Notebookabsatz

Windows 8 kann den Laptop-Markt laut Marktforschern nicht ankurbeln

Der Notebookmarkt wird 2013 vor schwierigen Herausforderungen stehen. Auch Windows 8 - zuvor als Heilsbringer prognostiziert - soll daran nichts ändern können. Das Microsoft-Betriebssystem wird die Absätze von Laptops laut Digitimes-Research-Marktforschern nicht ankurbeln können.

Digitimes Research glaubt an schlechte Zeiten für Laptops. Auch Windows 8 ändere nichts daran.

© Hersteller/Archiv

Digitimes Research glaubt an schlechte Zeiten für Laptops. Auch Windows 8 ändere nichts daran.

Windows 8 sollte die schwächelnden Notebookverkäufe trotz boomender Tablet-PCs ankurbeln: soweit die einhellige Meinung der Experten im Zuge der Veröffentlichung des Microsoft-Betriebssystems. Marktforscher von Digitimes Research kommen in einer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass Windows 8 die fallenden Abverkäufe von Laptops nicht abwenden könne. Entsprechend stünden Hersteller vor schwierigen Herausforderungen im Jahr 2013. Für dieses prognostizieren die Analysten keine Besserung im Vergleich zu 2013.

Während sich der allgemeine Notebookmarkt schwächer entwickeln werde, sollen wenige Markenhersteller wie Apple, Asus, Lenovo und Samsung ihre Absätze zwar erhöhen können. Dies geschehe jedoch auf Kosten der Laptop-Auslieferungen von anderen Unternehmen. Digitimes Research glaubt, dass 2013 nur sehr wenige Firmen an klassischen Notebooks verdienen sowie eine herausstechende Verkaufsperformance und Wachstum hinlegen werden. Außerdem werde sich ein allgemeiner Preisrutsch bei entsprechenden Geräten beobachten lassen.

Das neue Windows 8 sorge zudem zwar nicht für ein Wachstum auf dem klassischen Notebookmarkt, doch Touch-Panels in Laptops würden sich weiter verbreiten. Entsprechend befinde sich die Untersparte der Touch-Notebooks auf dem Vormarsch. Digitimes Research bescheinigt den Geräten mit berührungssensitiven Bildschirmen das größte Wachstumspotenzial auf dem Laptopmarkt.

Notebooks mit schnellen SSD-Laufwerken - vorrangig von Apple - positionierten sich dahinter auf dem zweiten Platz. Für Ultrabooks von Intel sieht Digitimes Research wenige Wachstumschancen: zumindest nicht bei den gegenwärtigen Preisen, die sich den fallenden Gerätekosten des allgemeinen Markts für Mobilcomputer anpassen müssten. Digitimes Research bietet auf der offiziellen Webseite eine Zusammenfassung der Studie an. Wer sie komplett einsehen möchte, soll rund 1.100 US-Dollar investieren.

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