Das Aldi-Notebook im Detail

Aldi-Notebook

Wir zeigen Ihnen was im neuen Discount-Notebook steckt und verraten, für wen sich der Kauf lohnt. Zudem: So reagieren Media Markt und Dell auf den Supermarkt-Rechner.

Aldi-Notebook

© Matthias Ott

Aldi-Notebook

Ab dem 6. September steht deutschlandweit bei Aldi ein neues Notebook in den Regalen. Für 699 Euro gibt es das so genannte Multimedia- und Office-Notebook von Medion. Der Hersteller bestückt sein 15,4-Zoll-Widescreen-Notebook mit Intels Pentium Dual-Core T2130.

Der Prozessor ist mit 1,86 GHz getaktet, seine Kerne teilen sich 1 MByte L2-Cache. Vorsicht: Der Intel Pentium Dual-Core-Prozessor ist nicht mit dem Core-2-Duo-Prozessor zu verwechseln. Dieser hat einen größeren L2-Cache (2x 1 MByte), höhere Taktraten und spielt deswegen in einer höheren Leistungklasse.

Die Festplatte bietet mit 160 GByte ausreichend Speicherplatz. Großzügig fällt der DDR2-Arbeitsspeicher mit 2 GByte aus. Alle Speicherbänke sind belegt: Das Aufrüsten ist somit nur durch den kompletten Austausch aller RAM-Module möglich. Der Intel-Grafikchip GMA 950 ist über die PCI-Express-Schnittstelle an das System angebunden. Der 3D-Prozessor zweigt bis zu 256 MByte vom Hauptspeicher ab. Für den Aero-Glass-Effekt von Windows Vista ist die Grafikleistung ausreichend, für 3D-Spiele ist sie zu schwach. Wer ein reines Office-Notebook zum Arbeiten, E-Mail-Schreiben und Surfen sucht, fährt mit diesem Laptop richtig.

Die weiteren Austattungsmerkmale umfassen einen SD-/MMC-/Memory-Stick-Kartenleser, 6-Kanal-Sound, DVD-Brenner mit Unterstützung für Dual-Layer-Medien sowie eine im Webcam oberhalb des Displays. Außerdem mitgeliefert werden eine USB-Maus und eine Notebooktasche.

Software-Bundle

Wie gewohnt üppig sind die Software-Zutaten des Aldi-Notebooks: Windows Vista Home Premium inklusive Media-Center-Oberfläche, Movie Maker HD für Videoschnitt und dem Authoring-Tool DVD Maker ist vorinstalliert. Von Microsoft kommt das Büro-Paket Works 8.5 mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbank hinzu. Office 2007 ist lediglich als Trial-Version vorinstalliert, die 60 Tage lang uneingeschränkt läuft. Danach muss der User einen Aktivierungs-Code für Office Basic, Office Small Business oder Office Professional eingeben, damit er die Software weiter nutzen kann. Das Freischalten des populären Office Home & Student ist nicht möglich.

Aldi-Notebook

© Matthias Ott

Obwohl Vista Home Premium Film-DVDs wiedergibt und in Movie Maker HD rudimentäre Videoschnittfunktionen bietet, legt Aldi zusätzlich WinDVD 8 Gold und VideoStudio 10 bei. Der Funktionsumfang beider Produkte entspricht dem der Vollversion, teilte Corel-Specher Carsten Wunderlich auf Anfrage von WEKA Online mit. Mit MediaOne Gallery organisieren, brennen oder präsentieren Benutzer Bilder, Musik und Videos. Bei Ulead PhotoImpact 12 handelt es sich um die Special Edition. Dieser fehlen ein Großteil der Vorlagen für Fotoprojekte und Bilder-Websites. Ansonsten ist der Funktionsumfang mit der Vollversion identisch, sagte Wunderlich.

Reines Bundle-Produkt ist Nero 7 Essentials: Zur Premium-Reloaded-Version fehlen der MPEG-2- und MP3-Encoder, die Wiedergabefunktion für HD DVD und Blu-ray sowie der Multi-Channel-Support bei der Soundausgabe. Features wie Brennen, Kopieren und Authoring sind nicht eingeschränkt.

Ein Vollprodukt nach steuert Buhl Data der Aldi-Offerte bei: WISO Mein Geld 2007 ist Finanz-Manager und Homebanking-Tool in einem Programm. Die aktuelle Version kann wie die Kaufversion ein Jahr genutzt werden.

Die Konkurrenz schläft nicht

Zeitgleich zu Notebook-Angebote des Lebensmitteldiscounters erscheinen oftmals Konkurrenzangebote bei Elektronikmärkten. Eine Alternative zum "Aldi-Book" hat der "Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt" aktuell im Angebot: Das Samsung-Notebook R60-Aura T2130 Daliwa mit - bis auf den Grafikchip - identischer Ausstattung. Allerdings gewährt Aldi 36 Monate Service- und Garantiezeit, Media Markt nur 24 Monate.

Auch Computer-Händler Dell hat eine Antwort auf das Medion-Notebook parat. Der Anbieter senkt den Preis seiner Insprion-6400-Serie auf 699 Euro. Gleichen Kaufinteressenten jedoch die Garantiedauer und Prozessor ans Aldi-Angebot an, erhöht sich auch der Preis auf etwa 840 Euro. Somit bleibt der Medion-Laptop für Sparfüchse die erste Wahl.

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