Windows 9 Release

Threshold-Vorabversion für Microsoft-Partner

Microsoft hat eine Vorabversion von Windows 9 an wichtige Partner verteilt. Auf Download-Leaks des Threshold genannten Systems noch vor Release der Technology Preview sollte sich jedoch keiner einstellen.

Microsoft China veröffentlichte versehentlich dieses Logo zu Windows 9.

© CNBeta

Microsoft China veröffentlichte versehentlich dieses Logo zu Windows 9.

Der Windows 9 Release wird für April 2015 erwartet, bereits im Herbst 2014 soll die "Technology Preview" (Testversion) von Threshold erscheinen. Berichten zufolge haben Microsofts Top-Partner schon jetzt Vorabversionen von Windows 9 erhalten. Als Quelle dieser Aussagen dienen Informanten der bekannten wie angesehenen IT- und Technik-Website Neowin.

Die Autoren behaupten, diese Hinweise bereits erfolgreich auf Ihre Richtigkeit geprüft zu haben. Demnach sei die ausgelieferte Version von Windows 9 noch eingeschränkt. Entsprechend der kommenden Beta-Testversion, beziehungsweise "Technology Preview", fehlen einige angekündigte Features. Ob dies beispielsweise das neue Windows 9 Startmenü betrifft, ist unbekannt.

Das genannte Menü wäre für viele Windows-Fans sicher interessant und vorab einen Blick wert. Entsprechend dürften sich Nutzer in diversen Foren ob bevorstehender Leaks bereits die Hände reiben. Doch Neowin schreibt in der Meldung zu Windows 9, dass die bisher versorgten Partner viele Auflagen erfüllen und sich an Sicherheits-Vorgaben halten müssen. Diese Vorgaben sollen sicherstellen, dass keiner der versorgten Partner Informationen oder Material vorab an die Öffentlichkeit entweichen lässt.

Wie diese Vorgaben aussehen und wie sie sich zu Regelungen bei vorherigen Windows-Veröffentlichungen unterscheiden, ist unbekannt. Ein Blick in die Vergangenheit genügt hierbei jedoch, um zu wissen, dass man Vorab-Leaks und Downloads nie völlig ausschließen beziehungsweise sicher verhindern kann. Denn nicht nur die Partner, sondern auch Insider können für den einen oder anderen Leak verantwortlich sein.

Zu nennen sei hier der Fall vom ehemaligen Microsoft Senior Software Architect Alex Kibkalo. Er war dafür verantwortlich, dass das Kopierschutz-Tool von Windows 8 verbreitet wurde. Er wurde im Juni 2014 zu drei Monaten Haft und einer Geldstrafe von 100 US-Dollar verurteilt.

Den Microsoft-Partnern könnten bei Nichtbeachtung des Vertrags hohe Konventionalstrafen und somit ein deutlich höherer - zumindest finanzieller - Schaden drohen. Auch wären Features in den Vorabversionen selbst denkbar, die eine unerlaubte Verbreitung verhindern. Wir halten Sie natürlich weiter auf dem Laufenden.

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