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Die neue Leichtigkeit
Vier Ultrabooks im Vergleich
Mobil wie Tablet-PCs und so leistungsfähig wie ein vollwertiges Notebook: Ultrabooks versprechen wahre mobile Rechenwunder. Um die Bezeichnung Ultrabook tragen zu dürfen, müssen die Geräte bestimmte Vorgaben erfülen, die der Chiphersteller Intel bestimmt. Die ersten neuartigen Notebooks stehen bereits in den Läden - unter anderem auch das Zenbook UX31E von Asus, das im Redaktionstest gut abschnitt.
Den Takt des Zenbooks gibt ein schneller Core-i7-Doppelkernprozessor von Intel vor, der das Betriebssystem Windows 7 binnen 30 Sekunden hochfahren lässt. Aus dem Stand-by-Betrieb wacht der Rechner in drei Sekunden auf: Dank des cleveren Energiemanagements muss das Zenbook eigentlich gar nicht ausgeschaltet werden. Fünf Tage hielt es im Stand-by-Modus durch, wurde immer wieder zum E-Mail-Abruf, Surfen und für Office-Arbeiten aktiviert - die Programme starteten in wenigen Augenblicken. Dank der "Smart Connect"- Funktion blieb das Gerät auf den zuletzt besuchten Websites eingeloggt. Im Normalbetrieb hält der Akku mehr als sieben Stunden.
Die Rechenflunder ist mit 1.300 Euro recht teuer, aber leistungsfähig und fantastisch ausgestattet (USB 3.0, USB 2.0, Mini-HDMI, Mini-VGA, SD-Karten-Steckplatz). Das 13,3-Zoll-Display (Auflösung: 1600 x 900 Bildpunkte) beeindruckt mit großer Leuchtkraft. Als Speicher dient ein 256 GB SSD-Laufwerk. Für 300 Euro weniger gibt es eine abgespeckte Variante (128 GB SSD, Intel Core-i5). Mit der flachen (17 Millimeter) und leichten (1,3 Kilo) Bauweise hält das Zenbook, was die Geräteklasse Ultrabook verspricht. Allerdings müssen beide Ausführungen aus Platzgründen auf ein optisches Laufwerk verzichten.
Doch nicht nur Asus setzt auf die leistungsstarken Leichtgewichte. Auch andere Hersteller bieten Ultrabooks in verschiedenen Varianten an. Das Toshiba Satellite Z830-10J beispielsweise ist leicht und trotzdem robust. Aufgrund seiner Wabenstruktur ist das Magnesiumgehäuse besonders widerstandsfähig - das bestätigte der TÜV. Für 1.099 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) gibt es zwar nur einen vergleichsweise kleinen SSD-Speicher (128 GB), dafür aber mehr Anschlüsse als bei der Konkurrenz. Weitere Pluspunkte: das helle, matte Display und ein leistungsstarker Akku.
Die neue Leichtigkeit
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Durch seinen schnellen Intel-Doppelkernprozessor ist das Asus Zenbook UX31E extrem leistungsfähig.
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Lenovo will den Markt mit seinem Ideapad U300s erobern: Ende Dezember sollen die ersten Ultrabooks, die zwischen 990 und 1.400 Euro kosten werden, in den Handel kommen. Die Geräte sind laut Hersteller nur 14,9 Millimeter dick, wiegen 1,3 Kilogramm und arbeiten mit extrem stromsparenden Prozessoren. Bis zu acht Stunden soll der Akku durchhalten. Die Ausstattung ist für den ansehnlichen Preis jedoch recht spartanisch - als externe Anschlüsse stehen lediglich ein HDMI-Steckplatz sowie zwei USB-Ports (2.0 und 3.0) zur Verfügung.
Eine kostengünstige Alternative ist das Acer Aspire S3: Das Einstiegsmodell (Core-i5-Prozessor) ist mit 799 Euro (UVP) zurzeit das billigste Ultrabook. In dieser Konfiguration bietet das S3 nur eine Kombination aus kleinem SSD-Speicher und großer HDD-Festplatte - und ist dadurch nicht ganz so flott. Verarbeitungsqualität, Display und Anschlussmöglichkeiten sind allerdings top.
Doch worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen SSD-Speicher und HDD-Festplatte? Herkömmliche Festplatten (HDD) funktionieren mit einer rotierenden Magnetscheibe, auf die Informationen geschrieben werden. Bei SSD ("Solid State Drive", deutsch: Festkörper-Laufwerk) hingegen bewegt sich gar nichts: Die Informationen werden auf fest angeordneten Chips gespeichert, wodurch sie weniger Strom benötigen als HDDs und deshalb etwa in Form von Flash-Speicherkarten in Kameras oder Smartphones eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil: Es fällt viel weniger Wärme an, wodurch Ultrabooks keine riesigen Lüftungsschlitze und keine Extrakühler benötigen. Einen Nachteil haben SSD-Speicher allerdings: Sie sind bedeutend teurer als vergleichbar große HDDs.