So klappt es mit der Internet-Telefonie

5 Tipps zur Internet-Telefonie - stressfrei über das Internet telefonieren

Im Jahr 2009 soll die Zahl der regelmäßigen Nutzer in Deutschland um 20 Prozent auf rund 6,8 Millionen steigen, prognostizierte der Hightech-Verband Bitkom am Freitag. Der Verband gibt fünf Tipps, worauf Nutzer bei der Internet-Telefonie achten sollten.

Asus Eee PC. VoIP-Telefonie per Skype mit Videokonferenzen

© Archiv

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Im Jahr 2009 soll die Zahl der regelmäßigen Nutzer in Deutschland um 20 Prozent auf rund 6,8 Millionen steigen, prognostizierte der Hightech-Verband Bitkom auf Basis einer aktuellen Prognose des European Information Technology Observatory (EITO). Im Jahr 2010 soll die Nutzerzahl laut Eito auf 8,2 Millionen steigen (plus 21 Prozent), so der Bitkom am Freitag. Der Verband gibt fünf Tipps, worauf Nutzer bei der Internet-Telefonie achten sollten.

Fünf Tipps zur Internet-Telefonie:

1. Technische Voraussetzungen Für VoIP ist ein schneller Internetzugang per DSL oder Kabel notwendig. Langsame Internetverbindungen unter 1 Mbit/s werden nicht von allen Anbietern unterstützt, zudem leidet die Sprachqualität. Ein günstiger Internetzugang zum monatlichen Pauschalpreis (Flatrate) ist ratsam. Wer am PC telefoniert, braucht einen Kopfhörer mit Mikrofon (Headset). Alternativ gibt es spezielle Telefone mit der für Internetgespräche etablierten SIP-Übertragungstechnik. 2. Das alte Telefon weiter nutzen Wer beim Umstieg auf Internet-Telefonie keine neuen Geräte anschaffen will, benötigt einen VoIP-Adapter. Herkömmliche Festnetz- und Schnurlos-Telefone sowie Telefonanlagen können so weiter genutzt werden. Im einfachsten Fall ist der VoIP-Adapter in das Internetmodem integriert. Solche Zugangsboxen bieten viele Telefon- und Internet-Anbieter beim Abschluss eines Laufzeitvertrags an.

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3. VoIP-Anbieter wählen und Tarife vergleichen Zusätzlich brauchen Kunden einen Anbieter für VoIP-Gespräche. Dieser kann, muss aber nicht identisch sein mit dem Internetprovider. Die nötigen Verträge können laut Bundesnetzagentur derzeit bei rund 80 Anbietern abgeschlossen werden. Dabei gibt es die Auswahl zwischen Pauschalen für Gespräche ins Festnetz sowie Tarifen ohne Grundgebühr, die nach Minuten abgerechnet werden. Welches Modell am günstigsten ist, hängt vom eigenen Verhalten beim Telefonieren ab. Beim Vergleich sollte man darauf achten, was Anrufe zu Handys und ins Ausland kosten. Es lohnt sich zudem zu prüfen, ob der bisher genutzte Festnetzanbieter oder alternativ Call-by-Call-Dienste nicht ähnlich niedrige Tarife anbieten.

4. Unterschiedliche Vorwahlen bedenken Bei Abschluss eines VoIP-Vertrages kann der Kunde seine Telefonnummer in der Regel zum neuen Anbieter mitnehmen oder er bekommt eine neue Rufnummer. Diese hat je nach Anbieter die gewohnte Ortsvorwahl, die vom Wohnsitz abhängig ist, oder eine spezielle 032-Vorwahl. Dabei ist zu beachten, dass die Kosten für Anrufe zu solchen Nummern variieren können. Oft sind Anrufe zu 032-Anschlüssen nicht in den Flatrates für Festnetzgespräche enthalten, weil diese nur für normale Vorwahlen gelten. Ein Vorteil ist, dass die Nummer nicht ortsgebunden ist. Wer umzieht, kann sie quer durch Deutschland mitnehmen.

5. Kostenlos telefonieren per Instant Messenger Völlig kostenfrei kann im Internet über Sofortnachrichten-Dienste (Instant Messenger wie ICQ, Windows Live Messenger, Mac Messenger oder Skype) telefoniert werden. Für solche Gratistelefonate müssen beide Gesprächspartner vor dem PC sitzen und beim gleichen Dienst angemeldet sein. Dann ist mit einer Webcam sogar Videotelefonie mit mehreren Gesprächsteilnehmern möglich. Anrufe zu normalen Telefon- oder VoIP-Anschlüssen sind damit aber gar nicht oder nur gegen zusätzliche Gebühren möglich.

Zahlenhintergrund:

Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Marktdaten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO wird von der Bitkom Research GmbH betrieben, einer Tochtergesellschaft des Bitkom e.V. Das Eito arbeitet u.a. mit den Marktforschungsinstituten Pac, IDATE und GfK zusammen.

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