Drucken in der dritten Dimension 3D-Drucker im Eigenbau
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- 1. 3D-Drucker im Eigenbau
- 2. RepRap Foundation und Bauanleitung
- 3. RepRap-Software
- 4. Professioneller 3D-Druck
Die 3D-Druckwelt von morgen
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Alleine der Preis solcher Anlagen bewegt sich in Bereichen, die für Otto-Normalbürger kaum interessant sein dürften. Schade eigentlich, denn der Einsatzbereich von 3D-Druck – auch als "Rapid Prototyping" bekannt – ist enorm. Man denke an das beliebte Hobby Modellbau. Egal ob Flieger, Autos oder Eisenbahn, die Möglichkeit dreidimensionale Strukturen auf Knopfdruck aus dem Nichts entstehen zu lassen, würde das Freizeitvergnügen enorm bereichern.
Ruckzuck wäre der örtliche Bahnhof maßstabsgetreu für die Modelleisenbahn angefertigt. Gleiches gilt für die Decksaufbauten eines Modellschiffs oder den Motorhalter des Elektrofliegers. Auch anderweitig könnte 3D-Druck den Alltag bereichern. Der Fahrradhalter für das Smartphone, ein individuelles Uhrengehäuse oder der fehlende Schaltknauf des Youngtimers, Anwendungen für 3D-Druck gibt es im privaten Umfeld massenhaft.
Im professionellen Bereich hat sich 3D-Druck bzw. Rapid Prototyping, von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, ohnehin schon etabliert. Dennoch ist der Markt für 3D-Drucker bislang recht überschaubar. Selbst führende Hersteller fertigen ihre Geräte allenfalls in 100er-Stückzahlen, was dafür sorgt, dass die Preise für entsprechende Geräte nur langsam sinken.
Der preiswerteste kommerzielle 3D-Drucker dürfte derzeit der aus Israel stammende Solido SD 300 sein (siehe "Preiswerter,professioneller 3D-Drucker" später im Artikel), der immer noch mit stattlichen 8000 Euro zu Buche schlägt. Ebenfalls noch zu den Schnäppchen darf man HPs Designjet 3D zählen – mit 15 000 Euro aber sicher kein Mitnahmeartikel. Leistungsfähigere Geräte kosten auch schon mal das Zehnfache.
3D-Druck für Jedermann
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Der Mendel trägt nicht von ungefähr den Namen des Begründers der Vererbungslehre. Schließlich war es ein Entwicklungsziel, dass der 3D-Drucker alle speziellen Teile seines mechanischen Aufbaus selbst reproduzieren können.
Das ist schön und gut, nur steht der Einsteiger zunächst einmal vor dem klassischen Henne-Ei-Problem: Um die Teile des Druckers herzustellen, bräuchte man zunächst einen Drucker. Zudem ist eine Menge Zeit und Geduld von Nöten, um sich sämtliche Platinen, Bauteile, Motoren, Lager, Schrauben, Kabel und Gewindestangen zusammenzusuchen.
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