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Adobe Browserlab: Online-Service

Unterschiedliche Browser und Betriebssysteme stellen Websites verschieden dar. Adobe versucht dieses Problem mit einem Online-Service zu lösen.

  1. Adobe Browserlab: Online-Service
  2. Dreamweaver-Simulationen und mehr
Adobe Browserlab

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Adobe Browserlab

Am schlimmsten war es damals beim Erscheinen des Internet Explorer 5.5: Bekanntermaßen war der Microsoft-Browser alles andere als standardkonform und die Seiten, die darin angezeigt wurden - wenn sie überhaupt angezeigt wurden - sahen signifikant anders aus, als zum Beispiel in Firefox. Doch damit nicht genug: Die Installationsroutine erzwang das Löschen älterer Microsoft-Browser, um mit deren Dateien nicht in Konflikt zu geraten.Für den normalen Nutzer war das kein größeres Problem, wohl aber für den ambitionierten Webdesigner. Tausende von Webgestaltern hatten sich nämlich über die Jahre einen regelrechten Fuhrpark an Browsern zugelegt, um ihre Seiten auf den verschiedenen Plattformen zu testen.

Schon vor einigen Jahren erschienen folgerichtig eine Reihe von Online-Services, die mit unterschiedlichen Ansätzen versuchten, der Browserflut Herr zu werden. Der populärste Dienst ist Browsershots.org, bei dem eine Cloud von User-Rechnern Screenshots von aufgerufenen Webseiten erstellt und auf den Server zurücklädt.

Die ambitioniertesten der Web-Dienste erlauben dem zahlenden Kunden sogar, direkte Remote-Verbindungen zu Rechnern aufzunehmen, deren Browser sie dann fernbedienen, um die eigenen Seiten auch in der Tiefe zu testen. Das ist allerdings in der Regel kostenpflichtig.

Der Herausforderer

Mit solchen Diensten wie etwa Cross Browser Testing kann die Erfindung aus dem Hause Adobe nicht in vollem Umfang mithalten. Adobes Browserlab konzentriert sich ganz auf die grafische Darstellung der Seite und darum, ob sie funktioniert, oder nicht.

Wer allerdings mit Dreamweaver arbeitet, bekommt die notwendige Zusatzfunktionalität. Browserlab fertigt Screenshots von unterschiedlichen Betriebssystemen und Browsern an. Die Auswahl ist klein und kann nicht mit zum Beispiel Browsershots mithalten.

Dennoch deckt Browserlab etwa 75 Prozent des Marktes ab. Insgesamt zwölf Browser/Betriebssystem-Varianten stehen zur Verfügung. Windows 7, Linux und Mobile fehlen. Allerdings befindet sich das System in einem sehr frühen, öffentlichen Teststadium und ist kostenlos mit Adobe-ID zugänglich.

Abgesehen von diesen Einschränkungen funktioniert Browserlab gut und vor allem schnell. Ganz im Gegensatz zu anderen Diensten liefert Browserlab bereits nach einigen Sekunden die Ergebnisse. Gelegentlich scheinen die Windows-Maschinen allerdings Probleme zu haben und verweigern das Rendering.

Arbeiten mit Browserlab

Darüber hinaus bietet Browserlab eine Reihe gut durchdachter Komfortfunktionen, die den Dienst recht nahtlos in den Gestaltungsablauf integrieren. Das beginnt mit dem One-Klick-Test.

Zuerst wird ein Browserset aufgebaut. Das ist eine Auswahl an Browser/System-Kombinationen nach eigenem Gusto. Das kann von Kunde zu Kunde variieren.

Ist die Auswahl getroffen, so genügt die Eingabe der URL, um die jeweilige Seite zu testen. Die Browsersets bleiben im Account gespeichert und sind sofort nach dem Login abrufbar. Browserlabs überzeugt nicht nur in puncto Schnelligkeit, sondern auch, was das Interface der Onlineanwendung angeht. Sie ist als Flash-Applikation realisiert und bietet neben einer sehr einfachen, transparenten Menüführung vor allem eine Handvoll Keyboard-Shortcuts für das schnelle Arbeiten.

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