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Neue Windows-8-Rechner Vorinstallierte Software auf PCs und Laptops – Acer bietet besonders viel Crapware

Neue Windows-8-Rechner beziehungsweise deren Käufer leiden häufig unter sogenannter Crapware. Autoren von informationweek.com haben eine Übersicht über aktuelle Computer und Notebooks mit der unliebsamen, vorinstallierten Software veröffentlicht.

Windows-8-Rechner und ihre vorinstallierten Programme. Redakteure haben untersucht, welcher Hersteller besonders viel Crapware installiert.
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© Hersteller/Archiv
Windows-8-Rechner und ihre vorinstallierten Programme. Redakteure haben untersucht, welcher Hersteller besonders viel Crapware installiert.

Wer einen neuen Rechner mit Windows 8 kauft, bekommt massig Crapware. Das lässt ein aktueller Bericht von informationweek.com vermuten. Die Autoren haben einen Artikel mit einer Übersicht veröffentlicht, die die vorinstallierte Software - neben Windows 8 - auf sieben aktuellen Notebooks beziehungsweise Modellreihen listet. Demnach bietet das Acer Aspire 7600U besonders viele Programme, auf die Nutzer im Normalfall verzichten könnten. Über 50 Programme tummeln sich bereits auf dem All-in-One-PC, bevor der Nutzer das Gerät überhaupt einschaltet. Darunter befinden sich Cloud-Dienste des Herstellers, verschiedene Medienprogramme, Nero 12, eine Spotify-App, Skype, Tools für eBay und Amazon sowie einiges mehr.

Bei den Modellen ThinkPad Twist und IdeaPad Yoga 13 von Lenovo sowie bei Dell-Geräten der Latitude-/XPS-Reihe sind es immerhin nur zehn bis 15 vorinstallierte Tools. Beim Toshiba U925T-S2300 sind es hingegen fast 20 Programme.  Acer befindet sich mit der S7-Serie ein zweites Mal in der Liste, bewegt sich mit knapp über zehn Programmen diesmal jedoch im Mittelfeld. Lediglich Samsung fällt in Sachen Crapware mit dem ATIV Smart PC positiv auf. An OEM-Software gibt es nur die S-Pen-Apps, ein Quick-Starter-Tool und AllShare Play zum Dateiversand und Medienstreaming im eigenen Netzwerk. Auf Programme von Drittherstellern hat Samsung beim Tablet-Notebook-Hybrid gänzlich verzichtet.

Das Problem von sogenannter Crapware ist nicht nur, dass Systeme nach dem ersten Start weniger Performance als möglich bieten können. Die meisten vorinstallierten Tools sind zudem nur einen oder zwei Monate nutzbar, bevor das Programm den Dienst einstellt und die Oberfläche zum Kauf der Vollversion einlädt. Entscheidet sich der Käufer gegen den Erwerb der Vollversion, bleiben nach der jeweiligen Deinstallation ausbremsende Registry-Reste und weiterer Datenmüll auf dem Rechner.

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Bei den vorinstallierten Tools handelt es sich meist um eine Probeversion von Office, Antiviren- oder anderweitige Sicherheits-Software, die ohnehin in Windows 8 integriert ist. Hersteller lassen sich die Vorinstallation der Demos meist gut von den Drittherstellern bezahlen und können so den Preis des Geräts niedrig halten. Dritthersteller erhoffen sich zusätzliche Einnahmen durch Nutzer, die ihr Geld nach der Probephase – nach einer Eingewöhnung an das Programm – dann in die jeweilige Vollversion investieren. Den Artikel mit der vollständigen Crapware-Übersicht bei Windows-8-Rechnern finden Sie hier. Wir geben an dieser Stelle den Ratschlag, Windows 8 nach Möglichkeit „nackt“ zu installieren und einen Blick in unseren Ratgeber zur Software-Grundausstattung für PCs zu werfen.

 
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