Sicherheit im Netz7 Tipps: So wird Chrome zur Browser-Festung
Die Standardeinstellungen des Webbrowsers Chrome sind ein Kompromiss aus Sicherheit und Komfort. Wir zeigen Ihnen, mit welchen zusätzlichen Maßnahmen Sie Chrome gegen Gefahren aus dem Netz absichern.
Dass auch Gutes noch sicherer werden kann, verrät ein Blick in die Standardeinstellungen von Google Chrome - neben Internet Explorer und Firefox der am weitesten verbreitete Webbrowser. Wir führen Sie Schritt für Schritt zum optimal abgesicherten Chrome.
Eines muss aber auch gesagt werden: Es gibt keine universell gültige, "richtige" Einstellung. An vielen Stellen bedeutet mehr Sicherheit einen Komfortverlust, den längst nicht jeder Nutzer hinnehmen möchte. Aber wir zeigen Ihnen bei jeder Chrome-Einstellung, welchen Sicherheitsgewinn sie bedeuten kann und welchen Komfortverlust Sie ggf. eingehen. So können Sie selbst entscheiden, welche Einstellungen sich für Ihre Bedürfnisse am besten eignen.
Tipp: Google Chrome ist ein kostenfrei verfügbarer Webbrowser, der sich durch Übersichtlichkeit und Geschwindigkeit auszeichnet. Chrome jetzt gratis herunterladen.
7 Tipps: So wird Chrome zur Browser-Festung
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Alle notwendigen Einstellungen finden Sie im "Werkzeugschlüssel"-Menü. Klicken Sie hier auf "Optionen".
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Passwörter speichern
Schalten Sie diese Funktion ein, dann merkt sich Chrome Benutzernamen und Passwörter, die Sie auf Websites wie Amazon und Ebay benötigen, um sich in Ihr Benutzerkonto einzuloggen.
Vorteile: Das ist nicht nur bequem, sondern auch die Grundlage dafür, dass Sie - wie allgemein empfohlen - auf jeder Website ein individuelles Passwort verwenden.
Nachteile: Haben andere Nutzer Zugang zu Ihrem Computer, müssen diese einfach nur Chrome starten und können sich dann mit Ihren Zugangsdaten bei Websites einloggen.
Wenn Sie "Passwörter speichern" aktiviert lassen, sollten Sie zumindest Ihr Windows-Benutzerkonto mit einem individuellen Passwort sichern. Dann kann sich kein anderer Nutzer mit Ihren Daten bei Windows anmelden - und der Weg zu Chrome ist versperrt.
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Cookies sind kleine Textdateien, die Chrome im Auftrag von Websites auf Ihrem Computer speichert.
Vorteile: Auf Basis von Cookies erkennen zum Beispiel Amazon, Ebay und Facebook Sie wieder, wenn Sie diese Websites besuchen.
Nachteile: Häufig werden Cookies häufig benutzt, um Besucher über verschiedene Websites hinweg zu verfolgen, meistens mit dem Ziel, ihnen Werbung unterzujubeln.
Nach unserer Erfahrung ist es ein guter Kompromiss, wenn Sie Cookies grundsätzlich erlauben ("Speicherung lokaler Daten zulassen" aktivieren), aber zugleich "Drittanbieter-Cookies und Websitedaten blockieren" aktivieren. Dann kann immer nur die Website, die Sie gerade besuchen, Cookies setzen - nicht aber der Werbe-Dienstleister, dessen Banner auf der Website enthalten sind. Am sichersten, aber auch sehr unkomfortabel ist es, wenn Sie Cookies ganz verbieten.
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JavaScript ist eine Programmiersprache, die auf vielen Websites für interaktive Formulare, Animationen, Videos uvm. sorgt.
Vorteile: Lassen Sie die Ausführung von JavaScript zu, stehen Ihnen die entsprechenden Funktionen auf allen Websites zur Verfügung.
Nachteile: JavaScript kann sicherheitskritische Funktionen enthalten und lässt sich auch dazu nutzen, nervige Werbung auf einer Website einzublenden.
Nach unserer Erfahrung macht das Web ohne JavaScript keinen Spaß. Installieren Sie die Chrome-Erweiterung ScriptNo , um JavaScript gezielt für vertrauenswürdige Webseiten freizuschalten.
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Plugins sind im Browser installierte Miniprogramme. Webseiten können auf die Funktionen der Plugins zugreifen, um besondere Inhalte bereitzustellen. Bekanntestes Plugin ist das Flash-Plugin von Adobe, auf dessen Basis die meisten Webvideos abgespielt werden.
Vorteile und Nachteile: Plugins sind klassische Brückentechnologie, denn sie bergen Sicherheitsprobleme, sind aber auch von vielen Websites (noch) nicht wegzudenken.
Aktivieren Sie die Option "Click-to-play", zu Deutsch "Anklicken zum Abspielen". Dann können Sie Plugins gezielt auf vertrauenswürdigen Websites starten.
"Internetdaten löschen" ist eine Chrome-Funktion, mit der Sie Spuren Ihrer Surftouren vom Computer entfernen können. Interessant ist der Link zu den "Einstellungen für Adobe Flash Player" am unteren Rand. Hierüber ...
... gelangen Sie auch zu einer Website, auf der Sie die Einstellungen für Flash-Cookies verwalten können. Das ist notwendig, weil Flash-Cookies nicht von den in Chrome integrierten Cookie-Einstellungen erfasst werden. Davon abgesehen sind Flash-Cookies weitgehend mit den Ihnen bereits aus Schritt 3 bekannten Cookies vergleichbar.