Menü

Google will im E-Book-Markt mitmischen Zeitung: Google will E-Books verkaufen - Plattform "Google Edition" geplant

Google will nächstes Jahr in den Handel mit E-Books einsteigen. Wie die US-amerikanische Tageszeitung "The New York Times" am Donnerstag (Ortszeit) berichtete, sollen die auf der Plattform "Google Edition" angebotenen E-Books auf jedem Gerät mit Browser lesbar sein.
Google Firmensitz Aufmacher

Die Edition-Plattform sei der erste Schritt, Umsätze aus dem Bücher-Scanprojekt zu erzielen, betonte das Unternehmen. Google Edition soll nur Bücher enthalten, deren Copyright mit den Urhebern abgeklärt seien. Wie die Zeitung weiter berichtete, sollen Kunden die Bücher direkt bei Google oder Wiederverkäufern erwerben können, die die gleiche Plattform nutzen.

E-Book sorgt für Ratlosigkeit bei deutschen Verlagen und Politikern

Während Google an der Vermarktung von E-Books arbeitet, bauen Traditionalisten auf die Bundeskanzlerin. Am Dienstag hatte BBundeskanzlerin Angela Merkel die Frankfurter Buchmesse eröffnet und im Vorfeld in einer veröffentlichten Video-Botschaft Kritik an Googles Bücher-Digitalisierungsprojekt geübt.

Im Zeitalter des Internet und der Digitalisierung von Büchern würden sich die Fragen des Urheberrechts verstärken, so Merkel: "Für die Bundesregierung ist klar: Das Urheberrecht muss auch im Internet seinen Platz finden. Deshalb lehnen wir es ab, dass ohne jeden urheberrechtlichen Schutz die Bücher einfach eingescannt werden, wie dies von Google gemacht wird", machte die Kanzlerin in ihrem Videocast deutlich (wir berichteten).

 
x