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Gekonnt tricksen 4 Profitipps zur Bildbearbeitung

Bei manchen Aufnahmen stößt der Fotograf auf Unwegsamkeiten, die eine perfekte Aufnahme einfach nicht möglich machen. Beispielsweise ein scheinbar einfaches Bild am Strand mit Sonnenuntergang und junger Dame im Vordergrund. Wie fängt man die Szene am besten ein, so dass etwas von dem überwältigenden Szenario auch im Bild festgehalten wird? Und wie korrigiert man die Fehler des Weißabgleichs, die unweigerlich entstehen, wenn man den Hintergrund korrekt einfängt? Hier geben wir ein paar Tipps, die Ihre Bilder deutlich besser machen können.
4 Profitipps zur Bildbearbeitung © PCMagazin
4 Profitipps zur Bildbearbeitung

4 Profitipps zur Bildbearbeitung

Tipp 1: Dramatischer Himmel durch Unterbelichtung, Korrektur des Weißabgleichs

Aufnahmesituation: Jemand soll vor einem farbenprächtigem Sonnenuntergang abgelichtet werden. Die Schwierigkeit liegt darin, dass zwei Lichtquellen eingesetzt werden. Das Sonnenlicht und das Blitzlicht der Kamera haben eine völlig unterschiedliche Farbtemperatur und damit ist ein korrekter Weißabgleich unmöglich.

Tipp zur Aufnahme: Wählen Sie eine Belichtungsmessung, die möglichst viel vom Hintergrund einfängt. Um mehr Dramatik ins Bild zu bekommen, können Sie manuell 1 bis 1,5 EV unterbelichten. Der Aufhellblitz sorgt für die korrekte Belichtung des Models.

Mit Camera RAW öffnen wir via Datei/Öffnen die JPG-Datei der Kamera als Dateityp Camera Raw und passen hier die Helligkeit des Hintergrunds an. Die Person im Vordergrund stellen wir in Photoshop frei – im Beispiel mit dem Lasso, da aufgrund der kaum sichtbaren Bildkante die manuelle Freistellung präziser funktioniert.

Über Bild/Korrekturen/Fotofilter und einer hohen Einstellung (ca. 80) passen wir den Farbton der jungen Dame via Warmfilter an. Original und Korrektur montieren wir als eigene Ebenen teiltransparent übereinander, um möglichst viele Bildinformationen zu erhalten und die Wirkung mit dem Schieberegler genau einzustellen.

 
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