Zwei Drittel der E-Mail-Nutzer erhalten Spam

8 Tipps gegen Spam: So können Sie Spam im Postfach verringern

67 Prozent der E-Mail-Nutzer in Deutschland bekommen täglich mindestens eine unerwünschte Nachricht. Jeden vierten E-Mail-Kunden (24 Prozent) erreichen sogar mehr als fünf Spam-Mails am Tag, gab der HighTech-Verband Bitkom am Dienstag bekannt. Die Zahlen basieren auf dem Webmonitor von Bitkom und Forsa.

E-Mail Aufmacher

© Stefan Schasche, Rechtsanwältin Vilma Niclas

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In Deutschland droht Spam-Versendern ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Doch die meisten Spam-Mails werden aus dem Ausland verschickt und fallen nicht unter die deutsche Gesetzgebung.

8 Tipps, mit der sich das Spam-Aufkommen verringern lässt:

1. Ungewöhnliche E-Mail-Adresse wählen

Spam-Versender verschicken ihre Post nach dem Zufallsprinzip. Sie generieren automatisch Adressen und probieren diese aus. Ungewöhnliche Zeichenfolgen in der Mail-Adresse - etwa ein Unterstrich anstelle eines Bindestrichs oder eine Zahl - erschweren den Erfolg der Spammer.

2. Zweit-Adresse anlegen

Die private Adresse sollte nur in Ausnahmefällen herausgegeben werden. Für Chats oder Bestellungen ist es besser, sich eine zweite zuzulegen. Wer über diese E-Mail viel Spam bekommt, kann einfach zu einer neuen wechseln. Unter der ersten Adresse bleibt er für Freunde erreichbar.

3. E-Mail-Adresse im Web kodieren

Oft sammeln Spammer auch Adressen auf Webseiten. Wer seine E-Mail-Adresse im Web angibt, etwa auf der eigenen Homepage, kann das verhindern: Zum Beispiel, indem das @-Zeichen kodiert (vorname.name [at]provider.de) oder die E Mail-Adresse als Bilddatei hinterlegt wird.

4. E-Mail-Adresse in Communitys verbergen

Online-Netzwerke sind beliebt. Nutzer sollten die eigene E-Mail-Adresse aber nicht allen zugänglich machen. Viele Communitys bieten individuelle Datenschutz-Einstellungen an. Dort kann festgelegt werden, dass nur die eigenen Freunde oder Geschäftspartner die Adresse sehen dürfen.

5. Spam-Filter nutzen

Mit Hilfe von Spam-Filtern gelangen weniger unerwünschte Mails in den Posteingang. Die Filter sortieren verdächtige Mails aus und legen sie meist in einem gesonderten Ordner ab. Spam-Filter sind als Software für den eigenen PC oder als Service der E-Mail-Provider verfügbar. Zudem gibt es Dienstleister, die eine externe Spam-Filterung anbieten.

6. Nicht auf Links in Spam-Mails klicken

Wenn dennoch Spam im Postfach landet: am besten sofort löschen. Auf keinen Fall sollten Links in Spam-Mails angeklickt werden. Dahinter können sich Schadprogramme verbergen. Im E-Mail-Programm sollte zudem auch der automatische Download von Bildern deaktiviert werden.

7. Nicht auf Spam-Mails antworten

Nicht auf Spam-Mails antworten! Auch vermeintliche Abmelde-Optionen - etwa für Newsletter - sollten nicht unüberlegt genutzt werden. Diese Rückmeldungen sind für Spammer eine Bestätigung, dass die gewählte E Mail-Adresse aktiv ist. Künftig gibt es dann nur noch mehr Post.

8. Blindkopien verschicken

Vorsichtig mit Kontakten von Freunden und Kollegen umgehen! Wer Mails an mehrere Personen verschickt, sollte alle Adressen im Feld "BCC" eingeben. Dann sehen die Empfänger keine fremden Adressen.

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