können muss

Tipps gegen Spam-Probleme

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© Internet Magazin

MarketingSherpa hat Verbraucher gefragt, warum sie ihren Newsletter gekündigt haben bzw. nicht mehr lesen.

Fast zwei Drittel aller weltweit verschickten E-Mails sind unerwünscht. Aus diesem Grund setzen immer mehr Provider, Firmen und Privatpersonen Spamfilter ein, die diese unliebsamen Nachrichten aussortieren. Leider fallen der Auswahl aber auch ausdrücklich erwünschte Newsletter zum Opfer, weil sie irrtümlich als Spam klassifiziert wurden. Damit Ihren Werbebotschaften dieses Schicksal erspart bleibt, sollten Sie insbesondere folgende Hinweise beachten:

  • Wählen Sie eine gültige und seriöse Absender- und Reply-Adresse
  • Vermeiden Sie reißerische Aussagen, Großbuchstaben, mehrfache Sonderzeichen und kryptische Abkürzungen ebenso wie Begriffe aus dem Rotlicht-Milieu
  • Verschicken Sie möglichst keine HTML-Mails und verzichten Sie auf JavaScript, umfangreiche Tabellen und auffällige Farbgebungen
  • Achten Sie darauf, dass der Textanteil größer ist als die Anteile der grafischen Elemente und des HTML-Codes
  • Verbergen Sie Hyperlinks nie in JavaScript und verweisen Sie nur auf existierende Domainnamen
  • Wollen Sie dem Newsletter eine Anlage beifügen, sollten Sie dazu ausschließlich das PDF-Format nutzen
  • Versenden Sie Ihre Newsletter nur über einen Mailserver mit neuestem Sicherheitsstand und verwenden Sie eine feste IP-Adresse

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